Automatische Updates in Adobe Reader für Windows aktivieren
Adobes pdf-Format ist derart weit verbreitet, dass der kostenlose Adobe Reader auf dem Gros aller Windows- und Mac-Rechner installiert ist. Leider hat der Adobe Reader in der Vergangenheit häufig durch schwerwiegende Sicherheitslücken Schlagzeilen gemacht. Zwar haben seine Entwickler diese Sicherheitslecks meistens innerhalb kürzester Zeit nach Bekanntwerden durch Bereitstellung eines Security Patchs geschlossen, auf vielen PC sind jedoch noch alte, anfällige Versionen installiert, da diese Updates bislang nicht automatisch erfolgten.
Durch die Bereitstellung der aktuellen Version 9.3.2 hat sich dies prinzipiell geändert, denn der Adobe Reader wie auch Adobe Acrobat verfügen seitdem in der Windows-Version über die Möglichkeit, Updates vollautomatisch installieren zu lassen. Diese Funktion ist allerdings nicht standardmäßig aktiviert. Das lässt sich jedoch mit wenigen Mausklicks ändern.
Wählt dazu aus der Menüzeile „Bearbeiten –> Voreinstellungen“ und im sich darauf öffnenden Fenster unter Kategorien den letzten Punkt „Updater“. Daraufhin müsst ihr nur noch wie oben im Bild gezeigt den Punkt „Updates automatisch installieren“ anklicken. Fertig!
Eine detallierte Beschreibung des neuen Updaters im Adobe Blog (englisch) >>>
Null-Punkte-Wochenende für Reviervereine
Im Ruhrgebiet mit seinen leidenschaftlichen Fans schlägt bekanntermaßen das Herz des deutschen Fußballs. Für die Fans der drei in der 1. Bundesliga spielenden Reviervereine gab es an diesem Wochenende allerdings nur wenig Grund zur Freude. Konnten sich die miteiander rivalisierenden Fans von Schalke und Borussia Dortmund wenigstens noch damit trösten, dass der entsprechende Revierrivale ebenfalls verloren hatte, müssen die Fans des VfL Bochums immer mehr um den Verbleib in der 1. Liga zittern. Dabei war der VfL gegen die Kicker des HSV über die gesamte Partie zumindest gleichwertig. Ausgerechnet ein Eigentor des Schweden Johansson keine 2 Minuten vor Abpfiff besiegelte die siebte Heimspielpleite.
Bei seiner “Heimkehr” an den Mainzer Bruchweg wurde BVB-Trainer Jürgen Klopp von den Mainzer Fans wie ein Popstar empfangen. Die Punkte blieben indes in Mainz. Das Tor des Tages erzielte Adam Szalai mit dem ersten Torschuss der Mainzer in der 30. Minute. Gegen äusserst defensiv agierende Mainzer fand der BVB nur selten zu seinem Spiel. Zwar erspielten sich die Schwarzgelben in der 1. Hälfte einige hochkarätige Chancen, die der sonst so treffsichere Lucas Barrios jedoch nicht zu nutzen vermochte. Statt dem durchaus möglichen Sprung auf Rang 3 muss man in Dortmund nun sogar wieder um den Einzug die Europa Laeague bangen, da mit Bremen, dem HSV und Stuttgart alle Verfolger als Sieger den Platz verließen und den Borussen nun eng im Nacken sitzen.
Ein Wahnsinns-Spiel in Hannover: Die von vielen bereits abgeschriebenen 96er gingen in der 1. Halbzeit durch zwei kuriose Tore (1:0 Eigentor Westermann, 2:0 Torwartfehler Neuer) gegen die favorisierten Schalker verdient mit 2:0 in Führung und hatten sogar Chancen die Führung auszubauen. Dann schien Schalke das Spiel zu drehen (1:2 in der 46. Minute durch Edu, 2:2 per Foulelfmeter von Rakitic in der 52. Minute). In der Folge entwickelte sich ein offener Fight, in dem Hannover 96 am Ende die besseren Karten hatte (3:2 durch Balitsch in der 80.Minute, 4:2 in der Nachspielzeit durch Ya Konan). Auch beim 4:2 Siegtreffer machte Manuel Neuer erneut keine gute Figur. Schalke befindet sich nach der zweiten Niederlage in Folge aber immer noch in Schlagdistanz zu den Bayern, die sich keinesfalls auf ihrem 2-Punkte-Vorsprung ausruhen dürfen.
Die Höhepunkte des 30. Spieltags auf bundesliga.de >>>
Juchhee, das Netzteil ist da!
Erst vorgestern hatte ich von meinem Frust über den Medion-Service berichtet. Sollte doch die Bearbeitungszeit für den Autausch eines defekten Noteook-Netzteils ganze fünfzehn Werktage betragen. Für ein Gerät, das beruflich genutzt wird, geht das ja schon mal garnicht. Also habe ich ein Netzteil für rund 16 Euro bei Amazon bestellt, das prompt gestern früh angeliefert wurde. Schön wäre es gewesen,wenn der Sendung auch gleich eine Rechnung beigelegen hätte, aber wer will schon immer nur meckern.
Heute früh schellte dann schon wieder ein DHL-Mitarbeiter bei mir an. Ihr werdet es schon erraten haben: Er hielt eine Sendung von Medion in Händen; Inhalt ein Notebook-Netzteil. Zwar ein anderes Modell als das Original-Netzteil, aber mit den gleichen Leistungsdaten. Ich nehme an, dass Medion den Zulieferer gewechselt hat. Glücklicherweise lag der Sendung auch ein Retouren-Aufkleber bei, mit dem ich das defekte Netzteil kostenfrei zurücksenden kann. Glückwunsch an Medion, der Reklamtionsfall wurde in einem Drittel der prognostizieren Bearbeitungszeit bewältigt. Eine Bearbeitungszeit von 5 Werktagen für einen einfachen Austausch ist realistisch gesehen jedoch viel zu lang. Bei Optimierung der Arbeitsabläufe müsste sich ein derartiger Vorgang innerhalb von 2 Werktagen bewältigen lassen.
Das Paket für die Retoure ist bereits fertig gepackt und wenn ich gleich zur Postannahmestelle gehe, werde ich am Unitymedia-Laden vorbeikommen. Aber das liefert Stoff für mindestens eine weitere unendliche Geschichte aus der Servicewüste Deutschland.
Servicewüste Medion AG
Es war der 20.05.2009 als ich mich entschloss, mir einen Medion Notebook zuzulegen. Genau genommen hatte ich das Gerät nicht für mich persönlich gekauft und bezahlt hat es auch mein Arbeitgeber, aber das tut hier jetzt nichts zur Sache.
Es handelt sich dabei um ein Akoya S5610 Slimline, das Ende 2008 noch 699 Euro gekostet hatte. Im Mai 2009 ein echtes Schnäppchen mit Intel Core 2 Duo Prozessor P3750, ATI Mobility Radeon Grafikkarte mit HDMI-Ausgang, 320GB-Festplatte, entspiegeltem 15,4″-Bildschirm, 4GB Arbeitsspeicher und, und, und für ganze 499 Euro.
Wie bei den verbauten Komponenten nicht anders zu erwarten, erfreut das Notebook mit hohem Arbeitstempo bei allen Anwendungen. Da ist auch das recht deutlich vernehmbare Arbeitsgeräusch noch zu verschmerzen. Eher störend empfinde ich da die klapprige, unpräzise wirkende Tastatur; aber wohlmöglich bin ich diesbezüglich von meinem Lenovo auch etwas verwöhnt.
Von Anfang an war mir aufgefallen, dass das mitgelieferte Ktec-Schaltnetzteil vergleichsweise heiss wurde, allerdings liefert es auch starke 90 Watt, wohingegen die Netzteile zweier Vergleichsrechner nur auf eine Leistung von 65 Watt kommen, dabei jedoch deutlich kühler bleiben. Kurz bevor ich das Notebook jetzt mit nach Berlin nehmen wollte, wurde das Netzteil dann so heiß, dass es komplett abschaltete, allerdings nach Abkühlung wieder funktionierte.
Also begab ich mich auf die Website der Medion AG und suchte dort den Service-Bereich auf. „Ihre Zufriedenheit ist uns wichtig. Deshalb bieten wir Ihnen zusätzlich zu unserer Hotline die Möglichkeit, per E-Mail Kontakt mit uns aufzunehmen. Dies ist innerhalb der Garantiezeit natürlich vollkommen kostenlos. So sparen Sie Telefonkosten und bekommen auch auf diesem Weg schnell Antworten auf Ihre Fragen und Lösungen für Ihre Probleme.“ Diesen Weg wollte ich nutzen. Also füllte ich das bereitgestellte Kontaktformular mit allen gewünschten Daten, teilte der Medion AG die Geräte- und Seriennummer meines in der Garantiezeit befindlichen Notebooks mit und fragte nach, wie denn wohl ein Austausch eines defekten Netzteils vonstatten gehen sollte. Ferner wollte ich gerne wissen, ob es wohl möglich sei, mir Ersatz für die verloren gegangenen Gummipuffer an der Unterseite meines Notebooks, zuzusenden. Die gesamte Anfrage wurde bis heute nicht beantwortet!
Am 30.03. entschloss ich mich dann – das Netzteil war nun endgültig defekt – meine Reklamation telefonisch vorzutragen. Dazu ist eine kostenpflichtige Rufnummer zu wählen, der Anruf aus dem Festnetzt kostet 14 Cent pro Minute. Nach der obligatorischen Wartezeit, die mir mit Werbung verkürzt wurde, gelangte ich dann alsbald an einen kompetenten Mitarbeiter. Nachdem er meine Daten aufgenommen und mir meine Kundennummer mitgeteilt hatte, durfte ich auch meine Reklamation vorbringen. Wie froh war ich, als der freundliche Mitarbeiter mir von sich aus das Angebot eines Vorab-Austauschs machte! Da war mein Ärger über die nicht beantwortete E-Mailanfrage gleich wieder verflogen und die Gummipuffer leider auch vergessen.
Nachdem der Mittwoch, der Donnerstag und auch der Samstag vergangen waren, ohne dass ein freundlicher DHL-Fahrer an meiner Tür geschellt hätte, rief ich heute nochmals bei Medion an, um zu erfahren, wann denn mein Ersatzteil versandt worden sei. Die Antwort, dass ich für einen derartigen Austausch mit einer Bearbeitungszeit von 15 Werktagen zu rechnen hätte, hat mich dann vorübergehend sprachlos gemacht.
Ich habe mir jetzt ein kompatibles Netzteil für rund 16 Euro über meinen Lieblingsanbieter Amazon bestellt. Das wird 100%-ig sicher morgen hier sein. Genauso sicher ist, dass dieses Notebook der letzte Artikel ist, den ich jemals aus dem Hause Medion bezogen habe.
Und was lernen wir daraus: Wer ein Notebook beruflich einsetzt, sollte nicht an der falschen Stelle sparen.
Spannende Meisterschaft und der Flaschenwurf von Hamburg
Bevor ich mich dem sportlichen Geschehen in der Bundesliga zuwende muss ein Wort zum Flaschenwurf von Hamburg erlaubt sein. Das Spiel des mit Titelambitionen in die Rückrunde gestarteten Hamburger SV gegen die weiterhin in ärgster Abstiegsnot schwebenden Hannoveraner (Endstand übrigens 0:0) hatte seinen einzigen „Höhepunkt“ erst nach Spielabpfiff. HSV-Stürmer Paulo Guerrero, nach der Halbzeitpause für van Nistelroy eingewechselt, fühlte sich durch einen pöbelnden Zuschauer provoziert und warf diesem zielsicher eine gut gefüllte Trinkflasche an den Kopf. Das hatte es in der Bundesliga bisher noch nicht gegeben! Vereinsintern wurde Guerrero dafür mit einer hohen Geldbuße, die irgendwo zwischen 50.000 und 100.000 Euro liegen soll, bestraft. Das ging nicht nur vielen HSV-Fans nicht weit genug, denn nun hat sich auch der DFB-Kontrollauschuss eingeschaltet und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Guerrero hat zu dem Vorfall schriftlich Stellung zu nehmen. Nicht auszuschließen, dass die Bundesligasaison für den Peruaner vorzeitig beendet ist. Fraglich ist auch, ob der HSV unter diesen Umständen den zum Saisonende auslaufenden Vertrag mit Guerrero, der zuletzt mit seiner Flugangst Schlagzeilen machte, verlängern wird. Ich würde nicht darauf wetten.
Sportlich bleibt es in der Bundesliga so spannend, wie man es sich als Fußballfan nur wünschen kann. So wie es scheint können die Schalker auch unter Felix Magath Ihre Schalenphobie nicht ablegen. Obwohl rund 50 Minuten in Überzahl (Altintop musste nach Ampelkarte das Feld verlassen) wirkte der S04 saft-, kraft- und mutlos und so siegte der FC Bayern völlig verdient mit 2:1 und ist nun wieder alleiniger Tabellenführer. Den einzigen Treffer der Schalker markierte übrigens Kuranyi (wer sonst), während unser Bundes-Jogi wieder seinen Stammplatz in Stuttgart eingenommen hatte.
Im Verfolgerduell zwischen dem BVB und Werder Bremen konnte sich die Heimmannschaft mit 2:1 durchsetzen. Die Bremer, die die erste Halbzeit völlig verschlafen hatten, lagen bereits nach 22 Minuten durch Treffer von Großkreutz und Subotic mit 2:0 hinten, konnten jedoch in der 65. Minute durch Hunt auf 2:1 verkürzen. Aufopferungsvoll kämpfende Schwarzgelbe hielten dem Druck der Bremer stand und verteidigten den knappen Vorsprung bis zum Schlusspfiff (umfassender Spielbericht). Bayer Leverkusen scheint auf der Zielgeraden indes die Luft auszugehen. Die Niederlage in Frankfurt (3:2) bringt den BVB bis auf einen Punkt an den Tabellendritten heran. Klar, dass die Borussenfans jetzt von der Quali zur Champions League träumen!
Hertha BSC bewies erneut seine Auswärtsstärke und darf nach dem hochverdienten 3:0-Erfolg gegen erschreckend schwache Kölner nun zumindest wieder von der Relegation träumen. Schade nur aus Berliner Sicht, dass Nürnberg ebenfalls einen Dreier landen konnte (2:0 gegen Mainz) und Hannover und Freiburg zumindest ein Pünktchen einsammeln konnten. Aber es sind noch 15 Punkte zu vergeben und vielleicht steigt ja eine Mannschaft ab, die heute noch garnicht daran denkt – und dafür zahle ich jetzt nichts ins Phrasenschwein.
Nullnummer
Die Euphorie rund um den BVB ist riesengroß. Und so begleiteten mehr als 20.000 BVB-Fans ihre Borussia mit nach Berlin. Was sie dort von ihren Kickern geboten bekamen dürfte die Begeisterung indes ein wenig abkühlen.
Lediglich Roman Weidenfeller präsentierte sich in europareifer Verfassung. Die spielstarken Herthaner erarbeiteten sich schon in Halbzeit 1 verschiedene, teils hochkarätige, Torchancen, die sie anders als eine Woche zuvor in Wolfsburg nicht zu nutzen verstanden. Eklatante Schwächen hingegen bei der Borussia, kein erkennbarer Spielaufbau, haarsträubende Abspielfehler, fehlende Laufbereitschaft, eklatante Fehler im Stellungsspiel – das alles erinnerte sehr an die erste Hälfte im letzten Heimspiel gegen Leverkusen.
Klopp reagierte und brachte für den schwachen Zidan und Kapitän Kehl mit Hajnal und Bender zwei frische Spieler, die dem Spiel aus dem Mittelfeld heraus neue Impulse verleihen sollten. Stattdessen fügten sich die beiden direkt in das Leistungsgefüge der Mannschaft ein und waren fortan nicht mehr zu sehen.
In der 79. Minute sorgte Schiri Lutz Wagner dann für die wohl meist diskutierte Schiedsrichterentscheidung des Wochenendes. Der nicht zum ersten Mal unsicher wirkende Santana wollte den Ball per Kopf zu Roman Weidenfeller zurückpassen, Gekas bedankte sich für die völlig misslungene, viel zu kurze, Rückgabe und netzte den Ball per Kopf unter dem Jubel der Herthaner zum vermeintlichen 1:0 ein. Nach Rücksprache mit dem Assistenten an der Linie verweigerte Wagner dem Treffer jedoch die Anerkennung. Der Aktion zuvor gegangen war ein langer Ball auf Gekas, bei dem der Grieche im passiven Abseits gestanden hatte. Durch den Kopfball von Santana entstand für mich jedoch eine neue Spielsituation so dass der Treffer eigentlich hätte zählen müssen.
Kurz vor Schluss hatte Nuri Sahin dann sogar noch die große Möglichkeit zum Siegtreffer für die Dortmunder. Aber das wäre nun wirklich des Guten zuviel gewesen. Der Borussia reicht der eine Punkt, um auf Platz 4 zu bleiben. Angesichts des harten Restprogramms dürfte der Punkt für die Hertha hingegen zu wenig gewesen sein.
Zwischenbericht Berlin
Es ist kalt geworden in Berlin. Zur Zeit sind es gerade noch 8 Grad. Wir hatten eine lange und intensive Nacht und sind auch prima nass geworden, als wir gegen zwei Uhr das Europa-Center verlassen haben.
Ich habe gerade schon Getränke für die Rückfahrt eingekauft (Mineralwasser natürlich) und wenn Paule jetzt in die Gänge kommt, werden wir in Charlottenburg schön Frühstücken gehen. Paule drängt schon. Also schnell das schwarz-gelbe Trikot überstreifen und dann gehts ab. Olé jetzt kommt der BVB!!!
Ausführlicher Reisebericht folgt.
Berlin, Berlin, wir sind in Berlin
Nach kurzer, ereignisloser Fahrt bin ich in Berlin angekommen und habe im Hotel eingecheckt, wo Paule schon auf mich gewartet hat. Es ist brüllend heiss in Berlin – Zeit ein ein Bierchen zu trinken.
Ich frage mich bloß, wo die ganzen Borussen sind. Wir sind wohl die Vorhut. Ein einziger hockte vor der bekannten Sportsbar “Hannes am Zoo”. Ich denke, da werden wir gleich mal vorbeischauen.
Später mehr …
Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin
Wie fast immer vor längeren Reisen habe ich in der Nacht nur wenig geschlafen. Heute geht es also Richtung Berlin. Die Tasche ist gepackt. Das Hotel ist gebucht und mit dem ICE dauert es nur knapp vier Stunden bis zum Bahnhof Zoo (Bahnhof Zoo, mein Zug fährt ein, ich steig aus, gut wieder da zu sein … ). Paule, der aus Wolfratshausen anreist, ist deutlich länger unterwegs.
Unsere Eintrittskarten für das Olympiastadion haben wir direkt bei der Hertha gekauft und für die Rückfahrt habe ich bei eBay noch schnell zwei Lidl-Tickets für die günstige Rückfahrt ersteigern können.

Die Berliner Wirte dürfen sich auf jeden Fall schon einmal freuen. Die BVB-Fans gelten als trinkfreudig und pflegeleicht. Und sicherlich werden viele, so wie Paule und ich, die Gelegenheit nutzen, ein komplettes Wochenende in Berlin zu verbringen.
Wir hatten die Berlin-Fahrt für dieses Jahr fest eingeplant. Allerdings sollte es zum DFB-Pokalfinale gehen, aber die Hürde VfL Osnarbrück war leider zu hoch. Schwamm drüber, jetzt wollen wir bei der Hertha drei Punkte auf dem Weg in den europäischen Wettbewerb holen. Ausgerechnet bei der Hertha, die den amtierenden Deutschen Meister in Wolfsburg mit 5:1 düpiert hat und wieder an den Klassenerhalt glaubt.
Erste Bilder aus Berlin gibt es noch heute.
Erfahrungsbericht Teil 3: Silex SX-1000U
Silex verspricht, mit dem USB Device Server SX-1000U USB-Geräte netzwerkfähig zu machen. Dass dies prinzipiell gut funktioniert habe ich in Teil 2 meines Erfahrungsberichts beschrieben, während ich im 1. Teil das Gerät grundsätzlich vorgestellt haben. Heute wollen wir mal schauen, wie sich das Gerät in der Praxis schlägt, wenn mehrere Anwender auf die angeschlossenen USB-Geräte zugreifen möchten und wie es insbesonders um die Eignung des Silex SX-1000U als Printserver bestellt ist.
Um die Funktionalitäten des USB Device Servers auf allen Rechnern im Netz nutzen zu können, ist auf jedem PC die Anwendungssoftware SX Virtual Link zu installieren. Sowohl unter Windows Vista als auch unter Windows 7 ist dies mit wenigen Mausklicks erledigt. Auf der CD befindet sich auch eine Version für Mac OS X, die ich allerdings – mangels Mac- nicht testen konnte.
Nachdem SX Virtual Link gestartet wurde, kann ich alle USB-Geräte sehen, die am Silex SX-1000U angeschlossen sind. Sind die Geräte frei, kann ich die Kontrolle darüber mit einem einfachen Doppelklick der linken Maustaste übernehmen. Nun kann es natürlich vorkommen, dass ein Gerät gerade durch einen anderen Anwender in Benutzung ist. In diesem Fall ist kein direkter Zugriff möglich. Wie im obigen Bild dargestellt kann die Freigabe jedoch mit einem Klick der rechten Maustaste bei dem Benutzer, der das Gerät zur Zeit verwendet, angefordert werden.

Anfrage zur Freigabe eines USB-Gerätes
Bei dem Angefragten geht darauf hin ein Popup-Fenster auf und er kann entscheiden, ob er das USB-Gerät freigeben möchte. Gibt er das Gerät frei, steht es dem Anfrager unmittelbar zur Verfügung.
Für einen eiligen Druckjob ist diese Vorgehensweise vielleicht doch ein wenig zu kompliziert, deshalb kann der USB Device Server auch einen Printserver simulieren. Dazu ist an jedem einzelnen Client jedoch ein wenig Konfigurationsarbeit notwendig. Jedoch reichen auch hier wieder schon wenige Mausklicks aus, um den Drucker so einzurichten, dass eine Verbindung zum Drucker über „Auto Connect“ nur dann hergestellt wird, wenn ein Druckauftrag vorliegt. In der Praxis funktioniert das tadellos.
Bliebe noch zu erwähnen, dass man das Silex SX-1000U über die Geräte-IP auch über eine Webschnittstelle oder via Telnet administrieren kann.
Kommen wir zu einer abschließenden Beurteilung:
Ich spreche dem Gerät eine Empfehlung aus. Das Silex SX-1000U ist hervorragend geeignet, um USB-Geräte im Netzwerk verfügbar zu machen. Ausnahmen sind Massenspeichergeräte oder andere Geräte, die einen hohen Datendurchsatz erfordern. Dank deutsprachiger Software ist die Inbetriebnahme und die Anwendung auch durch Personen mit geringer PC-Erfahrung möglich. Leider verfügt das Gerät über keinen An-/Ausschalter. Bei einem Stromverbrauch von 5 Watt fallen für den Betrieb etwa 8 Euro Stromkosten im Jahr an. Die günstigsten Anbieter habe ich bei Amazon gefunden, was nicht ausschließt, dass es günstigere Anbieter gibt.













