Arne

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Micaela Schäfer – eine brünette hemmungslose Katzenberger auf RTL

Es schläft eine neue Stilikone – nette Begrifflichkeit, die auch Bruce Darnell, neben Dieter Bohlen in der Deutschland sucht den Super Star (DSDS)-Jury sitzend, als Berufsbezeichnung führt – über Deutschlands Unterschichten-TV-Sender No. One:

Micaela Schaefer nackt

Micaela Schäfer Screenshot von rtlnow

Micaela Schäfer im Unterschichtenfernsehen

Unterschichtenfernsehen bezeichnet eine Fernsehsendung oder einen Fernsehsender, der vorwiegend von einer bestimmten sozialen Gruppe konsumiert wird. Der Begriff wurde mir von Jörg nahe gebracht, als ich ihm von meinem zur Zeit allabendlichen Fernsehprogramm erzählte. Ich bekenne, ich schaue „Ich bin ein Star – holt mich hier raus“ auf dem Trash-Sender RTL. Jörg ist im übrigen NICHT der Erfinder der treffenden Wortschöpfung „Unterschichten-TV“, die als durchaus abfällig bezeichnet werden darf. Wikipedia kennt diesen Begriff schon seit Januar 2008.

Daniela Katzenberger versus Michaela Schäfer

Das ist eigentlich die falsche Überschrift. Denn die Stilikone (definiert man wohl neuerdings als Mensch, der meint sexy zu sein) und Buchautorin (Sei schlau, stell dich dumm) Daniela Katzenberger hat es bereits geschafft, mit ihren dümmlich provokanten Auftritten im Unterhaltungsfernsehen Geld zu verdienen. Micaela Schäfer ist erst auf dem Weg dahin. Sie gibt sich im australischen Dschungel teilweise schamlos freizügig und bietet dem bissigen Moderatorenpärchen Sonja Zietlow – bekannt als Moderatorin der schlechtesten 25 TV Sendungen des Jahres bei RTL — und Dirk Bach –  Moderator aller Sendungen, die übrig bleiben und Darsteller des „Heinz Wäscher“ im Theaterstück „Kein Pardon“ von Hape Kerkeling – entsprechend nackte bloßgelegte Angriffsfläche.

Ob Sie sich nun besonders bemüht gehirnblond zu wirken, oder tatsächlich eine ihrem Alter widersprechende Naivität besitzt, soll der Zuschauer beurteilen. Berücksichtigung finden muß meiner Meinung nach jedoch, dass RTL nur einen Ausschnitt des täglichen Materials am Abend ausstrahlt. Die Konzeption des Zusammenschnitts hat zum Ergebnis, dass Frau Micaela Schäfer nun die Rolle der brünetten Daniela Katzenberger im Nudistencamp zuteil wird. Durch gezielte Provokation in der Kleiderwahl wird Micaela Schäfer diesem Image gerecht.

Michaela Schaefer nackt

Micaela Schäfer Screenshot von rtlnow

Suchmaschinen finden Micaela Schäfer

Der geneigte Leser dieses Blog, welches von Männern für Männer geschrieben wird, wissen, dass die Autoren ein geringe Internetaffinität mitbringen. Daher will ich auch an dieser Stelle nicht verheimlichen, dass Micaela Schäfer nützlich für Besucherströme auf dieser und anderen Webpräsenzen sein kann. Als Beweis darf ich auf die ausführliche Ausarbeitung zu den Suchbegriffen „Daniela Katzenberger“ und „Verona Pooth“, die ich kürzlich in diesem Artikel präsentiert habe, hinweisen. Damals hatte ich schon angekündigt, dass dieses Experiment fortgesetzt wird. Mit den Blogbeitrag über den Auftritt der nackten Sila Sahin im Playboy, wurde die Grundlage für weitere statistische Erhebungen geschaffen. Und nun stößt Frau Schäfer (die sich selbst liebevoll „das Schäflein“ nennt) in den Fokus der Erhebung. Schauen wir doch vorab mal drauf:

google insight search micaela schaefer daniela katzenberger verona pooth

Auswertung Google Insight Search

 

Und schon erkennen wir, dass unsere Lieblingssuchmaschine Google einen signifikanten Anstieg der Suchanfragen für die schüchterne Dschungelamazone verzeichnet. Dahinter wirken die von mir auserkorenen Mitstreiterinnen um die Krone wie blasse aber immerhin ausreichend betuchte Zaungäste.

Vom Erotikmodell zur IT-Fachkraft

Immerhin scheint Frau Schäfer die Zeichen der Zeit erkannt zu haben, und bemüht sich im Anschluss an das Dschungelcamp um weitere spektakuläre aber wahrscheinlich besser bezahlte Auftritte in der Öffentlichkeit. Ein großer Coup wurde heute von dem aus der konservativen Schweiz kommenden Unternehmen NovaStor bekannt gegeben. Demnach konnte das Unternehmen Micaela Schäfer für einen Messeauftritt auf der Cebit buchen. In der Presseerklärung des Unternehmens heißt es:

Mit einer außergewöhnlichen Aktion unterstreicht Datensicherungsexperte NovaStor auf der diesjährigen CeBIT die Notwendigkeit von Datensicherungen. Micaela Schäfer, bekannt durch „Germany’s Next Topmodel“ und RTL’s Dschungelcamp, steht auf der CeBIT 2012 für NovaStor Modell und berichtet von den Extremsituationen des Dschungelcamps. Ausgewählte Besucher von NovaStors CeBIT-Stand erhalten zudem gemeinsame Fotos mit Micaela und handsignierte Versionen ihres Erotik-Kalenders.

Über derartige Vermarktungsstrategien seriöser Produkte mag man geteilter Meinung sein können, ich für meinen Teil denke aber ernsthaft über einen Besuch in Hannover nach. Nachdem ich im vergangen Jahr geschwänzt habe, regen solche Aussichten zum Umdenken an.

Das Fazit

Am Ende aller Tage lockt ewig nur das Weibe. Darüber und über die erfolgreiche Vermarktung der Weiblichkeit, ob hüllenlos oder pudelnackt, wird zu sprechen sein. In ein paar Wochen wissen wir mehr. Und dann berichte ich gerne über den Erfolg von Micaela Schäfer oder dem blonden Original Daniela Katzenberger.

Tataufklärung: Bellas Peiniger vermutlich gefasst!

Laut Pressebericht der Polizei Mettmann konnte der mutmassliche Täter, der in der Ohligser Heide in Solingen eine 13 Wochen alte Berner-Sennenhund-Welpin getötet hat, nach einer Prügelattacke auf eine 86 jährige Rentnerin am Sonntagmorgen gefasst werden.  Der offenbar psychisch kranke Täter wurde in die Rheinischen Landeskliniken eingewiesen.

Orginalwortlaut der Pressemitteilung:

Erkrath (ots) – Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Wuppertal und der Kreispolizeibehörde Mettmann

Willkürlich schlug ein 26- jähriger Mettmanner am Sonntagmorgen, 27. November, gegen 10.40 Uhr, an der Bushaltestelle in der Schimmelbuschstraße auf eine 86-jährige Hochdahlerin ein und prügelte sie zu Boden. Anschließend trat er ihr mehrfach gegen den Kopf und den Oberkörper, so dass sie schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Zuvor hatte der Täter bereits auf ein Ehepaar (59, 70) grundlos eingeschlagen, das in Höhe eines dortigen Autozubehörhandels zu Fuß unterwegs war. Ein bisher unbekannt gebliebener Zeuge war der Seniorin zu Hilfe geeilt und wurde sodann seinerseits von dem Täter angegriffen, konnte sich aber erfolgreich zur Wehr setzen. Kurz bevor die inzwischen alarmierte Polizei am Tatort eintraf, flüchtete der Mettmanner durch den gegenüberliegenden Park in Richtung Schlickumer Weg, verfolgt von einem weiteren Zeugen, einem 41- jährigen Hochdahler. Diesem gelang es, den Tatverdächtigen gemeinsam mit einem Polizeibeamten festzunehmen.

Nach der Festnahme bestätigte der Mettmanner, auch die Tierquälerei in der Ohligser Heide, bei der er einen Hund getötet hatte, begangen zu haben.

Der offenbar psychisch kranke Tatverdächtige wurde noch am Nachmittag in die Rheinischen Landeskliniken eingewiesen.

Der Zustand der misshandelten Seniorin ist inzwischen stabil.

Durch die Staatsanwaltschaft Wuppertal, Frau Friedel Heuermann, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des versuchten Totschlags eingeleitet und bei der Kreispolizeibehörde eine Ermittlungskommission eingerichtet.

In diesem Zusammenhang suchen die Ermittlungsbehörden dringend nach dem couragierten Zeugen, der den Tatverdächtigen in der Bushaltestelle von seinem Opfer fernhielt. Dieser entfernte sich vom Tatort, ohne seine Personalien zu nennen. Dabei soll es sich um einen jungen Mann südländischen Typs handeln, der sich in Begleitung einer jungen Frau und eines Hundes befunden habe.

Die Rheinische Post veröffentlichte hierzu ergänzend unter http://www.rp-online.de/  eine Aussage einer Polizeisprecherin zur emotionalen Lage der Besitzer des erhängten Tiers mit folgendem Inhalt: Es sei schön, dass so viele Menschen Anteil nähmen.  Zu der Trauer geselle sich aber auch Wut beim Lesen der vielen Online-Kommentare zum Thema Lynchjustiz. „Das können wir nicht gutheißen. Man sollte die Suche nach dem Täter der Polizei überlassen.“ Weiter heißt es, dass die Familie in Ruhe gelassen werden möchte.

Nicht die auf die Täterbeschreibung und das Phantombild eingegangenen Hinweise führten zur Ergreifung des Täters, sondern seine weitere unfassbare Tat. Allerdings zeigen die Kommentare und Hasspredigten deutlich, wie gefährlich eine öffentliche Zurschaustellung sein kann. Der Mob verdächtigt pauschal erst einmal alles und jede. In der Ausbreitung ist eine solche Entwicklung schwer zu kontrollieren und zu stoppen. Daher noch einmal mein Apell an alle, die ihre Meinung öffentlich äußern, auf jedem Fall vor dem Absenden soziale Kompetenz walten zu lassen und die geschriebenen Worte nochmals zu kontrollieren.

Dies gilt übrigens auch in den Aussagen zur Täterergreifung und zur Bewertung des bevorstehenden Strafmaßes.

Berner Sennenhund-Welpin in Solingen getötet – Soziale Kompetenz

So viele nette und schöne Themen liegen noch auf meiner To-Do Liste, die ich zeitlich momentan kaum abgearbeitet bekomme, doch auf Grund der Aktualität möchte ich heute zu einem eher grausamen Thema ein paar Worte verlieren. Der nachstehende Text gibt meine persönliche Meinung wieder. Dieser Artikel ist dem sonstige Inhalt dieses Blog nicht untergeordnet, verdient meiner Meinung nach dennoch eine Möglichkeit der Veröffentlichung und Wahrnehmung. Daher erscheint er hier:

Tierquälerei in Solingen. Tatort: Ohligser Heide

In den vergangen Wochen und Monaten machten in Solingen immer wieder Vorkommnisse Schlagzeilen, die sich mit Worten kaum beschreiben lassen. In Naturschutzgebiet Ohligser Heide  wurden in den vergangenen Wochen häufiger Köder ausgelegt, die ausschließlich die direkte Schädigung des Geköderten zum Ziel hatten. Die Köder waren zum Teil vergiftet oder mit Fremdkörpern gespickt, deren Verzehr großen Schaden im Maul, Hals und Magen des Geköderten anrichten sollten. Glasscherben und Nägel wurden von Unbekannten verwendet um die Tieren auf direktem Weg zu schädigen.

Grundsätzliches sei vor weggeschickt:

Im § 90a des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) heißt es: “Tiere sind keine (Fettschrift durch den Autor eingefügt) Sachen. Sie werden durch besondere Gesetze geschützt. Auf sie sind die für Sachen geltenden Vorschriften entsprechend anzuwenden, soweit nicht etwas anderes (Link durch Autor eingefügt) bestimmt ist.”

Bella – Berner Sennenhund-Welpin

Der durch solche Aktionen deutlich gemachte Hass gegenüber Tieren, erfuhr am 19.11.2011 einen neuen traurigen Höhepunkt. Eine 13 Wochen alte Berner Sennenhund-Welpin wurde stranguliert im Unterholz der Ohligser Heide von den Besitzern aufgefunden. Nach unterschiedlichen Berichten (Rheinische Post, Solinger Tageblatt, Solinger-Bote, Der Westen, u.a.), wurde die junge Hündin kurz über dem Grund an ihrem eigenen Halsband mit der Leine an einem Baum aufgehängt und verstarb.

Weitere Einzelheiten, Mutmaßungen über den Tathergang und den Täter, Beschreibung des Täters und Vermutungen über das Tatmotiv will ich an dieser Stelle nicht weiter ausführen. Einen persönlichen Kommentar zu dem Verbrechen und dem Verbrecher(n) möchte ich nicht abgeben, da ich der Ansicht bin, dass durch mediale Beachtung der Tat den Tätern eine Plattform geboten wird, die diese und die Taten an sich nicht verdient haben.

Als Besitzer zweier bezaubernden Katzen und als jahrelanger Hundemithalter (bin mit Hunden meiner Eltern aufgewachsen) gilt mein tiefes Mitgefühl der Familie von Bella.

Mediale Aufmerksamkeit einer grausamen Tat

Die Verbreitung der Nachricht von Bella und ihrem Schicksal wurde von einer Vielzahl unterschiedlicher Medien aufgegriffen. Onlinemedien, wie die oben bereits erwähnten, berichten ebenso wie TV-Sender (hier der Westdeutsche Rundfunk), der Hörfunk (unter anderem Radio-RSG) und klassische Tageszeitungen. Die Berichterstattung der klassischen Medien erfolgte nach meinem Empfinden nüchtern und sachlich, bezogen auf die Sache angemessen. Die Onlinemedien hingegen würzten, nach meiner Meinung, auf Grund von mangelnder journalistischer Kompetenz, ihrer Berichterstattung eine eigene Note hinzu.

Ausschlaggebend für die weit über die Landesgrenzende hinausgehende Verbreitung der Berichterstattungen ist nach meiner Ansicht das von den Besitzern von Bella zur Suche zur Verfügung gestellte Foto der jungen Berner Sennenhündin. Auf diesem Bild sitzt die Welpin mit einem treuen Blick in die Kamera schauend. Dieses Foto weckt Emotionen und nötigt als Blickfang den Konsumenten des Mediums, sich die zugehörige Nachricht durchzulesen oder anzuschauen.

Die Schnelligkeit der neuen Medien, verbunden mit den Möglichkeiten der Vernetzung, führt zu einer immer größer werdenden Reichweite und damit verbunden auch zu einer viel höheren Aufmerksamkeit. Auf kerze-anzuenden.de wurde ein öffentliches Kondolenzbuch eingerichtet. Auch auf Facebook ist eine Seite “Bella R.I.P – die Kondulenz-Seite” eingerichtet. Allen Mitfühlenden wird auf diese Weise eine Bühne gegeben, ihren Schmerz und ihrer Trauer auch anonymisiert Ausdruck zu verleihen.

Soziale Kompetenz in sozialen Netzwerken

Die Wendung von Trauer in Hass, Wut und Verzweiflung ist bei vielen verbrecherischen Taten zu beobachten. Nach anfänglicher Ohnmacht und Sprachlosigkeit setzt durch die Unverständnis der Tat bei vielen Menschen eine automatische Schutzfunktion ein, die in Verachtung der Tat mündet und die dann diese scharf und deutlich verurteilen und von sich weisen. Die Kanalisierung der Trauer führt dann oft zur Wut und Hass gegenüber dem Täter und seiner Tat.

Dieses Phänomen kann man in der Timeline der Facebook-Kommentare beobachten. Anfängliche Kommentare drücken Trauer und Mitgefühl über das Ableben von Bella aus. Im weiteren zeitlichen Verlauf kommentierten die Nutzer immer klarer und zielgerichteter gegen den Täter und seine Tat. Dies führte soweit, dass der Seitenersteller gezwungen war, mit bestimmten Begriffen versehene Kommentar nicht mehr zu zulassen und durch automatische Indexierung dieser Begriffe, die Flut an Hass- und Wut-Kommentaren einzudämmen. Der Seitenbetreiber löscht Beiträge die “gegen Moral und Anstand in dieser Situation verstoßen”.

Und damit komme ich auf die Überschrift zurück. Soziale Kompetenz in sozialen Netzwerken walten zu lassen, bedeutet für mich seine Worte mit Bedacht zu formulieren. Von Edward George Bulwer-Lytton (* 25. Mai 1803 in London; † 18. Januar 1873 in Torquay), einem englischen Autoren des 19. Jahrhunderts stammt der Satz:„The pen is mightier than the sword“ – Übersetzt “Die Feder (analog zur Zeit) ist schärfer als das Schwert”. In viele Kulturen wurde die Macht der Worte unterschätzt.

Beispiele:

  • Die von Martin Luther verfasste Thesen läuteten den Untergang der Vormachtstellung von Kaisern und Päpsten ein.
  • Und erst kürzlich verpassten in den nordafrikanischen Mittelmeerländern die scheidenden Diktatoren den Zeitpunkt des Schweigens für ihre Belange. Denn die Abschaltung des Internets konnte die Stimmen der Twitterer und Blogger nicht mehr stoppen.

Wenn in den sogenannten “Sozialen Medien” nachlesbar eine Verbrecherjagd initiiert wird, die unterstützt durch plastisch beschriebene Praktiken, wie mit dem Verbrecher(n) umzugehen sein sollte, einhergeht, bin ich der Ansicht, dass damit die Autoren selbst den Nachweis ihrer Kompetenzlosigkeit erbringen. Getrieben und gegenseitig aufputschend führt dieses Verhalten zu Taten, die in der Anarchie ihren Platz hätten, aber nicht ich unserer auf rechtsstaatlichen Grundsätzen basierenden Gesellschaft. Hinweise zu Verbrechen und Verbrecher(n) übergibt man hierzulande der zuständigen Polizei.

Daher möchte ich mit diesem veröffentlichten Artikel, über dessen Konsequenz ich mir während des Verfassen immer wieder Gedanken gemacht habe, dringend an mahnen, soziale Kompetenz auch in den Worten, die in den  Social Medias geschrieben werden, walten zu lassen. Grundsätzlich sollte der Schreiber bedenken, dass die mal so schnell dahin geschrieben Worte für viele (auch für Kinder) über einen langen Zeitraum lesbar sein werden.

Abschließend gestehe ich, dass mir die vorwiegend nüchterne Schreibweise dieses Artikels sehr viel Kraft und zahllose Korrekturen abverlangt hat. Meine Einstellung gegenüber der grausamen Tat und dem Verbrecher(n) behalte ich dennoch für mich, da ich kein negatives Vorbild auf Grund von öffentlichen Äußerungen für andere sein möchte.

Bundesliga-Saison 2011/2012 – 12. Spieltag — Meine Tipps [Ergebnis]

Es ist eine gefühlte Ewigkeit her, dass der HSV – meine Perle – das letzte Spiel gewonnen hat. Trotzdem hält mich das nicht davon ab, den potentiellen Abstiegskandidaten am kommenden Bundesligaspieltag die Daumen zu drücken. Und diesmal sogar live. Glückliche Umstände machen es möglich, dass ich meinen runderneuterten HSV im der Leverkusener BayArena live begutachten kann.

Vor knapp einem Jahr hatte ich den Rückrundenauftakt des BVB in Leverkusen mit Jörg erleben können. Binnen sechs Minuten zerlegte der Meister der Bundesliga Saison 2010/2011 die Leverkusener im eigenem Stadion. Getrieben von dieser Erinnerung habe ich große Hoffnungen. Denn selbst die DFL (Deutsche Fußball Liga) hat mit der Spielansetzung als Topspiel des Spieltages klare Zeichen gesetzt. Die Partie des Tabellen 8 gegen die Nr. 16 ist keinesfalls ein Spiel des Mittelmaßes.

Als Fan des HSV wünsche ich mir einen Sieg – alles andere wäre eine Enttäuschung! Warum? Der hochgelobte Wunderknabe Torhüter Bernd Leno greift wie am vergangen Dienstag erneut daneben und der ehemalige HSV-Schüler Sidney Sam tritt, anknüpfend an seine Leistungen in der Champions League, eher in den Rasen als vor den Ball. Und beim HSV läuft der Ball aus der gefestigten Abwehr durch das ballsichere Mittelfeld in traumhaften Kombinationen auf die einschußbereiten Stürmer. Schließlich feiert am Samstag “uns Uwe”, der Ehrenspielführer der Nationalmannschaft und ein Hamburger Urgestein, Uwe Seeler seinen 75. Geburtstag, und da muss die Mannschaft mal ein ordentliches Geschenk einpacken.

Hier nun meine restlichen Tipps für den 12. Spieltag der Bundesliga Saison 2011/2012

Heim Gast Anpfiff TIPP
1 FSV Mainz VfB Stuttgart Freitag Abend 1 : 0
Borussia Dortmund Vfl Wolfsburg Samstag 3 : 0
1. FC Nürnberg SC Freiburg Samstag 2 : 1
TSG 1899 Hoffenheim 1. FC Kaiserslautern Samstag 2 : 1
Hertha BSC Berlin Bor. Mönchengladbach Samstag 1 : 0
SV Werder Bremen 1. FC Köln Samstag 3 : 1
Bayer 04 Leverkusen Hamburger SV Samstag Abend 1 : 2
Hannover 96 Schalke 04 Sonntag 2 : 1
FC Augsburg FC Bayern München Sonntag Abend 0 : 3

Kurzer Draft wie ich zu den Ergebnisprognosen komme:

    • Mainz muss endlich mal in dem tollen neuen Station gewinnen — warum also nicht gegen zuletzt enttäuschende Stuttgarter.
    • Dortmund darf der Retortentruppe um Tranager Felix Magath ruhig einen Weiteren einschenken — das beruhigt die BVB-Fanseele (nicht wahr Jörg) nach der durchwachsenen Leistung am Mittwoch und den zahllosen Wechselgerüchten.
    • Nürnberg gewinnt zu Hause gegen immer tiefer fallende Breisgauer.
    • Trainer Holger Stanislawski macht alles richtig — er gönnt Querulanten Auszeiten und schafft es als Supernanni die Hoffenheimer immer näher ans internationale Geschäft zu führen, auch mit einem Sieg über Kaiserslautern.
    • Hertha gegen Mönchengladbach wäre eigentlich eine Nullnummer – wenn die Berliner nicht ihre Heimstärke nutzen würden.
    • Bremen zerlegt Köln — Köln mal hui und dann wieder pfui.
    • Hannover reitet auf der Europawelle und bricht den Schalker, durch Hub Stevens vorgegeben, Mauerfußball wie Huntelaar seine Nase.
    • Die Bayern fahren — dank Hoeneß sanften Ansprachen zielgerichtet auf die Bayern-unfreundlichen Spielansetzungen — ausgeruht und motiviert in Augsburg einen weiteren Sieg auf dem Weg zur Meisterschaft ein.

Nachtrag und Ergebnisse:

Heim Gast Anpfiff TIPP Ergebnis
1 FSV Mainz VfB Stuttgart Freitag Abend 1 : 0 3 : 1
Borussia Dortmund Vfl Wolfsburg Samstag 3 : 0 5 : 1
1. FC Nürnberg SC Freiburg Samstag 2 : 1 1 : 2
TSG 1899 Hoffenheim 1. FC Kaiserslautern Samstag 2 : 1 1 : 1
Hertha BSC Berlin Bor. Mönchengladbach Samstag 1 : 0 1 : 2
SV Werder Bremen 1. FC Köln Samstag 3 : 1 3 : 2
Bayer 04 Leverkusen Hamburger SV Samstag Abend 1 : 2 2 : 2
Hannover 96 Schalke 04 Sonntag 2 : 1 2 : 2
FC Augsburg FC Bayern München Sonntag Abend 0 : 3 1 : 2

Fazit:

Alles in Allem dürfte jeder Fußball-Fan mit den Ergebnissen des Wochenendes zufrieden sein können. Das Verfolgerfeld hat gepunktet und ist dicht zusammengerückt. Die ganz große Schmach blieb für die Underdogs der Liga aus — selbst Köln hat sich auswärts teuer verkauft. Und die Landsmänner der Bayern haben den anderen Vereinen gezeigt, dass der vermeintliche Meister der Saison 2011/2012 durchaus auch eine Achillesverse besitzt. So bleibt für den Moment der Abstand zwischen dem Erstem und dem Zweiten der Liga bei fünf Punkten – allerdings kann sich das am 19.11.2011 nach der Länderspielpause ändern, wenn den Dortmundern ein Sieg gegen die Bayern in deren Stadion gelingt. Von Rang zwei bis acht sind auch nur fünf Punkte Differenz, so dass sich die Verfolger alle noch eine Chance ausrechnen dürften.

Und auch im Tabellenkeller liegen zwischen Platz zwölf und achtzehn nur fünf Punkte. Als prominenten Neuzugang im “Kampf gegen den Abstieg” begrüßen wir die Mannschaft von Tranager Magath aus Wolfsburg.

Besuchsbericht in Leverkusen

Das Spiel:
Kurz noch ein paar Worte zu meinem Besuch in der Bayarena. Am Samstag Abend fand ein merkwürdiges Spiel zwischen Bayer 04 Leverkusen und dem Hamburger SV in der Bayarena vor rund 30.000 Fans statt. Wie bei meinem ersten Besuch im Stadion in Leverkusen komme ich immer mehr zu dem Ergebnis, dass Bayer 04 Leverkusen nicht wirklich viele Anhänger besitzt. Auch gegen den Hamburger Sportverein (immerhin rund 400 km Anreiseweg) waren nach meinem Empfinden mindestens ein Drittel Gästefans anwesend, die stimmlich den Bayer-Fans den Rang abliefen, trotz des Spielverlaufes. Denn nach 20 Minuten lag der HSV bereits mit 2:0 hinten und hatte mehr Glück als Verstand, von kombinationsicheren Leverkusern in dieser Zeit nicht noch mehr Tore eingeschenkt bekommen zu haben. Erstaunlich war zu beobachten, dass ältere Herren aus Leverkusen mit Ball am Fuß in dieser Phase deutlich schneller waren, als jugendliche Abwehrspieler des HSV ohne Ball.

Dann der Freistoß von Aogo auf den Kopf von Westermann. 2:1 und die Wende des Spiels. Leverkusen stellte den Spielbetrieb ein, und Hamburg legte deutlich zu. Auf Grund des zeitweiligen Sturmlaufs des HSV in der zweiten Halbzeit gegen gemütlich daher kommende Leverkusener, ist die Frage nach der Gerechtigkeit des Ergebnisses durchaus erlaubt. Ein 2:3 wäre leistungsgerechter gewesen, am Ende, basierend auf der verschlafenen ersten halben Stunde, darf man in Hamburg aber auch mit dem Punktgewinn zufrieden sein.

Stadion und Umfeld:
Die Bayarena ist nicht die größte Arena im Land aber von Logistik und Organisation einer der am besten bewirtschafteten. Der Größe des Stadions kommt zu Gute, dass die an den zahlreichen Einlässen trotz Kontrollen keine langen Wartezeiten entstehen. Die Sicht aufs Spielfeld ist von allen Plätzen tadellos.

Es stehen ausreichend kostenfreie Parkmöglichkeiten zur Verfügung. Die eingesetzten Pendelbusse bringen die Fans bis direkt vors Stadion und holen dort die Zuschauer auch relativ geordnet und schnell wieder ab. Einziger Wermutstropfen ist die mangelhafte Beschriftung sowohl der Busse als auch der Parkräume.
Insgesamt stehen drei Parkräume außerhalb des Stadions zur Verfügung, die mit zwei unterschiedlichen Buslinien angefahren werden. Die fehlende Beschriftung macht es dem Ortsfremden schwer, sein Fahrzeug wiederzufinden. Die Bewirtung im Station selbst ist durchschnittlich. Die Preise haben gehobenes Erstliganiveau. Die Qualität, zumindest was die Krakauer angeht, allerdings nicht. Gezahlt wird im Stadion mit der Geldkarte, die an verschiedenen Terminals gegen Bargeld aufgeladen werden kann. Sollte man keine Geldkarte zur Hand haben, kann man gegen eine Kaution eine entsprechende Karte leihen. Im Umfeld des Stadions finden sich einige kleine Pizzarien und Bars, die nach meinem Geschmack allerdings nicht wirklich zum Verweilen einladen.

Fazit:
Durch verfügbares Kartenkontingent und bezahlbare Plätze kann man sich in Leverkusen schon mal das ein oder andere Bundesligaspiel anschauen. Nicht mehr und nicht weniger.

ÖPNV — Öffentlicher PersonenNahVerkehr

Gespräche am Morgen

Bus fahren

Andrea Kusajda|pixelio.de

Konversation via Skype –- so alt sind die Männer dann doch noch nicht!

Das Gespräch beginnt mit einer Reaktion auf dem von Mann2 geschriebenen Ausdruck „LOL“

Mann1: Erstens: Was will mir der Autor mit „LOL“ sagen und zweitens: Respekt Alter! Voll krasser Scheiß, dass du den Street Style runterbeten kannst Letztere Reaktion hat etwas mit meinem Beobachtungen der letzten Tage im öffentlichen Personen Nahverkehr zu tun.

Mann 2: Dann mal zum ÖPNV…deine Beobachtungen?

Mann 1: Also eindrucksvoll hat sich bei mir das Bild der herunterhängenden Hosen der pubertierenden Buben eingeprägt. Als chauvinistisches Arschloch begrüße ich es, wenn Frauen sich die Titten in formgebende BHs quetschen, ihre Füße mit Stöckeln auf viel zu hohen, aber ästhetisch die Beine verlängernden Hacken, ruinieren und Farbe und Quast benutzen, um makellos im Teint zu erscheinen. Bei den heranwachsenden Herren der Schöpfung, die ich eher als metrosexuell Neutrums einstufen möchte, erschließt sich mir die freiwillige Qual zur Verschönerung nicht. Wie unbequem kann es sein, mit dem Arsch auf dem Gürtel sitzen zu müssen, nur weil die Mama den Buben nie beigebracht hat, die Hose hochzuziehen. Wie unbequem muss es sein, permanent aus seinen stylischen Streetware Sneakern zu rutschen, weil man es nicht schafft, sein Kreuz krumm zu machen um die Schnürsenkel zu binden. Und wenn ich heute in eine Industrie investieren würde, dann wäre es sicherlich ein Unternehmen zur Haargel- bzw. Haarwachsherstellung. Was die Buben heute in den Haaren tragen, teils duftend nach orientalischen Hurenhäusern, das haben wir zu meiner Zeit mit dem Auslassen der allmorgendlichen Dusche hinbekommen.

Mann 1: Und dann kommen wir mal zu dem babylonischen Sprachgewirr. Übrigens alle Beobachtungen gehen einher mit der Feststellung, dass ich älter werde, weil ich diese Dinge nun wahrnehmen kann.

Mann 2: Busfahren verändert den Blick auf die Welt.

Mann 1: Früher saßen 50 Menschen in einem Bus und sagten „Gesundheit“ wenn der Fahrer genossen hatte. Heute hörst du selbst die Ansage der nächsten Haltestelle nicht mehr, weil jeder in seiner eigenen Sprache mit irgendjemanden – - aber bloß nicht mit dem Sitznachbarn spricht. Die wunderbare Welt der Handys macht es möglich.

Mann 2: Ich bin schon seit langem für ein Verbot der Flatrate, das scheint aber nicht mehrheitsfähig zu sein.

Mann 1: Das dröhnt dann ordentlich in den Ohren, aber damit nicht genug. Diejenigen, die sich von dieser Welt bereits soweit entfremdet haben, dass sie niemanden mehr zum Unterhalten haben, die setzten Kopfhörer auf und beschallen sich und natürlich die direkte Umgebung mit Musik, über deren Geschmack man bekanntermaßen streiten kann

Mann 1: Eine direkte Unterstützung zur These, dass der Mensch in unserer Gesellschaft zunehmend vereinsamt lässt sich bei den Beobachtungen ableiten, dass individual reisende junge Menschen grundsätzlich auf Einzelplätzen oder aber auf einzel belegten Doppelplätzen zu finden sind. Sollten diese alle belegt sein, steht der Mensch eher als sich irgendwo zu zusetzen….

Mann 2: <<< auf einzel belegten Doppelplätzen natürlich außen

Mann 1: ….dementsprechend ist auch die Reaktion wenn man sich zu ihnen setzt. Beobachtet man hingegen ältere Herrschaften, stellt man fest, dass die sich zusammensetzten und sich sogar unterhalten. Bei jungen Menschen ist das nur in Gruppen zu beobachten und dann leider in einer Art und Weise, wie es den Vorvätern zur Ehre gereicht hätte. Das Imponiergehabe von jungen Männchen ist exorbitant.

Mann 2: Was soll ich sagen – ich bin abgestumpfter langjähriger VRR-Kunde.

Und die Moral von der Geschichte?

Alter versteht die Jugend nicht?

Steve Jobs – 1955–2011

Steve Jobs

Steve Jobs

In Gedenken an einen, der die Welt verändert hat, gilt unser Mitgefühl seinen Verwandten und nahen Angehörigen in dieser Zeit.

Steve Jobs, Mitbegründer des Unternehmens Apple. Inc., verstarb am 05.10.2011 in Palo Alto, Kalifornien, USA. Der Visionär und langjährige CEO von Apple revolutionierte mit seinen Ideen und Entwicklungen das Leben der heutigen Gesellschaft nachhaltig. Die Entwicklung und Markteinführung der Apple-Produkte, vor allem der iDevices, veränderten den Umgang und die Nutzung elektronischer Geräte durch die Menschheit.

Seine Visionen, Patente und Weiterentwicklungen wurden an dieser Stelle oft kontrovers diskutiert. Wir verabschieden uns mit größtem Respekt von einem der ganz großen Männer unserer Zeit!

Apple mit Sektenführer und Guru Steve Jobs

Apple und seine Jünger

Nun hat die Sekte Apple, die ihren Jüngern Milliarden EUR/USD jedes Jahr aus den Taschen zieht — nicht nur den 10 Teil wie die Kirchengemeinden anderenorts — eine Filiale in Hamburg eröffnet. Die Macht von Apple ist unbestritten und wird von Millward Brown in deren letzten Studie zu den wertvollsten Marken der Welt eindrucksvoll bestätigt.

BrandZ Top 100 2011

BrandZ Top 100 2011

Abkehr von der Götzenanbetung

Nun macht sich eine “kleine” Reporterin auf, als Unbeugsame die Sektenangehörigen im Norden zu bekehren. Den Erfolg der Mission “Stop die Apple Sekte” könnt ihr in nachstehenden Video begutachten. Eindrucksvoll ist das friedvolle Verhalten der Glaubensdiener bei dem Versuch der Bekehrung in den heiligen Hallen der Sekte selbst:


Achtung: Alles nur Satire – Danke an Extra3!

Simsalaseo – Ein Wettbewerb hält die SEO–Profis in Atem

Auf unserem kleinen undifferenzierten Blog habe ich ab und an schon mal versucht, Suchmaschinenoptimierung zu betreiben bzw.  zu erklären. Eine nackte Daniela Katzenberger diente hierbei ebenso wie eine hüllenlose Verona Poth als Versuchsvorlage. Mit beiden Damen erzielten wir bereits beeindruckende Ergebnisse. Simsalasoe geht das aber nicht – Suchmaschinenoptimierung hängt von zahlreichen Faktoren ab, so dass ein Versuch „mal eben“ ein gutes Ranking zu erzielen, eigentlich scheitern sollte. Oder nicht?

Simsalaseo – Wettbewerb!

Martin Mißfeldt –- Künstler und Blogger – hat den heute um 14 Uhr endenden Wettbewerb mit zwei Bewertungsrunden ins Leben gerufen. Ziel ist es hierbei,  zu bestimmten Zeiten in der Google Bildersuche einen der vordersten Plätze mit einem Bild seiner Wahl zu belegen. Als Suchbegriff wählte Martin hierbei den Kunstbegriff „Simsalaseo“, der bis zum Zeitpunkt des Ankündigung des Wettbewerbs von Google nicht indexiert war. Heute gibt es zu Simsalaseo rund 83.000 Suchtreffer, die es zu schlagen gilt. Wichtig hierbei ist die Optimierung auf ein Bild mit dem Suchbegriff. Neben den tollen Preisen, dem Sieger winken 500,00 EUR in Bar, geht es den meisten teilnehmenden Profis in solchen Wettbewerben in erster Linie um Ruhm und Ehre.

Simsalaseo – Mitbewerber!

Eine Vielzahl bekannter Verdächtiger tummeln sich in diesem kleinen Spiel. Teilweise wird dabei ohne Rücksicht auf Verluste und Lesbarkeit der eigenen Webseite mit interner Verlinkung experimentiert. Andere versuchen, ihre Bilder mit gezielten Linkaufbau zu supporten. Einer der Sponsoren der Siegpreise, Sören Eisenschmidt tummelt sich mit einem Bild, welches er auf einem privaten sicherlich nicht ganz so gut gepflegtem Blog untergebracht hat, auf den vorderen Plätzen. Er verwendet hierzu den Begriff Simsalaseo als Titel und im Post selbst ohne Verwendung von Überschriften und sonstigen Auszeichnungen. Der Text ist eine inhaltslose Aneinandereihung des heiß begehrten Suchbegriffs Simsalaseo.

Jens Steigröver, der mit seinem Bild auch zur Zeit die vorderen Ränge belebt, wählt einen anderen Weg. In einem endlosen Post beschreibt er detailliert sein Vorgehen zur Optimierung des Rankings seines Bildes. Er nutzt dabei natürlich den Suchbegriff über Gebühr häufig, so dass ein Simsalaseo-Artikel entstand, der aber immer noch lesbar ist.

SeoBunny, betrieben von Hafaf Aboudou, einer Frau die in ihrem Blog über Suchmaschinenoptimierung schreibt, und zur Zeit auch vorne mitspielt, wählt einen drastischeren Weg. Seobunny nahm Anfang 2011 bereits an einem SEO-Contest teil und belegt auf Anhieb den zweiten Platz. Und in dem aktuellen Wettbewerb hat Sebunny bereits die Zwischenwertung für sich entschieden. Allerdings finde ich, dass die Lesbarkeit gerade durch die exzessive Nutzung der internen Verlinkung ihrem durchaus sehr interessantem Blog schadet. Die unendliche Vielzahl von einzelnen Post zum Wettbewerb rund um Simsalaseo machen es nicht besser.

Diese unterschiedlichen Ansätze, bei denen ich auch die zahllosen Verlinker gar nicht eingegangen bin, führten mich zu der Überlegung, ob ein spät erscheinendes Bild auf Grund seiner Aktualität nicht ebenso auf einem vorderen Rang landen könnte. Erste Erfahrungen hierzu habe ich bereits mit einem Playboy-Bild von Sila Sahin machen können.

Simsalaseo – unser Beitrag!

simsalaseo

Am 17.09.2011 beginnt das 178. Münchner Oktoberfest. Was bietet sich also mehr an, als ein Herzl (ein Symbol aus Lebkuchen) dem Simsalaseo-Wettbewerb zu widmen. Jörg hat die Idee und die Umsetzung schnell realisiert und schon ist unser kleiner Beitrag auch schon fertig. Simsalaseo – schaun mer mal was am Ende rauskommt – der Hase oder ne Nase!

 

Das Herzl hat noch eine weitere Bedeutung. Sollten wir wieder Erwarten gewinnen, werden wir den Erlös der Kette der helfenden Hände spenden.

Bundesliga-Saison 2011/2012 – 4. Spieltag — Meine Tipps [Ergebnis]

Da ich keine Ahnung habe, ob Jörg noch an Bord ist oder nicht, daher greife ich auch heute mal wieder in die Tasten, um meine Tipps für den 4. Spieltag der Bundesliga Saison 2011/2012 zu präsentieren.

Los geht es heute Abend mit den Berliner, die daheim gegen doch nicht zu konstante Stuttgarter den ersten Dreier der Saison einfahren werden.

Am Samstag Nachmittag gibt es eigentlich nur eine richtungweisende und wichtige Partie. Der Dino der Liga trifft auf den Karnevalsverein. Hoffentlich rätseln die Jungs aus Köln immer noch über die Spielphilosophischen Ansätze und geometrischen Formen des Rasenschahs ihres Trainers und vergessen darüber, dass Fußball ein Laufspiel ist,  welches durch Kampf und Tore gewonnen wird. Dies erwarte ich von de Chelsa Bubies und den Hamburger Jungs. Eine neuerliche Diskussion nach Abpfiff ertrage ich nicht — ich will Blut, Schweiß und Tränen auf dem Feld sehen — sollte es trotzdem nur zu einer Niederlage reichen, gibt es zumindest kein Alibi. Also auf geht es HSVWeiterlesen

Bundesliga-Saison 2011/2012 – 3. Spieltag — Meine Tipps [ERGEBNIS]

Da Jörg mal wieder durch Abwesenheit glänzt, darf ich euch meine Tipps für den dritten Spieltag der frischen Bundesliga-Saison präsentieren.

Los geht es heute Abend mit der “Retorten-Truppe aus der Stadt des VW-Konzerns, die mit allen eingekauften Söldnern gegen die Fohlenzucht aus Mönchengladbach antreten muß. Heftige Wortwahl findet ihr? Alles ganz normal sagt die Redaktion von schwatzgelb.de. Die Gladbacher machen einen gefestigten Eindruck und daher dürften die zu Hause auch gewinnen.

In den Partien Werder Bremen (ist grün und stinkt nach Fisch) gegen Freiburg und Dortmund gegen Nürnberg kann ich keine Sieger feststellen. Die erstgenannte Partie läuft unter dem Motto “Wir wollen ja — aber können nicht” und die Dortmunder sind immer noch nicht geerdet und schweben noch in den Rauschzuständen nach dem hochgelobten Auftaktsieg in diese Saison. Daher kann Nürnberg aus der Festung einen Punkt mitnehmen. Weiterlesen

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