Bayern nach Last Minute-Treffer zurück in der Erfolgsspur
Englische Woche in der Fußball-Bundesliga. Den Auftakt machten gestern Abend drei Partien.
Das schnellste Tor der laufenden Saison durften zu Beginn des 5. Spieltags die Fans des TSV Hoffenheim bejubeln. Hoffenheims Rudy kann Contento den Ball stibitzen, passt die Kugel auf Ibišević und der haut den Ball an den Innenpfosten. 1:0 nach 34 Sekunden. Danach das schon aus dem Spiel gegen Köln bekannte Bild. Bayern mit fast 80% Ballbesitz aber ohne zwingende Torchance. Glück für die Bayern, dass der Ball nach einem herrlichen Freistoßschuss von Salihovic vom rechten Innenpfosten nicht den Weg ins Tor findet (42.). Mit Beginn der 2. Hälfte erhöhen die Bayern den Druck und erarbeiten sich zahlreiche Torchancen. In der 62. Minute dringt Ribery von links in den Strafraum ein und zieht ab. TSV-Keeper faustet den Ball zur Seite, dort steht jedoch Jungnationalspieler Müller und verwandelt den Abpraller eiskalt zum 1:1 Ausgleich. Der Jubel bleibt jedoch verhalten, denn bei der Szene verletzt sich Ribery schwer am Knöchel und wird voraussichtlich mehrere Wochen ausfallen. Der Siegtreffer der Bayern fällt in der Nachspielzeit: Daniel von Buyten drückt den Ball mit dem linken Oberschenkel über die Linie. Bayern wirkt gut gerüstet für das anstehende Duell gegen den Tabellenführer.
Und der Tabellenführer kommt aus Mainz. Die Mainzer konnten sich mit 2:0 gegen den 1. FC Köln durchsetzen, der auf die Taktik des Spieles bei den Münchener Bayern setzte. Torverhinderung war also angesagt. Glücklicherweise ging diese Mauertaktik nur bis zur 72. Minute auf, in der köpfte der eingewechselte Lewis Holtby den Ball nach einer Freistoßsituation aus etwa drei Metern Entfernung zur hochverdienten 1:0 Führung ein. Seinen zweiten Treffer zum 2:0 Endstand erzielte der von Schalke ausgeliehene Holtby in der Nachspielzeit. Mit der Optimalausbeute von nun 15 Punkten aus fünf Spielen dürfen die Mainzer am kommenden Spieltag mit breiter Brust zur Auswärtspartie zum Deutschen Meister reisen.
Die 4:1 Klatsche bei Hannover 96 stürzt Werder Bremen noch tiefer in die Krise. Wer geglaubt hatte, nach der Heimpleite gegen Mainz könne es nicht mehr schlimmer kommen, musste sich gestern eines Besseren belehren lassen. Besonders in der zweiten Hälfte präsentierte sich das Team von Trainer Schaaf völlig desolat. Die Bremer mögen zu Recht anführen, dass ihnen in der 64. Minute ein klarer Handelfmeter versagt blieb (Handspiel Stoppelkamp), der möglicherweise zum 2:2 Ausgleich geführt hätte, das alleine kann als Entschuldigung für die Niederlage nicht herhalten. Nach nunmehr drei Saisonniederlagen finden sich die Bremer mit 4 Punkten auf Tabellenrang 12 wieder und es steht zu befürchten, dass sie am Ende des Spieltags noch tiefer nach unten rutschen. Ganz anders die Situation bei Hannover 96: 10 Punkte aus 5 Spielen sind eine Bilanz, die man den Hannoveranern zu Beginn der Saison nicht zugetraut hätte. Trainer Mirko Slomka feierte gestern ein Doppel-Jubiläum. In seinem 100. Spiel als Bundesliga-Trainer feierte er den 50. Sieg. Glückwunsch!
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BVB darf Derbysieg nicht überbewerten
Im erstmals seit vielen Jahren nicht ausverkauften Revierderby auf Schalke – 1604 BVB-Anhänger hatten ihre Tickets wegen überhöhter Preise zurückgegeben – konnte sich Borussia Dortmund völlig verdient mit 3:1 gegen den Erzrivalen durchsetzen.
Der mitgereiste BVB-Anhang sah ein Borussen-Team, das Schalke von Beginn an unter Druck setzte und sich Chance um Chance erarbeitete. Schalke anfangs noch im Glück, weil Sven Bender, der den verletzten Kapitän Sebastian Kehl ersetzte, bei seinem Tor hauchdünn im Abseits stand (10.). Zwei Minuten später traf Neven Subotic per Kopf nur die Latte. Dann die Kagawa-Gala: Die ersten beiden Torschüsse (10./12.) des quirligen Japaners konnte Schalkes Bester Manuel Neuer noch abwehren, in der 20. Minute war der Schalke-Keeper chancenlos, weil Kagawas Schuss vom Schalker Höwedes abgefälscht wurde. Das Schalker Team in der ersten Hälfte nicht ligareif: Die Torschussbilanz nach 25 Minuten 10:1 für den BVB. Den Schlusspunkt der ersten Hälfte setzte Großkreutz (45.), der nur die Latte traf, bevor die Schalker mit gellenden Pfiffen ihres Anhangs in die Pause geschickt wurden.
Schalke kam zu Anfang der zweiten Halbzeit besser in Spiel und erspielte sich leichte Feldvorteile, konnte sich jedoch kaum Torchancen erarbeiten. In die „Druckphase“ der Schalker dann ein schön vorgetragener Angriff der Schwarzgelben. Die präzise Flanke des für Götze eingewechselten „Kuba“ Blaszczykowski verwertet abermals der überragende Shinji Kagawa (58.) zum 2:0 für den BVB. Keine drei Minuten später flog der Schalker Plestan in seinem erst zweiten Bundesliga-Spiel mit Gelb-Rot vom Platz. Von da an war das Spiel gelaufen, denn Schalke versuchte nur noch die Niederlage nicht allzu hoch ausfallen zu lassen. Die weiteren Tore: Der eingewechselte Lewandowski zum 3:0 (86.) und Huntelaar mit dem Anschlusstreffer (89.).
So schön dieser Erfolg auch ist, die Borussen sollten ihn richtig bewerten. Man hat beim Tabellenletzten der Liga 3 Punkte eingefahren, das darf und muss man von dieser Mannschaft erwarten. Schon am Mittwoch wartet ein anderes Kaliber, da ist der FC Kaiserslautern zu Gast im Westfalenstadion. Kaiserslautern ist Tabellensechster und hat, wenn auch am heimischen Betzenberg, die Bayern bezwungen. Das sollte Warnung genug sein.
Zwei weitere Ergebnisse gibt es noch zu vermelden:
Im Hamburg-Derby trennten sich der FC St. Pauli und der Hamburger SV leistungsgerecht 1:1. Boll hatte St. Pauli, nach schönem Zuspiel des eingewechselten Asamoah, mit 1:0 in Führung gebracht (77.). Die Party-Stimmung der St. Paulianer sprengte der in der 62. Minute eingewechselte Mladen Petric mit seinem Traumtor zum 1:1 (88.).
In einer an Höhepunkten armen Partie trennten sich Bayer Leverkusen und der 1. FC Nürnberg 0:0. Tragisch für die Leverkusener: In der 10. Minute musste Nationalspieler Stefan Kießling nach Foul von Wolf vom Platz. Er wurde am Sprunggelenk verletzt und wird wochenlang ausfallen. In der zweiten Hälfte erlitt Patrick Helmes eine Oberschenkelverletzung. Er wird Leverkusen sicher im nächsten Spiel fehlen.
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Diese Liga ist der Wahnsinn!
Kaum ein Spieltag ohne Überraschungen, viele torreiche Begegnungen und eine Tabellenkonstellation, die so niemand zu Saisonbeginn vorhergesagt hätte: Die Bundesliga ist attraktiv wie nie zuvor.
Wer hätte das gedacht? Am vierten Spieltag ist der FSV Mainz nach vier Siegen – zum ersten mal in seiner Vereinsgeschichte – Bundesligaspitzenreiter. Die Mainzer liegen dabei sieben Punkte vor Rekordmeister Bayern. Da wird Bayern-Präsident Uli Hoeness wohl zu dem viel zitierten Fernglas greifen müssen, um die Mainzer an der Tabellenspitze zu erspähen. Die Mainzer sind nun saisonübergreifend neun Spiele ungeschlagen. Der 2:0 Auswärtserfolg bei allerdings schwachen Bremern entspricht voll den gezeigten Leistungen und der staunende Fußballfan fragt sich, wo das noch hinführen soll.
Den Spieltag eröffnete am Freitagabend das Duell zwischen der Frankfurter Eintracht und dem SC Freiburg. Nachdem die Eintracht die Woche zuvor 4:0 bei Mönchengladbach gewonnen hatte, war für die meisten Eintracht-Fans der Sieg nur eine Frage der Höhe. Es sollte anders kommen. Frankfurt insgesamt schwach. Die wenigen hochkarätigen Torchancen vereitelte allesamt SC-Keeper Oliver Baumann (20), der den verletzen Stammtorwart Pouplin glänzend vertrat. Als alles nach einem torlosen Unentschieden aussah, ein Konter der Freiburger in der 89. Minute. Den Siegtreffer erzielte Rosenthal auf Zuspiel von Nicu. Das Tor hätte indes nicht zählen dürfen, denn ihm ging ein klar sichtbares Abseits voraus. Dem Aufsteiger aus Freiburg wird´s egal sein: drei Siege in Folge bedeuten den besten Saisonstart aller Zeiten.
Der 1. FC Köln ermauert sich, wie im Vorjahr, ein 0:0 beim Deutschen Meister. Der FC Bayern mit einem Fehlstart: Das erste Spiel mit Glück gewonnen, jetzt zwei Nullnummern in der heimischen Allianz-Arena und davor die 2:0 Pleite auf dem Betze. Nach drei Heim- und einem Auswärtsspiel stehen gerade einmal 5 Punkte zu Buche. Auf Trainer Louis van Gaal kommt noch viel Arbeit zu.
Im Niedersachsenderby zwischen dem VfL Wolfsburg und dem Gast aus Hannover gewann die Heimmannschaft die ersten drei Punkte, der Sieg allerdings glücklich. Diego in der 55. Minute bärenstark, sein artistischer Fallrückzieher zum 1:0 der Schlüssel zum Sieg der Wolfsburger gegen gleichwertige Hannoveraner. In der 79. Minute ist das Spiel für Diogo beendet. Hannovers Djakpa tritt den kleinen Brasilianer mit gestrecktem Bein in die Rippen. Ein brutales Foul, dass Schiri Wolfgang Stark allerdings ungeahndet lässt. Diego erleidet einen Bluterguss, wird voraussichtlich aber am Mittwoch im Punktspiel beim HSV zum Einsatz kommen können.
Den absoluten Gau konnte auch der VfB Stuttgart verhindern, der mit einem 7:0 gegen erschreckend schwache Mönchengladbacher die ersten Punkte einfuhr. Der VFB, der seinen stärksten Spieler in Pavel Pogrepnyak hatte, dem ein Dreierpack gelang, beherrschte den Gegener nach Belieben. Glück für die Gladbacher, dass es nach der ersten Hälfte nur 2:0 stand. Die Borussen haben in vier Spielen bereits 15 Gegentreffer kassiert, der 6:3 Erfolg bei Bayer Leverkusen, der die Fans von besseren Zeiten träumen ließ, nicht mehr als eine Randnotiz.
Auf dem Betzenberg trennten sich der 1. FC Kaiserslautern und die TSG Hoffenheim leistungsgerecht 2:2. Spieler des Tages auf Seiten der Lauterer der Österreicher Erwin „Jimmy“ Hoffer, dem mit seinem Doppelpack die ersten zwei Bundesligatreffer gelangen. Ein glückliches Händchen bewies Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick. Er wechselte in der 77. Minute den Freistoßspezialisten Gylfi Sigurdsson ein, der den anstehenden Freistoß mit seinem ersten Ballkontakt prompt zum 2:2 verwandelte.
Ich bin gespannt, was die noch ausstehenden drei Spiele zu bieten haben und tippe auf den Derbysieg meines BVB auf Schalke.
Kostenlose Kinofilme – Teil 2
Nachdem ich vergangene Woche über das Angebot von Bild Kino berichtet hatte, heute also Teil 2 meiner kleinen Reihe „Kostenlose Kinofilme“.
Die Video-Community MyVideo bietet zur Zeit 207 Kinofilme zur Auswahl an. Die meisten der Filme sind jedoch B-Movies, die es in Deutschland nie auf die Leinwand gebracht haben. Aber natürlich lassen sich auch Perlen finden, wie zum Beispiel Der gezähmte Widerspenstige, eine italienische Komödie aus dem Jahre 1980 mit Adriano Celentano und der zuckersüßen Ornela Muti – ist vielleicht nicht jedermanns Geschmack, aber ich mag den Film.
Um Filme betrachten zu können, die von der FSK erst ab 16 Jahren freigegeben wurden, ist es erforderlich, sich bei der Community anzumelden. Die Anmeldung hat zudem den Vorteil, dass man während aller Filme deutlich weniger Werbeeinblendungen angezeigt bekommt.
Die Bildqualität ist akzeptabel und lässt die Ansicht im Vollbildmodus zu. Der Filmton ist vergleichsweise leise, erst recht im Vergleich zur Lautstärke der Werbeeinblendungen, die gefühlt doppelt so laut sind. Wer sich nicht an die Community angemeldet hat, wird alle 10 Minuten mit Werbung traktiert – wirklich nur etwas für Hartgesottene.
Mein Fazit: MyVideo.de bietet über 200 Videos zur Auswahl, die nach Genres sortiert angeboten werden. Hier sollte jeder Filme finden, die er noch nie gesehen hat. Anmelden ist allerdings Pflicht, ansonsten wird der Filmgenuss zu häufig durch Werbung unterbrochen.
Spieltag 4 Bundesliga 2010/2011
Nach einer kreativen Pause schreibe ich heute den Vorbericht zum vierten Spieltag der Bundesliga-Saison 2010/2011.
Nachdem zahlreiche Vereine unter der Woche Kraft und Selbstvertrauen auf der europäischen Bühne sammeln konnten, beginnt heute Abend wieder der graue Liga-Alltag.
Die Leverkusener lassen es sich vor Heimspielen gerne gut gehen. So konnte ich gestern live beobachten, dass die Mannschaft flux noch auf ein Tässchen Tee in ihr Lieblingshotel gefahren wurde.
Dort wird die Mannschaft auch ihre müden Knochen von den Strapazen der Begegnung in der Europa League ausruhen und sich physisch wie auch mental auf das Spiel am Sonntagabend gegen Nürnberg vorbereiten. Mit einem 4:0 gegen Rosenborg Trondheim im Rücken eine sicherlich machbare Aufgabe.
Heute Abend eröffnen die Frankfurter den Spieltag gegen Freiburg. Laut vorläufiger Tabelle eher ein Spiel des Mittelfelds, wenn nicht die Frankfurter am letzten Spieltag ein historisches Ergebnis in Mönchengladbach eingefahren hätten.
Am Samstag kann dann schon die nächste Serie reißen. Zum Geburtstag des “Kaisers” Franz Beckenbauer am vergangen Samstag waren die Bayern nicht in der Lage gewesen, den gewohnten Sieg einzufahren. Nun darf man zu Hause zum Beginn der Wiesn (das 200. Oktoberfest in München) gegen Köln endlich mal wieder von drei Punkten träumen, denn sowohl der Wiesn-Start als auch der Gegner und die Tatsache der gewonnen Champions-League-Auftaktpartie sprechen eigentlich allesamt für den FC Bayern München.
Am Samstag können die Spitzenclubs der Liga ihren Vorsprung in der Liga ausbauen. Der Tabellenführer Hoffenheim könnte auf seiner Reise zum Betzenberg den Tabellenvierten mit einem Auswärtssieg auf Distanz halten.
Die Mainzer, die in den vergangen Spieltagen Garanten für kuriose Spielverläufe waren, wie zum Beispiel beim 3:4 in Wolfsburg, reisen ins Weser-Stadion. Die in der Champions-League eher mit durchschnittlich Leistungen spielenden Bremer sind für Thomas Tuchels Truppe sicherlich nur eine Durchgangsstation im Projekt Meisterschaft.
Richtig spannend wird der Sonntag. Im Stadtderby reist der Hamburger SV zum Millerntor und wird vor der dortigen Höllenkulisse beweisen müssen, wer der Herr in der eigenen Stadt ist. Alles andere als ein Sieg wird bei der qualitativ hochwertig besetzten Mannschaft ohne Doppelbelastung des internationalen Geschäftes sicherlich schwer zu erklären sein.
Im zweiten Derby des Spieltages stehen sich, ebenfalls am Sonntag, die Rivalen aus dem Revier, Schalke und Dortmund gegenüber. Hier ist es sicherlich interessant zu beobachten, ob der Fanaufruf der Dortmunder gegen die unfaire Preiserhöhung der Schalker zu einem nicht ausverkauften Stadion führen wird. Wirtschaftlich gesehen, auf Grund der extremen Investitionen des Schalker Alleinverantwortlichen, wäre dies die erste Niederlage.
Sportlich gesehen wird sich zeigen, ob die königliche Gefolgschaft, die Neuzugänge auf Schalke Klaas Jan Huntelaar, Raul und Christoph Metzelder spielten alle bei Real Madrid, dem selbsternannten Alleinherrscher Felix Magath die Treue schwört. Sollte dem Erzrivale im eigenen Haus ein Sieg gelingen, so wird sicherlich das bislang sehr leidensfähige und friedliche Volk an der Vorformulierung der Absetzung des Alleinherrschers arbeiten.
Muß sich Felix Magath eigentlich selbst entlassen?
Hier nun alle Partien im Überblick:
| Heim | Gast | Anpfiff |
| Eintracht Frankfurt | SC Freiburg | Freitag Abend |
| FC Bayern München | 1. FC Köln | Samstag |
| SV Werder Bremen | 1 FSV Mainz | Samstag |
| VfB Stuttgart | Bor. Mönchengladbach | Samstag |
| Vfl Wolfsburg | Hannover 96 | Samstag |
| 1. FC Kaiserslautern | TSG 1899 Hoffenheim | Samstag |
| FC St. Pauli | Hamburger SV | Sonntag |
| Schalke 04 | Borussia Dortmund | Sonntag Abend |
| Bayer 04 Leverkusen | 1. FC Nürnberg | Sonntag Abend |
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Noch bis zum 30. September: 100 Fotos gratis
Seitdem ich digital fotografiere, hatte ich bis vor Kurzem noch nie Abzüge auf Fotopapier erstellen lassen. Stattdessen verteilen sich die Digitalfotos über mehrere Festplatten auf verschiedenen Geräten – es wird Zeit, dass ich diesbezüglich mal aufräume.
Letzen Mittwochabend stieß ich zufällig auf ein Angebot von Lidl Fotos „100 Fotos gratis“. Und da dachte ich mir, das wäre doch ein schönes Thema für meine neue Blog-Kategorie Kostenlos im Web. Ganz kostenfrei ist das Angebot indes nicht, denn die Transportkosten in Höhe von € 1,99 muss der Besteller tragen, was ich als verschmerzbar empfinde.
Der Besteller hat die Wahl zwischen zwei kostenlosen Formaten, dem 9er Format für Bilder bis zu 8,9 x 18 cm und dem 10er Format für Abzüge bis zu einer Größe von 10,2 x 18 cm. Ich entschied mich für das 10er Format in matter Ausführung. Dank einer auf Java-basierenden Software waren die Bilder auf meinem PC schnell ausgewählt, der anschließende Upload dauerte jedoch fast zwei Stunden, da die einzelnen Bilder im Schnitt etwa 3 MB groß waren. Im Verlaufe des Bestellvorgangs war noch der Gutscheincode lidlabzug888 einzugeben.
Zwei Tage später erhielt ich eine Bearbeitungsbestätigung und Samstagmorgen lagen die Bilder bereits bei mir im Briefkasten. Sie erreichten mich unbeschädigt in einem stabilen Pappumschlag, der mit dem Vermerk „Bitte nicht knicken“ versehen war, enthalten zwei Taschen mit je 50 Fotos. Die Bilder sind auf Fujicolor Crystal Archive Paper Supreme-Fotopapier ausbelichtet, das sich durch lebensechte Farben auszeichnen soll. Eine leicht rauhe Oberfläche macht die Abzüge unempfindlich gegen Fingerabdrücke und lässt die Bilder sehr wertig erscheinen.
Fazit: Für den Transportkostenanteil von € 1,99 kann man nichts falsch machen. Die Bilder überzeugen durch natürliche Farben, sind kontrastreich und lösen auch kleinste Details noch fein auf. Klare Empfehlung!
Dortmunder Rasselbande düpiert McLarens Millionentruppe
Herrlichstes Fußballwetter, Schalke nach der 2:0-Niederlage tags zuvor in Hoffenheim weiter ohne Punktgewinn: Kein Wunder, dass die Stimmung im Westfalenstadion schon vor Anpfiff der Partie gegen den VfL Wolfsburg prächtig war.
Und der schwarzgelbe Anhang sollte weiterhin Grund zur Freude haben. Der BVB von Anfang an die spielbestimmende Mannschaft. Der mit hohen Ambitionen in die Saison gestartete VfL Wolfsburg mit nur zwei gefährlichen Aktionen in der 1. Hälfte, Džekos Lattenknaller in der 44. Minute sehenswert. Dortmund mit sagenhaften 70% Ballbesitz mit der Mehrzahl der gewonnen Zweikämpfe und absoluter Lufthoheit im Strafraum der Wolfsburger. Allerdings gingen die Borussen mit ihren Chancen zu fahrlässig um oder fanden ihren Meister in VfL-Keeper Benaglio, der zum besten Wolfsburger Akteur avancierte. In der 17. Minute übersah Referee Deniz Aytekin zudem ein Handspiel Barzaglis im Strafraum der Wolfsburger, so dass die erste Hälfte torlos blieb.
Kurz vor Pausenpfiff sorgte ein sichtlich frustrierter Diego mit einem rotwürdigen Tritt gegen Dortmunds Kapitän Kehl noch einmal für Aufregung. Diego sah lediglich Gelb und durfte weiterspielen, der Tritt sollte seine letzte „sehenswerte“ Aktion gewesen sein.
In Halbzeit zwei die Dortmunder mit deutlich mehr Zug zum gegnerischen Tor. In der 50. Minute zog Nuri Sahin (22) aus fast 30 Metern einfach mal ab, der Ball, unhaltbar für Benaglio, schlug in den linken Winkel ein. In der 67. Minute erzielte der 21-jährige Japaner Shinji Kagawa nach perfektem Zuspiel von Großkreutz sein erstes Bundesliga-Tor. Erwähnenswert noch ein Lattenknaller durch Patrick Owomoyela in der 71. Minute aus rund 25 Metern Distanz.
Donnerstag geht es für den BVB in die Ukraine nach Lemberg zum richtungweisenden ersten UEFA Europa League-Spiel gegen Karpaty Lwi. Die BVB-Fans scheint hingegen nur das Derby auf Schalke am Sonntag zu interessieren. „Wir woll’n den Derby-Sieg“ skandierten die Fans von der Süd schon in der ersten Hälfte, ein Wunschtraum der in Erfüllung gegen könnte, sollte es dem BVB gelingen, die in den letzten beiden Bundesliga-Partien gezeigte Leistung zu konservieren.









