Automatische Updates in Adobe Reader für Windows aktivieren
Adobes pdf-Format ist derart weit verbreitet, dass der kostenlose Adobe Reader auf dem Gros aller Windows- und Mac-Rechner installiert ist. Leider hat der Adobe Reader in der Vergangenheit häufig durch schwerwiegende Sicherheitslücken Schlagzeilen gemacht. Zwar haben seine Entwickler diese Sicherheitslecks meistens innerhalb kürzester Zeit nach Bekanntwerden durch Bereitstellung eines Security Patchs geschlossen, auf vielen PC sind jedoch noch alte, anfällige Versionen installiert, da diese Updates bislang nicht automatisch erfolgten.
Durch die Bereitstellung der aktuellen Version 9.3.2 hat sich dies prinzipiell geändert, denn der Adobe Reader wie auch Adobe Acrobat verfügen seitdem in der Windows-Version über die Möglichkeit, Updates vollautomatisch installieren zu lassen. Diese Funktion ist allerdings nicht standardmäßig aktiviert. Das lässt sich jedoch mit wenigen Mausklicks ändern.
Wählt dazu aus der Menüzeile „Bearbeiten –> Voreinstellungen“ und im sich darauf öffnenden Fenster unter Kategorien den letzten Punkt „Updater“. Daraufhin müsst ihr nur noch wie oben im Bild gezeigt den Punkt „Updates automatisch installieren“ anklicken. Fertig!
Eine detallierte Beschreibung des neuen Updaters im Adobe Blog (englisch) >>>
Abofalle im Internet
Durch einen Bekannten wurde ich auf die Webseite kino.to aufmerksam gemacht. Die Webseite stellt Informationen über verfügbare Quellen von allen Arten von cineastischen Produkten zur Verfügung. Dort kann man den aktuellen Kinofilm “Männer, die auf Ziegen starren” mit Ewan McGregor, Jeff Bridges und Georg Clooney aktuell auf 14 bekannten Quellen anschauen.
Viele dieser Quellen führen auf Seiten, bei denen man sich für eine vorerst kostenlose Anmeldung an eine sogenanntem File-Sharing Portal registrieren muss, um den gewünschten Film sehen zu können. Interessanter sind allerdings die Links auf Webseiten, die hartnäckig behaupten man sollte eine neue Version von DivX oder dem Flash Player installieren, selbst wenn die letze Version auf dem eigenen System installiert ist.
Die zahlreich angebotenen Links dieser Landingpages, die auch als “Einstiegs- oder Anlockseiten” bekannt sind, führen auf die eigentliche Downloadseite auf der sämtliche persönliche Angaben ausgefüllt werden müssen. Auf den Seiten selbst sind kleine Verweise in folgender Art zu lesen:


Wikipedia schreibt:
Kino.to ist eine deutschsprachige Video-on-Demand-Website, die auf Kinofilme, Serien und Dokumentationen spezialisiert ist. Kino.to gehörte laut Alexa Internet im Juli 2009 zu den 50 meistbesuchten Websites in Deutschland.Nach Angaben der Betreiber wird die Seite von rund vier Millionen Zuschauern im Monat besucht. Schätzungen gehen von ca. 400.000 verschiedenen Benutzern täglich aus.
Interessant ist, dass es weder bei kino.to noch auf den Einstiegsseiten möglich ist, den Betreiber der Webseite mittels der Angaben aus dem Impressum zu ermittel. Die Angaben im Impressum auf den unterschiedlichen Downloadseiten führen häufig zur Antassia GmbH. Wie dieses Unternehmen und wahrscheinlich auch die anders Anbieter auf die aus kino.to heraus verwiesen wird, agieren kann man eindrucksvoll auf www.abzocknews.de nachlesen.
Secunia berichtet von einer kritischen Sicherheitslücke in Opera
Im Sicherheitsadvisor von Secunia wird auf eine “sehr kritische” Schwachstelle im Opera Browser 10.50 aufmerksam gemacht. Auch weitere Versionen sollen von der Sicherheitslücke betroffen sein. Durch den Opera Browser, der als “The fastest browser on Earth” beworben wird, kann durch einen Angriff auf die Sicherheitslücke laut Secunia Schadcode auf den Systemen der User eingeschleust werden.
Laut eigenem Bekunden von Opera führten Angriffe dieser Sicherhietslücke bislang zum Absturz des Browsers. Die Entwickler von Opera führten aus diesem Grund zur Zeit Tests durch.
Eingefleischte Anwender sind von der Qualität der Version 10.50 die noch nicht per autoupdate von Opera bereitgestellt wird, bislang enttäuscht. Die Geschwindigkeit mit der die Opera Entwickler die neue Version gepusht haben, machen die User für die zahlreichen Unzulänglichkeiten verantwortlich. Das schnelle Release des Opera Browsers 10.50 war notwendig um mit dem Browser in das Microsoft Windows Auswahlfenster zur Browserauswahl bei der Installation zu kommen.








