Abofalle im Internet

Durch einen Bekannten wurde ich auf die Webseite kino.to aufmerksam gemacht. Die Webseite stellt Informationen über verfügbare Quellen von allen Arten von cineastischen Produkten zur Verfügung. Dort kann man den aktuellen Kinofilm “Männer, die auf Ziegen starren” mit Ewan McGregor, Jeff Bridges und Georg Clooney aktuell auf 14 bekannten Quellen anschauen.

Viele dieser Quellen führen auf Seiten, bei denen man sich für eine vorerst kostenlose Anmeldung an eine sogenanntem File-Sharing Portal registrieren muss, um den gewünschten Film sehen zu können. Interessanter sind allerdings die Links auf Webseiten, die hartnäckig behaupten man sollte eine neue Version von DivX oder dem Flash Player installieren, selbst wenn die letze Version auf dem eigenen System installiert ist.

Die zahlreich angebotenen Links dieser Landingpages, die auch als “Einstiegs- oder Anlockseiten” bekannt sind, führen auf die eigentliche Downloadseite auf der sämtliche persönliche Angaben ausgefüllt werden müssen. Auf den Seiten selbst sind kleine Verweise in folgender Art zu lesen:

Kostenfalle 2Kostenfalle 1

Wikipedia schreibt:

Kino.to ist eine deutschsprachige Video-on-Demand-Website, die auf Kinofilme, Serien und Dokumentationen spezialisiert ist. Kino.to gehörte laut Alexa Internet im Juli 2009 zu den 50 meistbesuchten Websites in Deutschland.Nach Angaben der Betreiber wird die Seite von rund vier Millionen Zuschauern im Monat besucht. Schätzungen gehen von ca. 400.000 verschiedenen Benutzern täglich aus.

Interessant ist, dass es weder bei kino.to noch auf den Einstiegsseiten möglich ist, den Betreiber der Webseite mittels der Angaben aus dem Impressum zu ermittel. Die Angaben im Impressum auf den unterschiedlichen Downloadseiten führen häufig zur Antassia GmbH. Wie dieses Unternehmen und wahrscheinlich auch die anders Anbieter auf die aus kino.to heraus verwiesen wird, agieren kann man eindrucksvoll auf www.abzocknews.de nachlesen.

5 Antworten auf Abofalle im Internet

  • stefan sagt:

    Nicht vergessen !
    Wenns wieder einmal eine neue Bankverbindung gibt,sofort Beschwerdemail an jene Bank richten,daß sie Betrüger beherbergen,und gleich an den jeweiligen Verband(zb.Verband der Volksbanken ect.)dazu.
    Dann werden sie wieder einmal gekündigt und ihre Abzocke wird mühsamer.

  • stefan sagt:

    Ich habe gestern die Hausbank dieser Firma kontaktiert.Heute haben sie mir schon gemailt,daß sie bereits gekündigt haben und daß sie nur noch die gesetzliche Frist einhalten müßen.Sobald es eine neue Bankverbindung (Rechnung,Mahnung) gibt ,müßen wir wieder so verfahren.Und gleichzeitig sollten wir auch den Bankenverband weiter kontaktieren.So können wir diese Art von Firmen aushungern

  • Arne sagt:

    Es ist sicherlich sinnvoll sich auch mit sogenannten “Mithelfer” zu befassen, weil die oftmals erst den Erfolg von diesen Firmen ausmachen. Das solche Aktionen erfolg haben zeigt unter anderem die Inkassoanwältin ohne Konto http://www.lawblog.de/index.php/archives/2010/03/25/inkassoanwaltin-zu-recht-ohne-konto/

  • stefan sagt:

    Es gibt auch einen Verband der deutschen Banken,den wir massiv kontaktieren können,damit gleich im Vorfeld keine Bank mehr mit denen macht. bankenverband@bdb.de , pressestelle@bdb.de

  • stefan sagt:

    Ich muß mich auch gerade mit dieser Firma ärgern.Ich habe jetzt an die Bank,die man ja aus der Rechnung kennt,gemailt,daß sie sich von dieser Firma distanzieren sollten.Wenn wir das alle machen,wird bald keine Bank mehr mit denen zusammenarbeiten wollen.

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