Monats-Archive: Mai 2010

Seite 1 von 212

Eurovision Song Contest 2010 Endergebnis

Eurovision Song Contest 2010 Endergebnis

Das Endergebnis der Eurovision Song Contest 2010 aus Oslo steht fest und wir gratulieren ganz herzlich Lena Meyer-Landrut. Nach 28 Jahren ist der Titel endlich mal wieder in Deutschland zu Gast. Nach Nicole Seibert mit „Ein bisschen Frieden“ schaffte es Lena am Samstag Abend mit 9 mal 12 Punkten, vor allem aus den Skandinavischen Ländern mit eindrucksvollen Abstand den Sieg nach Deutschland zu holen.

Die überwältigende Rückkehr gestern nach Hannover hat gezeigt, dass Lena zum Superstar taugt und die Ehren zu recht verdient. In der Konkurrenz der Produzenten steht es aus seutscher Sicht nun auch ausgeglichen 1:1. Stefan Raab hat seinen ersten Titel geholt, wie damals Ralph Siegel vor 28 Jahren mit Nicole. Überraschend kam das Ergebnis für Stefan Raab nach mehreren ulkigen Anläufen in diesem Wettbewerb nicht, denn er hat nach dpa Angaben sogar die Dotierung des Bayrischen Fernsehpreises (10.000,00 EUR) kurz vor dem Finale auf den Sieg von Lena gesetzt.

Bleibt zu hoffen, dass keine Regel gegen einen erneuten Antritt von Lena im kommenden Jahr im eigenen Land spricht und das Erfolgsteam um Stefan Raab eine Titelverteidigung in Angriff nehmen kann. Die Hauptprotagonisten (Lena und Raab) sehen laut Interviewaussagen einem solchen Plan positiv entgegen. Dafür an dieser Stelle schon alles Gute.

Fußball – WM 2010

Ein Blogger hat die Aufgabe und Verpflichtung sich aktuellen Themen anzunehmen. Ein Blog, indem Fußball als Thema behandelt wird, muss sich also zwangsläufig mit der Fußball Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika auseinandersetzen.

Einfacher, als in einem Tippspiel bei dem jeder seinen geballten Fußballsachverstand unter Beweis stellen kann, geht es nicht. Daher habe ich soeben – mit einer äußerst einfachen und smarten Onlineinstallation – das Tippspielscript von Sebastian Müller und seinen Freunden von xcript.de auf dem Brucker Blog installiert.

Die Sciptschmiede lieferte bereits äußerst stabile Scripte für das Bundesliga Tippspiel in der abgelaufenen Saison.
Alle Leser sind herzlich eingeladen sich anzumelden und mitzutippen. Es geht um Ruhm und Ehre, Preise kann ich leider nicht ausloben. Anmeldunge sind äußerst willkommen – hier!

Eurovision 2010 in Oslo – Datenanalyse nach Google Art

Hier stand mal ein iframe mit einem coolen Google App – leider ist das defekt – “http://eurovisiongadget.appspot.com/?lang=de”

Das weltweite Netz ist heute eine schier unerschöpfliche Quelle von nützlichen und weniger brauchbaren und zumeist kostenlosen Informationen. Analysten durchforsten das Netz häufig auf der Suche nach gewinnbringenden Informationen. Kommentare, Foreneinträge und Bewertungen die von Heerscharen Nutzern hinterlassen werden, führen bei richtiger Auswertung zu gewinnbringenden Erkenntnissen über das Konsumverhalten der Verbraucher/Netznutzer.

Trendforscher entwickeln heute basierend auf solchen Datensammlungen Auswertungen die Prognosen über den Ausgang von Wahlen möglich machen (beispielsweise die Präsidentenwahl in USA). Ebenso ist es Verhaltensforschern möglich Datenbankmodelle zum Konsumverhalten von Verbrauchern basierend auf Herkunft, Alter und Ausbildung zu entwerfen, die, ohne aufwendige Offline-Umfragen, rein auf den gewonnen Daten des weltweiten Netzes präzise Aussagen über Konsumverhalten zu lassen. Hierzu werden oftmals ergänzend kleinere Online-Umfragen auch in sozialen Netzwerken wie Facebook oder StudiVZ durchgeführt.

Die Statistiker unter uns werden nun aufschreien, besonders wenn von Präzision gesprochen wird, denn die Menge der Nutzer/Verbraucher, die der Auswertung zu Grunde liegt, ist anders als bei persönlichen Umfragen beschränkt auf die Bevölkerungsschichten die einen Internetanschluss haben und diesen benutzen. Bei einer Offline-Umfrage werden im Idealfall alle sozialen Schichten einer Bevölkerung aus jeder Altersgruppe im Anteil ihres empirischen Auftretens erfasst.

Die Frage nach dem Adressaten der Studien ist hierbei von besonderer Bedeutung. Ein Hersteller der eine Käuferschicht mit starker Online Affinität ansprechen möchte, wird die Daten aus dem Data Mining des weltweiten Netzes bevorzugen, hingegen sind Wahlprognosen wohl immer noch sicherer durch Umfragen von aktiven Wählern zutreffen.

Und Google? Natürlich ist die Datenkrake besonders durch die Auswertung der Suchanfragen von potentiellen Kunden noch eher in der Lage, deren Wünsche und Tendenzen zu erkennen, als Trendforscher die dazu eine Vielzahl von Beobachtungen an den unterschiedlichsten Webseiten anstellen müssen.

Basierend auf Google-Suchanfragen zeigt das oben angezeigte Gadget die Popularität jedes Teilnehmers des Eurovision Song Contest in Oslo 2010 und berechnet die Punktzahl, die dieser erhalten würde, fände die offizielle Abstimmung heute statt. 50% der Bewertung fließen durch eine professionelle Jury ein, die Google bedauerlicherweise nicht vorhersagen kann.

Subjektiv hoffe ich, dass Lena Meyer-Landrut am Finaltag ihr bestes für Deutschland gibt und einen gute Platzierung mit nach Hause nehmen kann. Finaltag ist Samstag der 29. Mai. Bereits um 18.45 Uhr  startet die ARD mit dem Porträt “Lena – Unser Star in Oslo”. Ab 20.15 Uhr sendet das Erste live von der Reeperbahn. Die Vergabe der deutschen Länderpunkte liegt dieses Jahr in besonderen Händen: Hape Kerkeling wird die acht, zehn und zwölf Punkte von der Reeperbahn aus verkünden.

Marktmacht – Apple vor Microsoft

Nach Jahren der schmerzhaften Erfahrung das der zweite Platz der erste Verlierer ist, kann Steve Jobs und Apple nun jubeln. Die Aktionäre schafften es gestern, dass Apple’s rund 900 Millionen Aktien mit einem Kurs von 205,75 EUR einen Gesamtwert von rund 185.200.000.000,00 EUR an den Börsen hatten. Der Erzrivale Microsoft brachte es zur gleichen Zeit bei rund 8,9 Mrd Aktien mit einem Kurs von 20,80 EUR auf 185.120.000.000,00 EUR.

Goolge liegt mit rund 122 Mrd EUR Börsenwert abgeschlagen hinter den größtn Technologieunternehmen der Welt. Apple war Ende der achtziger Jahre keinen müden Heller wert und schaffte mit der Rückkehr des Vordenkers Steve Jobs im Jahr 1997 diese beeindruckende Kehrtwende. Zur Zeit ist nominell mit rund 226 Mrd EUR nur das Öl Unternehmen Exxon Mobile mehr wert.

Bei der Bewertung der Marken hatte Apple den Rivalen Microsoft laut der Ende April von Millward Brown veröffentlichten Studie der „TOP 100 Most Valuable Global Brands“ mit einem Sprung von von Platz 6 im Vorjahr auf Platz 3 hinter sich gelassen. Einzig Google und IBM stehen dem Sieg in dieser Kategorie noch entgegen.

Mit den permanenten Innovationen und der Markdurchdringung, forciert unter anderem durch die ständig wachsende Fanboy Gemeinde der Apple Jünger, sollte es Steve Jobs allerdings spätestens im nächsten Jahr gelingen auch bei dieser Disziplin Boden gutzumachen.

Und ehrlicher weise gestehe ich, dass eine Apple iPhone durchaus brauchbar ist und nicht durch unmotivierte Abfragen oder Abstürze auffällt. Das gelungene Design aus der Apple Schmiede bei allen Produkten ist ein weiterer Erfolgsgarant der den Anstieg des Börsenwerts von Apple seit 1997 bis heute um 7800% ermöglichte.

Da ist es nur allzu verständlich, dass ein kleines Unternehmen aus Berlin dem großen Apfel mit einer vorsorglichen Namensänderung des bereits eingeführten Produktnamens aus dem Weg geht. Mehr dazu wie aus dem WePad nun WeTab wurde lesen Sie hier.

Landtagswahl in NRW: 6.200 Stimmen reichen CDU zur Mehrheit

Die Bürger in Nordrhein-Westfalen haben entschieden. Die schwarz-gelbe Koalition aus CDU und FDP ist abgewählt. Mittlerweile liegt auch das Vorläufige amtliche Endergebnis der Landtagswahl vor.

Trotz dramatischer Verluste konnten die Christdemokraten die meisten Stimmen auf sich vereinen. Wenngleich der Vorsprung im Vergleich zur SPD hauchdünn ausfällt. 2.681.736 abgegebene Stimmen für die CDU gegenüber 2.675.536 Stimmen für die Sozialdemokraten bedeuten einen Vorsprung von gerade einmal 6.200 Stimmen. Vergleicht man diese Zahlen mit den Zahlen der Landtagswahl 2005 wird deutlich, in welchem Maße die „Volksparteien“ an Vertrauen verloren haben. Da büßte die CDU 1.014.770 Stimmen ein, während die SPD immerhin noch 383.452 Stimmen verlor – Wahlsieger sehen anders aus.

Die Wahlbeteiligung betrug 59,3%. Daraus ergibt sich das echte Endergebnis der Wahl:

Das „echte“ Endergebnis der NRW-Landtagswahl 2010

Die Ergebnisse der Landtagswahl auf Focus Online >>>

NRW-Wahl: Lager der Nichtwähler stärker als CDU und SPD

Landtagswahl in NRW: Ein Wahlergebnis wie ein Erdbeben. Klare Schlappe für Schwarz-Gelb in Nordrhein-Westfalen mit noch nicht abzusehenden Auswirkungen für die Bundespolitik. Ob es hingegen am Rhein für Rot-Grün reichen wird, ist zur Zeit (Stand 20 Uhr) noch völlig offen und wird vermutlich den ganzen Abend für Spannung sorgen.

Was mir bei den ganzen Zahlenspielen ein wenig zu kurz kommt, ist die Berücksichtigung des großen Lagers der Nichtwähler. 41% der Wahlberechtigten haben sich entschlossen, keiner der angetretenen Parteien ihre Stimme zu geben. Ich habe das mal kurz umgerechnet. Aus dem aus der Berechnung resultierenden Graphen kann man ablesen, dass das Lager der Nichtwähler in NRW stärker ist als das Lager der Wähler der ehemaligen Volksparteien CDU und SPD zusammen. Ein Ergebnis, dass ich als äußerst beunruhigend empfinde.

Daten basierend auf der Hochrechnung der ARD von 19:55 Uhr:

Das "echte" Ergebnis der NRW-Wahl

Zum NRW-Wahl Spezial der ARD-Tagesschau >>>

Spieltag 34 Bundesliga 2009/2010

Finale – der letzte Spieltag der Saison die Aufregung steigt:

In ganz Deutschland sind heute Fans erwartungsvoll ob des Ausgangs der Bundesligasaison für ihren Verein – in ganz Deutschland nein ein kleiner Kreis nördlich der Alpen rebelliert schon seit Jahren und hat es auch diesmal wieder geschafft vorzeitig die Meisterschale ins eigene Dorf zu holen – Herzlichen Glückwunsch dem Deutschen Meister der Bundesliga Saison 2009/2010. Hier nun die Paarungen des Spieltags:

Heim Gast Anpfiff
Herta BSC Berlin FC Bayern München Samstag
Vfl Wolfsburg Eintracht Frankfurt Samstag
Bor. Mönchengladbach Bayer 04 Leverkusen Samstag
SV Werder Bremen Hamburger SV Samstag
1. FC Nürnberg 1. FC Köln Samstag
1 FSV Mainz Schalke 04 Samstag
TSG 1899 Hoffenheim VfB Stuttgart Samstag
SC Freiburg Borussia Dortmund Samstag
Vfl Bochum Hannover 96 Samstag

Nur unentwegte Optimisten die blind aller Tatsachen sind, werden vielleicht an ein Schalker Märchenwunder glauben. Gleiches gilt für das Wunder für Hamburg und Leverkusen. Also gratulieren wir Bremen zur Teilnahme an der Qualifikation für die Champions League ebenso wie dem VfB Stuttgart zur Teilnahme an der Qualifikation zur UEFA Europa League.

Die Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland ist zukünftig nicht mehr in der Ersten deutschen Bundesliga vertreten. Goodby “Alte Dame Hertha” Welcome 1 FC Kaiserslautern. Einzig wichtiges Spiel des letzten Spieltags findet demnach in Bochum statt, wo der Vfl mit neuem Trainer die Hannoveraner empfängt, die durch den 6:1 Kantersieg am letzten Wochenende alles geben werden um in der Liga zu verbleiben. Gleichzeitig kann Nürnberg mit einem Heimsieg gegen Köln zumindest den Einzug in die Relegationsrunde sichern. In diesem Sinne – viel Spaß….

Apple verkauft eine Millionen iPads

Apple hat heute verkündet, dass am letzten Freitag das Millionste iPad verkauft wurde. Innerhalb von vier Wochen konnte dieser Meilenstein erreicht werden. Das iPad wird seit dem 3. April in den USA verkauft, schreibt WinFuture.

Nicht alle sind begeistert – Fundstück “Der iPad Song” bei APTGETUPDATE.DE

Das Computer Magazin Techfacts berichtet hier über das neue iPad 2.

Tolle Tools: Synergy+ der Software KVM

Ein KVM-Switch (KVM = Keyboard – Video – Mouse) verbindet mehrere PC/Server/Computer und ermöglicht es so, dass mehrere Computer mit nur einer Maus, einer Tastatur und einem Bildschirm gesteuert werden. In Serverräumen werden somit nicht zahllose Monitore für die in einem Schrank eingebauten zahllosen Server benötigt, sondern nur je ein Monitor, Maus und Keyboard und der entsprechende Umschalter inklusive Verkabelung.

Synergy+ (synergy-plus) ist ein Open Source Projekt, welches es einem User gestattet, mehrere Arbeitsplätze/Computer mit nur einer Maus und Tastatur zu bedienen. Das Anwendungsszenario sieht an einem Heimarbeitsplatz oft wie folgt aus: Der Spielerechner mit großem Monitor und ordentlich Power steht neben dem Firmen-Notebook und daneben steht vielleicht  noch der alte 15 Zoll-TFT, der nur angeschaltet wird wenn der Home-Server unter dem Schreibtisch konfiguriert wird. Mit einem KVM-Switch entfielen nun zwei von drei Ausgabe- und Eingabegeräten. Es bliebe ein Monitor, eine Maus und eine Tastatur, mit denen man alle drei Geräte individuell steuern könnte.

Synergy+ verfolgt einen anderen Ansatz. Hier bleiben die Monitore auf dem Schreibtisch, jedoch wird ein PC auserkoren (zumeist der Rechner der stationär am häufigsten an ist) um als “Server” zu dienen. Nachdem dieser Rechner entsprechend konfiguriert wurde, kann man darüber die Clientrechner per Maus und Tastatur steuern und die Daten der unterschiedlichen Rechner über die Zwischenablage austauschen (per Copy&Paste oder per Drag&Drop). Ein Riesenvorteil, den Synergy+ bietet, denn mit einem Switch ist ein Austausch der am Bildschirm der Rechner angezeigten Daten nicht möglich.

Genug der grauen Theorie. Wie funktioniert das Ganze? Da die Beschreibungen und das Programm leider nur auf englisch erhältlich sind, folgt hier eine kurze Anleitung auf Deutsch zu Synergy+ am Beispiel zweier PCs unter Microsoft Windows XP SP3. Im Anschluss an den Download – auf der Download Seite stehen alle möglichen Pakete für verschiedene Betriebssysteme wie  MacOS, Debian Linux und Microsoft Windows zur Verfügung – installiert man die Anwendung durch [Ausführen] oder doppelten Mausklick. Nach Bestätigung der GNU General Public License ist das Programm binnen Sekunden installiert. Dieser Vorgang ist auf allen anzuschließenden Rechnern zu wiederholen.

Beim ersten Programmaufruf erscheint folgende Maske:

Hier legt man fest, in welchem Modus der Rechner verwendet werden soll. Ist gewünscht, dass ein anderer Rechner die Steuerung für diesen Rechner übernehmen soll, wählt man die Standard-Einstellung Client.
Wenn allerdings die an DIESEM Rechner angeschlossene Maus und Tastatur zur Steuerung aller anderen Rechner genutzt werden soll, so ist der Server-Modus zu wählen. Unter Info findet man auch den dringend für die Konfiguration benötigten Host/Computernamen. Diesen kann man auch über “Start+Systemsteuerung+System+Registerkarte|Computername” oder die Tastenkombination [WINDOWS-LOGO]+[PAUSE] ermitteln.

Synergy plus Info

Im Client-Betrieb ist dieser Computername einzutragen und das Programm mit “Start” auszuführen – erkennbar an dem Systemtray Icon mit querliegendem Blitz. Die Einstellungen für den Serverbetrieb werden unter “Configure” vorgenommen:

Die “Screens” werden in diesem Fenster durch das “+” erfasst. Die “Screens” sollten hierbei die Host-/Computernamen sein.

Synergy plus Screeneinstellung

Weitere Einstellmöglichkeiten sind hier für ambitionierte Anwender gegeben. So können Alias-Namen festgelegt oder Tastenverwendungen umkonfiguriert werden und Bereiche definiert werden, wo kein Übergang zum anderen Bildschirm erfolgen soll (Dead Corners).  Die Übergänge werden im vorherigen Fenster “Screens&Links” unter “Links” eingestellt. Meine Rechner heißen “HP72992595726″ und “arne”. Der HP steht links von arne. Und Arne steht rechts vom HP. In dieser Einstellung geht der Mauszeiger am rechten Rand des HP-Bildschirms auf den Bildschirm des Rechners “arne” über und umgekehrt. Weitere Möglichkeiten, den Bildschirmbereich zu verlassen, sind noch “oben=top” und “unten=bottom”.

Nachdem die Einstellungen an den Clients und dem Server vorgenommen wurden, führt man das Programm mit “Start” aus. Alle eingerichteten Rechner, die sich im gleichen Netz befinden, können ab sofort mit einer Maus und Tastatur gesteuert werden. Hat man nun auf dem Clientrechner einen tollen Text verfasst, lässt sich dieser mit Copy&Paste (Zwischenablage) einfach auf jeden anderen Rechner bringen. Leider können Dateien zurzeit noch nicht per Drag&Drop einfach von einem auf den anderen Rechner verschoben werden.

Synergy+ kann den klassischen KVM-Switch sicherlich nicht ersetzten, da jeder Rechner einen Monitor benötigt. Aber für eine Multi-Monitor- und Multi-Rechner-Umgebung ist dieses Tool einfach Klasse, da es eben auch verschiedenste Betriebssysteme unterstützt. Einen KVM-Switch im Home Bereich können sicherlich Fernwartungstools wie RealVNC oder TeamViewer ersetzten.

Dreierpack von Müller beschert den Bayern die Meisterschaft

Der 33. Spieltag der Bundesligasaison 2009/2010 brachte die ersten Entscheidungen. Unsere Glückwünsche gehen zur Säbener Straße an den FC Bayern München zur 22. Deutschen Meisterschaft. Bei den Müller-Festspielen – Jung-Profi Thomas Müller markierte alle 3 Treffer der Bayern – war der VfL Bochum nur staunender Statist, der herrliche Treffer des Bochumers Christian Fuchs kurz vor Spielende lediglich Ergebniskorrektur.

Nach der 0:2 Heimniederlage gegen Werder Bremen bleibt dem FC Schalke 04 „nur“ die Vizemeisterschaft. Wer weiss wie das Spiel gelaufen wäre, hätte der schwache Schiri Knut Kircher den Schalkern nicht in der 42. Minute einen klaren Foulelfmeter verwehrt. Anders als bei den verpassten Meisterschaften zuvor währte die Trauer beim blauweißen Anhang jedoch nur kurz. Mannschaft und Trainer wurden gebührend gefeiert für eine Saison, die so wohl niemand vorhergesagt hätte. Werder Bremen zementierte durch den Erfolg den dritten Platz, der die Qualifikation zur Champions League gewährleistet.

Bayer Leverkusen darf ebenfalls noch von Platz 3 träumen, wenngleich das 1:1 gegen abschlussschwache Berliner die Chancen darauf drastisch vermindert hat. Für die Hertha bedeutet das Unentschieden auf des Gegners Platz den erneuten Abstieg. Die Bürde von nur 6 Punkten aus der Hinrunde war zu groß. Die Schiedsrichter hatten es auch nicht besonders gut mit den Berlinern gemeint und so ist Berlin jetzt die einzige Hauptstadt Europas ohne einen Fußball-Erstligisten.

Nach dem leistungsgerechten Unentschieden gegen den VfL Wolfsburg ist der Traum von der Champions League-Qualifikation für Borussia Dortmund ausgeträumt. Trotzdem wurden Spieler und Trainer nach Abpfiff minutenlang gefeiert. Die Borussia hat sich für die Europa League qualifiziert und besitzt noch immer die Möglichkeit, die Saison als Tabellenvierter zu beschließen, zudem müssen die ungeliebten Schalker weiter auf den Meistertitel warten – Borussenherz was willst du mehr!

Ganz anders war die Gefühlslage bei den Borussia-Fans aus Gladbach. Zu desolat war die Leistung ihrer Lieblinge bei der 6:1-Klatsche gegen Hannover 96, das durch diesen Sieg seine Position im Abstiegskampf deutlich verbessert hat und jetzt mit breiter Brust zum Abstiegsfinale am letzten Spieltag nach Bochum fahren kann. Und so hatte ein Großteil des Gladbacher Anhangs bereits zur Halbzeitpause genug gesehen und trat vor Anpfiff der zweiten Hälfte die Heimreise an. Verständlich, denn da lag man bereits mit 4:0 hinten.

Bemerkenswertes gibt es aus Hamburg vom HSV zu berichten. Nur 42 Stunden nach dem Ausscheiden gegen Fulham besiegte man erschreckend schwache Nürnberger klar mit 4:0 und darf jetzt sogar wieder ein klein wenig von Europa träumen weil der VfB Stuttgart nicht über ein 2:2 gegen Mainz hinaus kam. Dazu müsste man aber am letzten Spieltag im Nordderby gegen Bremen gewinnen und der VfB gleichzeitig bei den wiedererstarkten Hoffenheimern verlieren – total unmöglich klingt das nicht.

Seite 1 von 212

Suchen

Kategorie

Schlagwort: