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Spannende Meisterschaft und der Flaschenwurf von Hamburg

Bevor ich mich dem sportlichen Geschehen in der Bundesliga zuwende muss ein Wort zum Flaschenwurf von Hamburg erlaubt sein. Das Spiel des mit Titelambitionen in die Rückrunde gestarteten Hamburger SV gegen die weiterhin in ärgster Abstiegsnot schwebenden Hannoveraner (Endstand übrigens 0:0) hatte seinen einzigen „Höhepunkt“ erst nach Spielabpfiff. HSV-Stürmer Paulo Guerrero, nach der Halbzeitpause für van Nistelroy eingewechselt, fühlte sich durch einen pöbelnden Zuschauer provoziert und warf diesem zielsicher eine gut gefüllte Trinkflasche an den Kopf. Das hatte es in der Bundesliga bisher noch nicht gegeben! Vereinsintern wurde Guerrero dafür mit einer hohen Geldbuße, die irgendwo zwischen 50.000 und 100.000 Euro liegen soll, bestraft. Das ging nicht nur vielen HSV-Fans nicht weit genug, denn nun hat sich auch der DFB-Kontrollauschuss eingeschaltet und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Guerrero hat zu dem Vorfall schriftlich Stellung zu nehmen. Nicht auszuschließen, dass die Bundesligasaison für den Peruaner vorzeitig beendet ist. Fraglich ist auch, ob der HSV unter diesen Umständen den zum Saisonende auslaufenden Vertrag mit Guerrero, der zuletzt mit seiner Flugangst Schlagzeilen machte, verlängern wird. Ich würde nicht darauf wetten.

Sportlich bleibt es in der Bundesliga so spannend, wie man es sich als Fußballfan nur wünschen kann. So wie es scheint können die Schalker auch unter Felix Magath Ihre Schalenphobie nicht ablegen. Obwohl rund 50 Minuten in Überzahl (Altintop musste nach Ampelkarte das Feld verlassen) wirkte der S04 saft-, kraft- und mutlos und so siegte der FC Bayern völlig verdient mit 2:1 und ist nun wieder alleiniger Tabellenführer. Den einzigen Treffer der Schalker markierte übrigens Kuranyi (wer sonst), während unser Bundes-Jogi wieder seinen Stammplatz in Stuttgart eingenommen hatte.

Im Verfolgerduell zwischen dem BVB und Werder Bremen konnte sich die Heimmannschaft mit 2:1 durchsetzen. Die Bremer, die die erste Halbzeit völlig verschlafen hatten, lagen bereits nach 22 Minuten durch Treffer von Großkreutz und Subotic mit 2:0 hinten, konnten jedoch in der 65. Minute durch Hunt auf 2:1 verkürzen. Aufopferungsvoll kämpfende Schwarzgelbe hielten dem Druck der Bremer stand und verteidigten den knappen Vorsprung bis zum Schlusspfiff (umfassender Spielbericht). Bayer Leverkusen scheint auf der Zielgeraden indes die Luft auszugehen. Die Niederlage in Frankfurt (3:2) bringt den BVB bis auf einen Punkt an den Tabellendritten heran. Klar, dass die Borussenfans jetzt von der Quali zur Champions League träumen!

Hertha BSC bewies erneut seine Auswärtsstärke und darf nach dem hochverdienten 3:0-Erfolg gegen erschreckend schwache Kölner nun zumindest wieder von der Relegation träumen. Schade nur aus Berliner Sicht, dass Nürnberg ebenfalls einen Dreier landen konnte (2:0 gegen Mainz) und Hannover und Freiburg zumindest ein Pünktchen einsammeln konnten. Aber es sind noch 15 Punkte zu vergeben und vielleicht steigt ja eine Mannschaft ab, die heute noch garnicht daran denkt – und dafür zahle ich jetzt nichts ins Phrasenschwein.

USB 2.0 Tassenwärmer

Angesporn von Caschy’s nachhaltigen Berichten zur Geek Tools habe ich mich vergangene Woche auf der Webseite von getDigital.de umgeschaut. Die von Carsten vorgestellte Waage war hier nicht mein erstes Ziel, obwohl ich sicherlich sein Vorhaben “Kilos (Fitness) gegen Spende” mit einigen Gramm unterstützen sollte.

Positiv beeindruckt hat mich der sehr aufgeräumte Shop mit großen Angebotsbreite von Unnützem Kram aus der digitalen Welt. Die Kategorien reichen von Toys bis FunWear und beinhalten alle denkbaren unmögliche technischen Spielzeuge. Bemerkenswert, dass der Shop auch für zweimeter Männer T-Shirts (zumindest in schwarz) anbietet. Also habe ich mir mein Ostergeschenk bestellt und zu Topseller dem USB Tassenwärmer und zum T-Shirt „Ich Root Du Nix“ gegriffen. Leider gibt es nur die T-Shirts und nicht die Sweat-Shirts oder Kapuzenpullover in der Größe 4 XL und dann auch nur in schwarz.

Schon drei Werktage nach Bestellung habe ich die Ware in der Hand und freudig festgestellt, dass 4Xl noch reichen (Hoffentlich nach Ostern auch noch)

Test des USB Tassenwärmers:

USB TassenwarmerDer USB Tassenwärmer kommt in einer Kartonverpackung mit einer deutschen DIN A5 großen Beschreibung. Die Anleitung ist wie üblich unsensibel aber zumindest auf deutsch übersetzt. Nach der Entsorgung der zusätzlich schützenden Plastikhüllen ist nur noch der Batterieschutzstreifen durch kräftiges ziehen zu entfernen. Damit ist die Auspackspannung schon am Ende. Vor mir steht nun ein Plastikquader mit einem USB-Kabel Anschluß, drei Knöpfen auf der Unterseite, einem Schiebschalter auf der Rückseite und je zwei USB-Anschlüssen an der Seite. Die kreisförmige Erhebung auf der oberen Seite des Geräts stellt wohl die Heizplatte dar.

USB TassenwaermerSofort nach Entfernen des Batterieschutzsteifens erleuchten im Frontdisplay die beiden digitalen Anzeigen und die grünen Statusleuchten rechts daneben, die Betriebsbereitschaft signalisieren. Die Einstellungen der Uhrzeit, und Weckzeit erfolgen über die Mode Tasten unter dem Gerät. Hier trifft der Anwender auch die Ausgabeanzeige. Zur Wahl steht die Uhrzeit, Temperatur in der Tasse und Umgebungstemperatur.

USB TassenwaermerUSB TassenwaermerDie Heizplatte wärmt erst nach gesonderter Einschaltung den Kaffee. Der Schiebeschalter hierzu ist hinten am Gerät angebracht. Rechts und links in den Flanken verbergen sich je zwei USB 2.0 Ports. Die Ports reagierten nicht alle beim ersten mal, was entweder auf die zeitgleich aktivierte Heizplatte und deren Stromaufnahme zurückzuführen ist, oder aber ein Konstruktionsmangel darstellt. Die Heizplatte soll nach Herstellerangaben bis zu 60 Grad Celius erreichen können. Im Test wurde eine hei0e Tasse Kaffee mit rund 52 Grad gemessen und gute eine Stunde bei der Temperatur gehalten (über den Geschmack von abgestandenen Kaffee kann man streiten). Die Heizleistung kann nach Angabe des Herstellers durch Anschluß eines 5 V Netzteils welches nicht im Lieferumfang enthalten ist verbessert werden.

Fazit:

getDigital.de liefert schnell und sicher Geek Stuff. Günstiger als getDigital.de können baugleiche Geräte über verschiedene Werbegeschenkanbieter bezogen werden (zu beachten: Stückzahlen und Werbeaufdrucke bestimmen bei diesen Shops den Preis).

Über den Sinn oder Unsinn mag jeder für sich entscheiden, aber ein einfaches schmuckloses vierfach USB Hub kostet auch Geld. Der Tassenwärmer hat allerdings auch echte Macken. Der Einschalter liegt ergonomisch ungünstig an der Rückseite des Geräts, was bei einer aufstehenden Tasse schon mal zu einem ungewollten Erguß von Kaffee führen kann. Die Einstellungen kann man nur an den Tasten unter dem Gerät vornehmen.  Die beiden Temperaturfühler liegen so dicht beieinander, dass bei einem aufstehenden warmen Getränk automatisch auch eine wesentlich zu hohe Raumtemperatur angezeigt wird. Die Wertigkeit der abgebildeten Materialien und des Designs werden in der Realität nicht annähernd erreicht.

Spieltag 29 Bundesliga 2009/2010

Die Partien des heute Abend beginnenden 29. Spieltag der Bundesliga Saison sind:

Heim Gast Anpfiff
Schalke 04 FC Bayern München Samstag
1. FC Nürnberg 1 FSV Mainz Samstag
VfB Stuttgart Bor. Mönchengladbach Samstag
Borussia Dortmund SV Werder Bremen Samstag
SC Freiburg Vfl Bochum Samstag
Eintracht Frankfurt Bayer 04 Leverkusen Samstag
1. FC Köln Herta BSC Berlin Samstag Abend
Vfl Wolfsburg TSG 1899 Hoffenheim Sonntag
Hamburger SV Hannover 96 Sonntag Abend

Heute gibt es den Knaller in dem es um “Tod oder Gladiolen” (altes niederländischen Sprichwort) geht Herr van Gaal merkt vor dem Spiel an, dass eine Niederlage seiner Bayern auf Schalke noch nicht das Ende sei. Schließlich sind noch 15 Punkte zu verteilen und wenn man nur 5 Punkte hinten liegt ist alles offen. “Quälix” hingegen hat seine Mannen mit den Medizinbällen auf das Spiel vorbereitet, was den Stellenwert der Partie deutlich macht.

Wegen Ostern finden alle Partien Samstag und Sonntag statt. Samstag Nachmittag kämpfen die direkten Kandidaten für die UEFA Europa League Dortmund gegen Bremen. Der Sieger hätte je nach Ausgang der Partie Frankfurt-Leverkusen sicherlich auch noch Chancen auf den dritten Tabellenplatz und damit auch die Qualifikation für die Champions League.

Direkten Abstiegskampf erleben die Zuschauer in Freiburg die Bochum empfangen und die Nürnberger die zu Hause auf Mainz treffen. Fraglich ist die Rolle der Kölner im Abstiegskampf. Wenn der Bauchmuskelgezerrte Prinz der Kölner wieder an Bord kommt, wird es sicherlich schwer gegen immer stärkere spielende Berling, die letzte Woche durch eine einzigartige Schiedsrichterleistung um ihren verdienten Lohn gebracht wurden.

Sonntag Abend erwarte ich auf neuem Rasen, der hoffentlich im Spitzenspiel Schalke gegen Bayern keine Rolle spielen wird, einen Kantersieg meiner Hamburger im Nordderby gegen Hannover.

Soviel von diesem Spieltag in aller Kürze – Viel Spaß und frohe Ostern

Nullnummer

Nullnummer

So wie in der 61. Minute stand es auch zum Abpfiff

Die Euphorie rund um den BVB ist riesengroß. Und so begleiteten mehr als 20.000 BVB-Fans ihre Borussia mit nach Berlin. Was sie dort von ihren Kickern geboten bekamen dürfte die Begeisterung indes ein wenig abkühlen.

Lediglich Roman Weidenfeller präsentierte sich in europareifer Verfassung. Die spielstarken Herthaner erarbeiteten sich schon in Halbzeit 1 verschiedene, teils hochkarätige, Torchancen, die sie anders als eine Woche zuvor in Wolfsburg nicht zu nutzen verstanden. Eklatante Schwächen hingegen bei der Borussia, kein erkennbarer Spielaufbau, haarsträubende Abspielfehler, fehlende Laufbereitschaft, eklatante Fehler im Stellungsspiel – das alles erinnerte sehr an die erste Hälfte im letzten Heimspiel gegen Leverkusen.

schwarz-gelb

Die schwarz-gelbe Wand zu Gast in Berlin

Klopp reagierte und brachte für den schwachen Zidan und Kapitän Kehl mit Hajnal und Bender zwei frische Spieler, die dem Spiel aus dem Mittelfeld heraus neue Impulse verleihen sollten. Stattdessen fügten sich die beiden direkt in das Leistungsgefüge der Mannschaft ein und waren fortan nicht mehr zu sehen.

In der 79. Minute sorgte Schiri Lutz Wagner dann für die wohl meist diskutierte Schiedsrichterentscheidung des Wochenendes. Der nicht zum ersten Mal unsicher wirkende Santana wollte den Ball per Kopf zu Roman Weidenfeller zurückpassen, Gekas bedankte sich für die völlig misslungene, viel zu kurze, Rückgabe und netzte den Ball per Kopf unter dem Jubel der Herthaner zum vermeintlichen 1:0 ein. Nach Rücksprache mit dem Assistenten an der Linie verweigerte Wagner dem Treffer jedoch die Anerkennung. Der Aktion zuvor gegangen war ein langer Ball auf Gekas, bei dem der Grieche im passiven Abseits gestanden hatte. Durch den Kopfball von Santana entstand für mich jedoch eine neue Spielsituation so dass der Treffer eigentlich hätte zählen müssen.

Kurz vor Schluss hatte Nuri Sahin dann sogar noch die große Möglichkeit zum Siegtreffer für die Dortmunder. Aber das wäre nun wirklich des Guten zuviel gewesen. Der Borussia reicht der eine Punkt, um auf Platz 4 zu bleiben. Angesichts des harten Restprogramms dürfte der Punkt für die Hertha hingegen zu wenig gewesen sein.

Zwischenbericht Berlin

Es ist kalt geworden in Berlin. Zur Zeit sind es gerade noch 8 Grad. Wir hatten eine lange und intensive Nacht und sind auch prima nass geworden, als wir gegen zwei Uhr das Europa-Center verlassen haben.

Ich habe gerade schon Getränke für die Rückfahrt eingekauft (Mineralwasser natürlich) und wenn Paule jetzt in die Gänge kommt, werden wir in Charlottenburg schön Frühstücken gehen.  Paule drängt schon. Also schnell das schwarz-gelbe Trikot überstreifen und dann gehts ab. Olé jetzt kommt der BVB!!!

Ausführlicher Reisebericht folgt.

Berlin, Berlin, wir sind in Berlin

Nach kurzer, ereignisloser Fahrt bin ich in Berlin angekommen und habe im Hotel eingecheckt, wo Paule schon auf mich gewartet hat. Es ist brüllend heiss in Berlin – Zeit ein ein Bierchen zu trinken.

Gedächniskirche kurz nach halb drei

Ich frage mich bloß, wo die ganzen Borussen sind. Wir sind wohl die Vorhut. Ein einziger hockte vor der bekannten Sportsbar “Hannes am Zoo”. Ich denke, da werden wir gleich mal vorbeischauen.

Cafe Kranzler im Sonnenschein

Später mehr …

Spieltag 28 Bundesliga 2009/2010

Die Partien des heute Abend beginnenden 28. Spieltag der Bundesliga Saison sind:

Heim Gast Anpfiff
Vfl Bochum Eintracht Frankfurt Freitag Abend
1 FSV Mainz Vfl Wolfsburg Samstag
SV Werder Bremen 1. FC Nürnberg Samstag
Hannover 96 1. FC Köln Samstag
FC Bayern München VfB Stuttgart Samstag
Herta BSC Berlin Borussia Dortmund Samstag
Bayer 04 Leverkusen Schalke 04 Samstag Abend
TSG 1899 Hoffenheim SC Freiburg Sonntag
Bor. Mönchengladbach Hamburger SV Sonntag Abend

Aus meiner Sicht gibt es an diesem Spieltag nur zwei wirklich interessante Begegnungen. Die Bayern werden ihr müden Knochen nur 64 Stunden nach dem Pokalfight gegen Schalke gegen zuletzt schwächere Stuttgarter eher schonen.

Am Samstag Abend kann der Altmeister Jupp Heynckes beweisen, ob er im Rasenschach ähnlich brillant ist wie sein Nachfolger beim FC Bayern München Aloysius Paulus Maria „Louis“ van Gaal. Er darf mit seiner unkonstant auftrumpfenden Truppe zu Hause den Großmeister der neuen Trendsportart Felix Magath empfangen. Ob die Leverkusener eine neue Serie starten können und im Titelkampf noch Ambitionen haben?

Heute Abend empfängt der VfL Bochum in einem Mittelfeld Duell die Eintracht. Drei weitere Punkte gegen den Abstieg sind für Bochum möglich. Ebenso kann sich Nünberg am Samstag gegen die unsteten Bremer beweisen und wertvollen Boden im Abstiegskampf gutmachen.

Auch die Freiburger haben mit einem vermeidlich leichten Auswärtsgegner am Sonntag eine Chance auf weitere Punkte gegen den Abstieg. Darf die TSG Hoffenheim zu Hause nach zwei in Folge verlorenen Spielen ihren Fans eine weitere Niederlage zumuten?

Sonntag Abend treffen dann die Hamburger in Mönchengladbach auf die “Fohlen”. In Hamburg hat “uns Uwe” kürzlich auf den Tisch gehauen. Die Süddeutsche Zeitung schreibt hierzu:

Vor dem Liga-Endspurt rumort es beim Hamburger SV gewaltig: Jerome Boateng könnte zu Manchester City wechseln, Eljero Elia wird angeblich von Bayern München umworben, es gab eine Kabinen-Rangelei zwischen Tunay Torun und Ruud van Nistelrooy, Piotr Trochowski vermisst Anerkennung, und über Trainer Bruno Labbadia sollen sich bereits Spieler bei Klubchef Bernd Hoffmann beschwert haben. Ruhe gibt es vor der entscheidenden Phase in der Bundesliga und dem Viertelfinale der Europa League nicht.

Labbadia reagierte genervt, als er auf die Spekulationen um seine Zukunft angesprochen wurde. Es hält sich hartnäckig das Gerücht, Bundestrainer Joachim Löw solle ihn im Sommer ablösen. “Ich nehme nur Sachen ernst, die man mir ins Gesicht sagt”, sagte der Trainer, “für mich sind das Hosenscheißer, die anonym im Internet schreiben.” Der HSV braucht am Sonntag (17.30 Uhr/Sky) einen Auswärtssieg in Mönchengladbach…

Und damit zu den beiden interessanten Begegnungen am Spieltag. Wolfsburg reist am Samstag Nachmittag nach Mainz und Köln nach Hannover. Die Wolfsburger sind sich selbst nach dem der Vorstellung letzten Sonntag etwas schuldig. Da hilft keine ewige Trainersuchdiskussion, sondern hier sind die Spieler gefragt Charakter zu zeigen und den Arsch hochzukriegen. (drei EURO fürs Phrasenschwein) Ob Köstner, den ich persönlich, auf Grund der bisherigen Leistungen mit Ausnahme von vergangenem Sonntag, für den richtigen Mann halte, Schuster, Hiddink, Daum oder seit neustem auch Sammer, elf Spieler stehen auf dem Platz. Wenn die neunzig Minuten nicht laufen wollen macht der Mann an der Seitenlinie auch nichts. Also Wolfsburg bei den heimstarken Mainzern.

Und der andere Karnevalsverein. Die Kölner werden mit ihrer Einstellung und Leistung den Abstiegskampf noch live miterleben dürfen. Hannover, zuletzt zu Hause gegen Frankfurt erfolgreich, wird Köln die Grenzen aufzeigen. Willkommen im Abstiegsstrudel – oder hat man unter der Woche in Köln Torschüsse trainiert – denn bekanntlich entscheiden die Tore beim Fußball ein Spiel…

Den ausführlichen Vor-, Dabei- und Nachbericht zur Begegnung Berlin gegen Dortmund spare ich mir auf Grund der eifrigen Berichterstattung von Jörg.

In diesem Sinne – viel Spaß beim 28. Spieltag.

Sommerzeit – Uhr umstellen nicht vergessen!

369737 R by Rolf pixelio

by pixelio.de

Sonntag den 28.03.2010 um 2:00 Uhr beenden wir die Winterzeit und stellen die Uhr um eine Stund vor. Damit hat die Sommerzeit ab dem 28.03.2010 ab 3:00 Uhr Gültigkeit.

Diese Nacht ist eine Stunde kürzer und am Montag Morgen die Gefahr sehr hoch, entweder noch müde oder eine Stunde zu spät zur Arbeit zu erscheinen.

Die erneute Einführung der Sommerzeit nach dem ersten und zweiten Weltkriegen trat erst 1980 in der Bundesrepublick Deutschland in Kraft.

Bereits 1977 als direkte Folge der Ölkrise hatten unsere westlichen Nachbarländern die Sommerzeit eingeführt. Nach der Einigung mit der DDR führten die beiden deutschen Staaten deshalb die Sommerzeit gleichzeitig 1980 ein. Die unterschiedlichen Sommerzeitregelungen in der Europäischen Union wurden 1996 vereinheitlicht. [Quelle: wikipedia]

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin

Wie fast immer vor längeren Reisen habe ich in der Nacht nur wenig geschlafen. Heute geht es also Richtung Berlin. Die Tasche ist gepackt. Das Hotel ist gebucht und mit dem ICE dauert es nur knapp vier Stunden bis zum Bahnhof Zoo (Bahnhof Zoo, mein Zug fährt ein, ich steig aus, gut wieder da zu sein … ). Paule, der aus Wolfratshausen anreist, ist deutlich länger unterwegs.

Unsere Eintrittskarten für das Olympiastadion haben wir direkt bei der Hertha gekauft und für die Rückfahrt habe ich bei eBay noch schnell zwei Lidl-Tickets für die günstige Rückfahrt ersteigern können.

Tickets

Die Berliner Wirte dürfen sich auf jeden Fall schon einmal freuen. Die BVB-Fans gelten als trinkfreudig und pflegeleicht. Und sicherlich werden viele, so wie Paule und ich, die Gelegenheit nutzen, ein komplettes Wochenende in Berlin zu verbringen.

Wir hatten die Berlin-Fahrt für dieses Jahr fest eingeplant. Allerdings sollte es zum DFB-Pokalfinale gehen, aber die Hürde VfL Osnarbrück war leider zu hoch. Schwamm drüber, jetzt wollen wir bei der Hertha drei Punkte auf dem Weg in den europäischen Wettbewerb holen. Ausgerechnet bei der Hertha, die den amtierenden Deutschen Meister in Wolfsburg mit 5:1 düpiert hat und wieder an den Klassenerhalt glaubt.

Erste Bilder aus Berlin gibt es noch heute.

Erfahrungsbericht Teil 3: Silex SX-1000U

Silex verspricht, mit dem USB Device Server SX-1000U USB-Geräte netzwerkfähig zu machen. Dass dies prinzipiell gut funktioniert habe ich in Teil 2 meines Erfahrungsberichts beschrieben, während ich im 1. Teil das Gerät grundsätzlich vorgestellt haben. Heute wollen wir mal schauen, wie sich das Gerät in der Praxis schlägt, wenn mehrere Anwender auf die angeschlossenen USB-Geräte zugreifen möchten und wie es insbesonders um die Eignung des Silex SX-1000U als Printserver bestellt ist.

Um die Funktionalitäten des USB Device Servers auf allen Rechnern im Netz nutzen zu können, ist auf jedem PC die Anwendungssoftware SX Virtual Link zu installieren. Sowohl unter Windows Vista als auch unter Windows 7 ist dies mit wenigen Mausklicks erledigt. Auf der CD befindet sich auch eine Version für Mac OS X, die ich allerdings – mangels Mac- nicht testen konnte.

verbindung anfordern

Der Drucker und der Datenlogger werden von anderen Anwendern verwendet

Nachdem SX Virtual Link gestartet wurde, kann ich alle USB-Geräte sehen, die am Silex SX-1000U angeschlossen sind. Sind die Geräte frei, kann ich die Kontrolle darüber mit einem einfachen Doppelklick der linken Maustaste übernehmen. Nun kann es natürlich vorkommen, dass ein Gerät gerade durch einen anderen Anwender in Benutzung ist. In diesem Fall ist kein direkter Zugriff möglich. Wie im obigen Bild dargestellt kann die Freigabe jedoch mit einem Klick der rechten Maustaste bei dem Benutzer, der das Gerät zur Zeit verwendet, angefordert werden.

anfrage

Anfrage zur Freigabe eines USB-Gerätes

Bei dem Angefragten geht darauf hin ein Popup-Fenster auf und er kann entscheiden, ob er das USB-Gerät freigeben möchte. Gibt er das Gerät frei, steht es dem Anfrager unmittelbar zur Verfügung.

Für einen eiligen Druckjob ist diese Vorgehensweise vielleicht doch ein wenig zu kompliziert, deshalb kann der USB Device Server auch einen Printserver simulieren. Dazu ist an jedem einzelnen Client jedoch ein wenig Konfigurationsarbeit notwendig. Jedoch reichen auch hier wieder schon wenige Mausklicks aus, um den Drucker so einzurichten, dass eine Verbindung zum Drucker über „Auto Connect“ nur dann hergestellt wird, wenn ein Druckauftrag vorliegt. In der Praxis funktioniert das tadellos.

Bliebe noch zu erwähnen, dass man das Silex SX-1000U über die Geräte-IP auch über eine Webschnittstelle oder via Telnet administrieren kann.

Kommen wir zu einer abschließenden Beurteilung:
Ich spreche dem Gerät eine Empfehlung aus. Das Silex SX-1000U ist hervorragend geeignet, um USB-Geräte im Netzwerk verfügbar zu machen. Ausnahmen sind Massenspeichergeräte oder andere Geräte, die einen hohen Datendurchsatz erfordern. Dank deutsprachiger Software ist die Inbetriebnahme und die Anwendung auch durch Personen mit geringer PC-Erfahrung möglich. Leider verfügt das Gerät über keinen An-/Ausschalter. Bei einem Stromverbrauch von 5 Watt fallen für den Betrieb etwa 8 Euro Stromkosten im Jahr an. Die günstigsten Anbieter habe ich bei Amazon gefunden, was nicht ausschließt, dass es günstigere Anbieter gibt.

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