Apple mit Sektenführer und Guru Steve Jobs
Apple und seine Jünger
Nun hat die Sekte Apple, die ihren Jüngern Milliarden EUR/USD jedes Jahr aus den Taschen zieht — nicht nur den 10 Teil wie die Kirchengemeinden anderenorts — eine Filiale in Hamburg eröffnet. Die Macht von Apple ist unbestritten und wird von Millward Brown in deren letzten Studie zu den wertvollsten Marken der Welt eindrucksvoll bestätigt.
Abkehr von der Götzenanbetung
Nun macht sich eine “kleine” Reporterin auf, als Unbeugsame die Sektenangehörigen im Norden zu bekehren. Den Erfolg der Mission “Stop die Apple Sekte” könnt ihr in nachstehenden Video begutachten. Eindrucksvoll ist das friedvolle Verhalten der Glaubensdiener bei dem Versuch der Bekehrung in den heiligen Hallen der Sekte selbst:
Achtung: Alles nur Satire – Danke an Extra3!
Die Intellektuelle Elite auf Reisen — was liest du?
Kürzlich hatte ich früh morgens das zweifelhafte Vergnügen, weit vor dem Frühstück eine Geschäftsreise antreten zu dürfen. Schließlich ist zur Zeit Sommer befohlen und dann macht es besonders Spaß sich in das standesgemäße und obligatorische Business Casual zu schmeißen.
Auf Einladung eines bedeutenden (nicht unbedingt großen) Herstellers aus der Softwarebranche, der dann mehrfach durch persönliche Ansprache Nachdruck verliehen wurde, konnte ich mich der langen Reise nicht verwehren.
Also auf, um 4:15 Uhr morgens aufstehen und ab zum Flughafen, um ab 6:30 Uhr die rund 600 km in knapp einer Flugstunde in Angriff zu nehmen.
In einem Airbus 319-100 mit rund 80-100 meist männlichen Mitreisenden ging es von Köln aus los. Die drei oder vier anwesenden Damen waren kaum wahrnehmbar. Dennoch waren die von der Fluggesellschaft angebotenen sogenannten Lifestylemagazine neben den Tageszeitungen bereits vor dem Start vergriffen. An dieser Stelle gestehe ich, dass ich KEIN großer Freund des Fliegens bin. Hierbei habe ich weniger Probleme mit dem Flug an sich, sondern eher mit dem Start- und Landevorgang.
Während der kurzen Regenerationsphase zwischen dem für mich stressigen Start und der Vorbereitung auf die Landung habe ich die Gelegenheit genutzt und meine Mitflieger beobachtet. Dabei konnte ich feststellen, dass mehr als die Hälfte der anwesenden Fluggäste ein Werk der Redakteure in Händen hielten, von denen behauptet wird, zuerst mit den Toten gesprochen zu haben.
Die Pressung aus Hamburg hatte als Aufmacher den vermeidlichen Abschied der Bundestrainerin der Deutschen Frauen Nationalmannschaft. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung titelte zu diesem Thema: “Neid-Debatte kommt in Fahrt.” In der traditionell grauesten Tageszeitung wurde am Rand neben der Abschiedsvermutung auf die “große Gehaltsumfrage” hingewiesen.
Auf der weiterführenden Seite hieß es in diesem Blatt zu der Umfrage sinngemäß “…verdienen Sie im Osten bis zu 33 % weniger als im Westen”. Diese Schlagzeile einer gesamtdeutschen Tageszeitung, die sich selbst als meinungsbildend beschreibt, rund 20 Jahre nach der deutsch-deutschen Wiedervereinigung zu lesen, wundert mich extrem.
Welche Meinungshetze verbirgt sich hinter diesem Aufmacher? Die besagte Tageszeitung ist im demokratisch geführten Teil unserer Republik entstanden. Den Machern sollten demzufolge die Grundbegriffe, die unserer Gesellschaft zu Grunde liegen, bekannt sein. Unter anderem regelt die soziale Marktwirtschaft unser wirtschaftliches Umfeld. Leitfaden der Marktwirtschaft ist das Preisfindungsprinzip, dass definiert, das Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen.
Vorausgesetzt, dass dies Prinzip bekannt ist, lasst dies den Schluss zu, dass die gewählte Schlagzeile der Zeitung nur dem reisserischen Auflage-erhöhendem Ziel gewidmet war. Warum die Redakteure hierbei ausdrücklich auf den Ost-West Konflikt eingehen und nicht zum Beispiel das Nord-Südgefälle der Lebenshaltungskosten in unserer gemeinsamen Republik thematisieren, bleibt mir ein Rätsel.
Bleibt abschließend festzustellen, dass basierend auf den Grundrechenarten ein Drittel weniger von NICHTS nichts zu. Ergebnis hat. Dafür darf sich die arbeitende und geringer entlohnt Bevölkerung im Osten Deutschlands dann bei den Griechen, Italiener und anderen Südeuropäern bedanken, die mit ihrer voraussichtlichen Pleite zu eben diesen Wertverfall beitragen könnten.
Die Veranstaltung fand selbstverständlich in klimatisierten Altersgrenzen Räumlichkeiten in München statt. Mehr dazu findest du hier.
Finanzkrise nun auch in der Türkei?
Galoppierende Inflation in Klein Istanbul — hat die Finanzkrise nun auch die Türkei erreicht?

Am Dienstag Abend hatte ich auf der Suche nach einem abendlichem Imbiss in einer kulinarisch nicht so dicht besiedelten Umgebung in der schönsten Stadt der Welt — Hamburg — an einem S-Bahnhalt einen bezahlbaren türkischen Imbiss mit angeschlossenem Kiosk gefunden. Der sehr schmackhaft „Döner im Brot“ schlug mit angemessenen 3,50 EUR zu Buche.
Ich habe mich dann entschlossen, auch gleich eine Flasche Mineralwasser zum Ausgleich meines Wasserhaushalts mitzunehmen. Der freundliche Kiosk-Mitarbeiter wies mir dabei dem Weg zum Kühlschrank und ich entschied mich für 1,5 Liter Ja! Natürliches Mineralwasser, welches meines Wissens im örtlichen Rewe-Supermarkt für rund 40 EUR-Cent angeboten wird. Der freundliche anatolische Verkäufer bot mir die Flasche für 1,05 EUR inklusive des Pfands an. Ein geringer Aufschlag, der akzeptabel erscheint.
Zwei Tage später, am heutigen Abend, bin ich nach einer dreistündigen Erkundungstour durch die Speicherstadt und die Hafencity der Hansestadt Hamburg erneut an der zuvor beschriebener S-Bahnhaltestelle ausgestiegen und kam an besagtem Kiosk vorbei. Durstig durch die Wanderung entschied ich mich erneut, eine Flasche “Ja Natürliches Mineralwasser“ in dem türkischen Kiosk einzukaufen.
Durch die vorherige Begebenheit wusste ich, wo ich den Kühlschrank finde und entnahm eine Flasche, um diese an der Theke zu bezahlen. Der gleiche Verkäufer verlangte nun in gebrochenem Deutsch 2,20 EUR. Irritiert hinterfragte ich sein Begehr und erhielt erneut die Ansage, dass die Flasche mit 1,5 Litern Wassers 2,20 EUR inklusive Pfand kosten soll. Auf meinen Einwand, dass vor zwei Tagen die selbe Ware weniger als die Hälfte gekostet hätte, meinte er, dass alles teurer wird, das sei halt die Weltwirtschaft.
Puh — wenn das so weiter geht, kann ich mir in zwei Wochen wahrscheinlich nicht mal mehr ne Tasse Kaffee bei Tchibo leisten. Eins ist damit definitiv bewiesen, die Finanzkrise hat den Bosporus erreicht und schlägt in großen Wellen von Südeuropa nach Norden. Der von Türken geführte Kiosk an einem Bahnhalt macht deutlich, dass die Finanzkrise längst in Deutschland angekommen ist.
Tolle Tools: WriteMonkey/OmmWriter – es ist ein Schreibprogramm
Es ist ein Schreibprogramm — nicht mehr und nicht weniger. Ein kleiner feiner Texteditor. Es hat keine tollen Ribbon Menüleisten, keine Absatzvor- und rückwärtsformatierung und auch keine Lineale für die unzähligen Einrückungen im Text. WriteMonkey – in der Windowswelt oder OmmWriter – so heißt das gleiche Programm für die Mac Nutzer ist einfach ein einfaches Schreibprogramm.
Oft ist es so, dass man denkt man müsste ja doch mal wieder was schreiben. Erst die Gedanken sortiert, kurz recherchiert, ein wenig den Mitbewerb abgecheckt, das Thema ausgearbeitet und dann zu der Tastatur gegriffen.
Ich schreibe mal schnell was über ein kleines Thema… leichter gesagt als getan, denn kaum suche ich Anregungen für meinen Text lande ich im weltweiten Netz. Und in diesem Spinnennetz — das kennt sicherlich jeder — bleibt man hängen. Hier ein Link der lockt zum Klick, dort ein Video mit einer Botschaft oder einfach nur zum belustigtem Zeitvertreib.
Was bleibt am Ende des Tages? Kein Text, ein leeres Blatt und viel vergeudete Zeit mit mehr oder weniger nützlichen Informationen, die man sich auf der Informationsquelle Nummer 1 angeschaut hat – dem Internet. Der geübte Schreiber wird diese Zeit unter Recherche ausbuchen und die gesammelten Eindrücke und gewonnen Inspirationen schnellstens in lesenswerte Texte umwandeln.
Der Hobbyschreiber oder Freizeitblogger hat im schlimmsten Fall nicht einmal die wichtigen Links archiviert und steht so am Ende wirklich mit Nichts als seiner Idee vom Beginn vor dem leeren Blatt. Dann wird schnell was hingefuddelt, meist per copy and paste unter Umständen auch unter Missachtung der Regel des Anstandes und des Urheberrechts.
Doch jetzt kommt WriteMonkey/OmmWriter ins Spiel. Der Texteditor passt auf einen Stick und benötigt unter Windows gerade mal ein .Net Framework um zu starten. Das dann aber in einer Geschwindigkeit, die selbst mein geliebtes OpenOffice nicht hin bekommt. Und er startet im Vollbildmodus — alle störenden Ablenkungen sind ausgeblendet — nur noch mein Text und ich. Alle Menüs sind mit einem Rechtsklick erreichbar, oder viel sinnvoller, weil schneller, mit Tastaturbefehlen auszuführen. Übersichtlich aufgeräumt und absolut brauchbar bis auf die Rechtschreibprüfung “F7″, die ausbaufähig ist.
Nun wird der ein oder andere sagen, wozu der Aufwand: “Ich schreibe online. Mit Google habe ich sogar meine Rechtschreibprüfung in meinem Browser und WordPress bietet doch einen komfortablen Editor.” Hier will ich gar nicht widersprechen, denn ich arbeite oft genauso. Allerdings bearbeiten sich längere Texte oder Projekte, die über Tage ausgearbeitet werden, über einen lokale Anwendung wesentlich sicherer — was den Datenverlust (durch den bösen BlueScreen oder andere Unwägbarkeiten) angeht — und zielgerichteter — da WriteMonkey/OmmWriter die Ablenkungen reduziert.
Zu Beginn meiner Schreibkarriere habe ich hier bereits über mein Dilemma berichtet – Schreibe ich online oder offline. BlogDesk wird von Johannes Oppermann zwar nicht mehr aktiv gepflegt, allerdings betreut er sein Forum noch aktiv, wie aus diesem Beitrag ersichtlich. Daher ist BlogDesk immer noch meine erste Empfehlung für den Einsteiger ohne verteilte Arbeitsplätze.
Ich selbst schreibe nun vom USB-Stick mit WriteMonkey mit dem großen Vorteil, dass ich meine Texte am Mann habe und in dringenden Fällen schreibe ich Online.
Gefunden habe ich den Hinweis auf WirteMonkey/OmniWriter ürigens bei Elke Fleing, für mich ein sicheres Zeichen, dass auch Frauen vor der Ablenkung nicht gefeit sind — von wegen “Frauen seinen die einzigen multitasking-fähigen Wesen auf Erden”.
Weihnachtsgeschenke umtauschen – Knut von IKEA ist beendet…
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Code 32: Trauerspiel Paketdienste
Wer in diesen Tagen auf ein Paket wartet, der kann eigentlich nur noch beten. Offensichtlich hat es sich bei den Paketlogistikern noch nicht herumgesprochen, dass sich jedes Jahr zu Weihnachten das Paketaufkommen in etwa verdoppelt und dass im Dezember mit Behinderungen durch Schnee und Eis zu rechnen ist; möglichweise hatten die Oberstrategen auf die Klimaerwärmung gehofft. Tatsache ist, dass einige Paketdienste weder personell noch organisatorisch in der Lage sind, dass Paketaufkommen zu bewältigen. Besonders negativ tut sich dabei aus meiner Sicht DPD hervor. Immerhin heisst es jetzt auf der DPD-Website: „Aufgrund witterungsbedingter Verkehrsprobleme in Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern ist mit Laufzeitverzögerungen zu rechnen.“. Das mag vielleicht einen Tag Verzögerung erklären, nicht aber das, was uns widerfahren ist.
Nachdem Arne hier bereits vorgestern einen Fall mit dem Dienstleister DHL geschildert hatte, kann ich jetzt noch einen draufsetzen. Vorweg: Ich habe vor einiger Zeit mit einem Freund zusammen eine GbR gegründet. Einer unserer Geschäftszwecke ist der Vertrieb sogenannter Datenlogger; das sind kleine – in der Regel batteriebetriebene – Gehäuse, die über einen bestimmten Zeitraum die verschiedensten Messdaten aufzeichnen. Der Vertrieb dieser Datenlogger erfolgt aus Wolfratshausen, manchem auch als Stoiber-City bekannt.
Die Crux ist, dass unser Lieferant zur Lieferung die Fa. DPD beauftragt. Dass Ware nicht fristgerecht zugestellt wird, scheint zumindest in der Region Bad Tölz-Wolfratshausen eher die Regel denn die Ausnahme zu sein. Dieses Mal haben sie sich allerdings selbst übertroffen:

4 mal nicht ausgeliefert wegen "Zeitmangels"
Die von uns und unseren Kunden dringlichst erwartete Lieferung ist an vier Tagen durchs bayrische Oberland kutschiert worden, ohne dass auch nur einmal ein Zustellversuch stattgefunden hätte. Zum Ende der gelb markierten Zeilen kann man den Code 32 erkennen, der für Zeitmangel steht.
Übrigens: Der für die Auslieferung verantwortliche Stützpunkt in Geretsried liegt gerade einmal 4,6 Kilometer von unserem Firmensitz in Wolfratshausen entfernt. Das Paket wurde sicherheitshalber heute Morgen von uns abgeholt.
Wintereinbruch in Deutschland – die DHL bekommt es nicht mit!
Wir leben in Solingen, einem kleinen Ort zwischen Düsseldorf und Köln (Reihenfolge ist zufällig gewählt) in dem es in den vergangen 10 Tagen ab und an ein wenig geschneit hat. Beobachter der Nachrichten werden die Bilder aus den verschiedensten Teilen unserer Republik kennen. Nun kann ich aber guten Gewissens behaupten, dass zumindest die Hauptstraßen selbst in unserer Stadt der knappen Kassen frei und befahrbar sind. Abgesehen natürlich von Blitzeis Momenten die wir natürlich auch schon hatten.
Seit dem 04.12.2010 ist die neue Winterreifenpflicht in der Straßenverkehrsordnung verankert. Durch den Beschluß des Bundesrat vom 26.11.2010 trat die entsprechende Änderung mit der Verkündigung des Bundesgesetzblattes in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt sind M+S-Reifen Pflicht bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Schneeglätte, Eis- oder Reifglätte.
Am 28.11.2010 habe ich vorausschauend bei der Firma Pralinenclub GmbH, deren Abonnentenservice ich in der Vergangenheit gerne genutzt haben (heute nicht mehr — wegen Gewicht und Gesundheit), für die emsigen Mitarbeiter kleine Nikolaus Präsente bestellt. Nikolaus ist bekanntlich am 06. Dezember jedes Jahr wieder.
Da ich beim Pralinenclub online bestellt habe, sah man sich dort genötigt mir einen Brief zu schreiben — Papier per Post! Sie könnten meine Adresse nicht zuordnen (hatte im Namen der Firma bestellt) und auf Grund des Alters (oscommerce verlangt eine Altersangabe wenn man dieses Shopmodul nutzt) könne man auch nicht die Abbuchung durchführen.
Ein Klärendes Telefonat am 01.12.2010 schien das Problem aus der Welt zu schaffen – Die Kapitalgesellschaft ist halt noch nicht Volljährig, aber trotzdem darf diese schon Geschäfte machen. Die Dame am Telefon versicherte mir, dass nun alles glatt gehen müsste und die Präsente pünktlich eintreffen würden.
Heute ist der 10.12.2010 – Nikolaus ist lange vorbei und die Lieferung ist immer noch nicht angekommen. Mittlerweile habe ich die Sendungsverfolgungsnummer telefonisch erfragt. Der Sendungsverlauf bei der DHL lässt mich hoffen – 80 % der Strecke zwischen Rhede im Münsterland und Solingen — laut google Maps rund 105 km — sind bewältigt.
Unglücklich für den Pralinenclub, dass aus diesem Verlauf auch hervor geht, dass die Lieferung nicht sofort, sondern erst am 06.12. also zu Nikolaus an den “Blitzversender” übergeben wurde.
Ein Hoch auf die Deutsche Post, die wahrscheinlich weder ihren eigenen schrumpfenden Fuhrpark mit Winterbereifung ausgestattet hat, noch den zahllosen Subunternehmern eine angemessene Vergütung zahlt, dass die zumindest Winterreifen aufziehen können. Ich bin gespannt ob zu Ostern nach der Schneeschmelze die unvorhersehbaren Gründe entfallen und eine Zustellung erfolgt.
reBuy Werbeaktion bis zum 15.11.2010 — 15% mehr Erlös beim Verkauf von Gebrauchtwaren
rebuy.de – Der Gebrauchtwarenhändler im Internet reBuy startet eine Sonderaktion für alle Endkunden.
Ab sofort erhöht reBuy die Ankaufpreise für Medienartikel per Gutscheincode um 15%. reBuy zahlt seinen Kunden für gebrauchte Bücher, Musik, Filme und Videospiele 15% über dem Ankaufspreis. Dieses Angebot gilt ab dem ersten Verkauf.
So funktioniert es:
Auf der Webseite von rebuy.de – Der Gebrauchtwarenhändler im Internet den EAN Code des Spiels den Namen des Artikels oder einfach die ISBN-Nummer des Buches, welches verkauft werden soll, eingeben. Sofort erhält man ein Angebot zu welchem Preis reBuy die Waren ankaufen möchte. Nach der Registrierung als Kunde kann man dann auf dem Weg zu Kasse den folgenden Gutscheincode eingeben und seinen Erlös um 15 % erhöhen.
Gutscheincode: 15%mehrBares
Laufzeit: bis 15.11.2010
Der Code wird einfach im Bestellprozess eingegeben und dann direkt auf den Warenkorb angerechnet. reBuy bietet zusätzlich einen Einsendeservice an, der bis zur Ankaufwert von 30 EUR mit 3,49 EUR zu Buche schlägt. Ab 30,00 EUR Warenwert kann man bis zu 300 Artikel oder rund 31,5 kg kostenfrei an reBuy versenden.
Bei derartigen Transaktionen entfällt dann leider das Hauen und Stechen und Feilschen wie auf dem osmanischen Basar. Die Preise, die reBuy vorgibt, sind nicht verhandelbar. Leute, die den Nervenkitzel suchen und Gebrauchtwaren veräußern wollen, sei die Teilnahme an einem Flohmarkt oder der Gang zum Second-Hand Laden empfohlen. Grundsätzlich finde ich einen solchen Dienst sinnvoll, da man als Anbieter nicht auf das Wohlwollen einer Auktionsgemeinde angewiesen ist und direkt erfährt, welchen Ertrag man aus seinen gebrauchten Schätzen garantiert ziehen kann. Oftmals kann der Dienst von rebuy.de – Der Gebrauchtwarenhändler im Internet auch einfach als Anhaltspunkt für einen Verkaufspreis dienen.
Im Netz gibt es unterschiedliche Ansichten über den Nutzen von reBuy. Denny Fischer bricht in seinem Blog eine Lanze für den Dienst von reBuy. Er beschreibt den stressfreien Ablauf der Transaktionen, hält jedoch nicht hinter dem Berg, dass der Ertrag auf reBuy nicht immer der Höchste sei. Kevin Niehage beschreibt auf seinem Blog/ im Artikel “ReBuy?! Lieber nicht!” seine äußerst negativen Erfahrungen mit der Preisfindung von reBuy.
Wie bereits eingangs angemerkt, ist es dem Verkäufer überlassen, welche Anstrengungen er unternimmt um einen guten Preis für seine gebrauchten Güter zu erziehen. Man hat immer die Wahl. Ich finde, dassrebuy.de – Der Gebrauchtwarenhändler im Internet oftmals eine gute und stressfreie Wahl ist.
Meine ganz persönlichen Top-7 Computerthemen 2011
Angeregt durch das Gewinnspiel von Tipps-Archiv.de habe ich mir mal meine Gedanken gemacht, welche Computerthemen mich im kommenden Jahr am meisten beschäftigen werden.
Hier sind meine persönlichen Top-7:
- Soziale Netzwerke
- Security
- Blogging
- Joomla!
- SEO
- Online-Handel
- Smartphones
Soziale Netzwerke
Für die Computer-Kiddies sind soziale Netzwerke heute bereits Alltag. Mir fällt eigentlich kein Teenager ein, der sich nicht täglich im schuelerVZ tummelt. Zudem wird getwittert bis die Schwarte kracht, neue Bekanntschaften werden bei den Lokalisten geschlossen… Meine Generation tut sich da schon schwerer. Obwohl ich tagtäglich mit dem PC arbeite, besitze ich auch erst seit wenigen Monaten ein Facebook-Konto. Ich habe letzte Woche einmal nachgeschaut, wen ich aus meinem Abi-Jahrgang (1980) in Facebook finde, das war gerade einmal ein Männlein. Von meinen Freunden und Bekannten in der „realen Welt“ ist auch kaum jemand auf Facebook vernetzt. Kein Wunder, dass ich gerade 6 Freunde auf Facebook habe. Ich bin jedoch davon überzeugt, dass sich im kommenden Jahr nur noch wenige dem Trend werden entziehen können. Firmen nutzen bereits heute Facebook für Marketing- und Verkaufsaktionen. Ein Ticket zur Fahrt durch ganz Deutschland für 25 € bietet die Deutsche Bahn beispielsweise zur Zeit exclusiv auf Facebook an. Da kommen noch spannende Sachen auf uns zu.
Security
Das Thema Security „Computersicherheit“ wird uns auch im kommenden Jahr weiterhin beschäftigen, ob wir das wollen oder nicht. Wer zählt die Stunden und Tage, die alleine notwendig sind, um den PC up to date zu halten, damit man nicht potentiellen Angreifern wehrlos ausgeliefert ist.
Blogging
Ist ein Thema 2010 – bin ja schließlich gerade dabei – und wird auch eines der Themen sein, denen ich 2011 einen Großteil meiner Zeit widmen werde. Wobei es nicht nur darum geht interessante Beiträge zu verfassen sondern auch darum, diesem Blog ein größeres Publikum zu verschaffen. Vielleicht unternehme ich auch noch mal einen Anlauf, meinen Security-Blog wiederzubeleben. Andererseits hat der Tag nur 24 Stunden, also mal sehen.
Joomla!
Da ich verschiedene Joomla!-Installationen betreibe und betreue, werde ich mich auch 2011 weiter mit dem freien Content Management System Joomla! auseinander setzen müssen. Es gibt noch so viele spannende Erweiterungen, die nur darauf warten von mir getestet zu werden. Und dann steht ja mit der Version 1.6 auch noch das nächste große Upgrade an.
SEO
SEO – Search Engine Optimization, Suchmaschinenoptimierung: Es genügt nicht nur, eine schöne Website ins Netz zu stellen. Um neue Besucher zu erreichen muss man in Suchmaschinen unter den entsprechenden Suchbegriffen präsent sein. Der Kampf um die beste Position in der Google-Suche und in anderen Suchmaschinen gehört zu den täglichen Arbeiten eines Webmasters. Ausruhen ist nicht erlaubt, schließlich streben die Mitbewerber auch an den Platz an der Sonne.
Online-Handel
Immer mehr Waren werden nicht im stationären Handel umgesetzt sondern über das Internet verkauft. Ich betreue alleine fünf Joomla-Installationen auf denen zusätzlich das Open-Source-Onlineshop-System Virtuemart läuft. Da gilt es nicht nur das System auf dem aktuellen Stand zu halten, es gilt auch rechtliche Aspekte zu berücksichtigen, um den Shop abmahnsicher zu machen. Und dann gibt es ja noch eBay und meine „Freunde“ von Amazon.
Smartphones
Das klassische Mobiltelefon ist mega-out. Heutzutage muss es schon ein Smartphone sein. Werde mir 2011 wohl auch so ein Teil zulegen. Die Jungdynamiker schwören alle auf ihr iPhone, aber das wird es wohl nicht werden. Man muss ja schließlich nicht jedem Trend hinterher rennen. Mal schauen, was Blackberry im kommenden Jahr so an Neuem zu bieten hat. Sinnvolle Anwendungen gibt es genug und 2011 werden sicherlich noch viele spannende hinzukommen.
Ob ich jetzt wohl etwas vergessen habe? Ich habe gar nichts über Cloud Computing oder Virtualisierung geschrieben. Aber vielleicht gewinne ich heute die 15 Millionen aus dem Lotto-Jackpot. Dann werden alle meine PCs verschrottet und ich ziehe mich auf eine einsame Insel zurück. Wobei, ohne Internet würde mir dort auch schnell langweilig werden.
Siemens Kleingeräte Kundenservice – Fortsetzung die II.
Am 17.08.2010 telefonierte ich mit dem Kleinteile- und Hausgerätekundendienst der Firma Siemens AG, einem renommierten Unternehmen, weil ich wissen wollte, welche Arbeiten die Damen und Herren am 15.04.2010 bei ihrer Reparatur unseres High-End Toaster im Porsche Design ausgeführt hatten.
Die Dame am Telefon, die sich nach dreimaligen verbinden, obwohl ich die Telefonnummer abgelesen von der Siemens-Rechnung angerufen hatte, zuständig fühlte, konnte oder wollt mir keine Auskunft geben. Was unter “Modul gewechselt” zu verstehen sein, konnte Sie sich ebenso wenig wie ich mir vorstellen. Warum ich Sie denn während ihrer kostbaren Arbeitszeit belästigen würde? Weil der Toaster im Porsche Design wiedereinmal sein Geist aufgegeben hat.
Dann solle ich das Gerät doch erneut einschicken. Meine Anmerkung, dass die Einsendung zu Lasten der Siemens AG erfolgen würde, weil das Gerät je nach Reparatur eine entsprechende Gewährleistung hätte, führe bei der Dame zu wahren Gefühlsausbrüchen. Die Siemens AG wird die Annahme nicht ausreichend frankierter oder gar unfrei versendeter Waren verweigern. So schickte ich nun zum dritten mal den Porsche Toaster durchs Ländle in der Hoffnung nun endlich ein vollständig repariertes Gerät zurückzuerhalten.
Die Fehlerbeschreibung lautete diesmal: ” … nun funktioniert das Auswerfen der Toastes nach Beendigung des Toastvorgangs nicht mehr. Der Toast verbleibt in der tiefen Stellung und wird zu allem Überfluss auch weiter gebräunt.” Mit dieser Fehlerbeschreibung wurde das Gerät gut verpackt am 19.08.2010 zur Zentralwerkstatt für kleine Hausgeräte der Siemens AG gesendet.
Am 30.08.2010 kam das Gerät zurück. Die Verpackung war wiedereinmal recycled worden, was ich prinzipiell befürworte. Allerdings konnte ich schon bei der Entnahme aus dem Karton erkennen, dass mein geliebter Aludeckel nicht mit Klebeband arretiert wurde. Diesem Umstand und sicherlich auch die Umsichtigkeit der Mitarbeiterder beauftragten Beförderungsunternehmen ist es zu verdanken, dass der an vier Haltepunkten angeschweißte Aludeckel wie nach der ersten Reparatur ohne Funktion war. Der Funktionstest ergab, dass unser High-End Toaster im Porsche Design augenscheinlich instand gesetzt wurde.
Der Toast kam nach Ablauf der voreingestellten Bräunungszeit wieder zum Vorschein, und das Gerät schaltete freiwillig ab. Die beiliegende Rechnung war mit 0,00 EUR ausgewiesen. Die Fehlerbeschreibung war erschreckend: “kein Fehler festgestellt”. Nach kurzer Überlegung, habe ich das Gerät wieder verpackt und dem Kundendienst der Siemens AG am 09.09.2010 erneut zugesandt, natürlich auf meine Kosten, mit der Bitte die Zerstörung am Aludeckel des Toasters zu beheben. Mittlerweile die vierte Reise die der Toaster zur Reparatur angetreten hat.
Den wunderschönen Toaster im Porsche Design habe ich mittlerweile zurück erhalten, wie er nun aussieht, zeige ich in einem Video in einem weiteren Beitrag. Servicewüste Deutschland wird fortgesetzt…










