Amazon: Marktführerschaft macht faul

Im Bereich E-Commerce gehört Amazon ohne Zweifel weltweit zu den marktführenden Unternehmen. Daher bieten viele Shop-Betreiber ihre Produkte auch parallel über den Amazon-Marktplatz an; zumeist jedoch mit der Faust in der Tasche.

Da sind zum einen extrem hohe Verkaufsgebühren, die häufig dazu führen, dass Amazon mehr von einem Verkauf profitiert als der Verkäufer. Zum anderen sieht man sich als Verkäufer aber auch mit Unzulänglichkeiten konfrontiert, die einem die Haare zu Berge stehen lassen.

Ich bin gerade damit beauftragt, für die Firma megasoft einige Artikel in deren Amazon-Shop zu stellen. Die megasoft verkauft überwiegend Standard-Software. Ein stetig wachsender Anteil dieser Produkte wird heute digital ausgeliefert: Der Kunde lädt die Software von der Website des Herstellers und benötigt nur noch einen digitalen Schlüssel, um die Software freizuschalten. Offensichtlich hat sich das jedoch noch nicht bis zu den entscheidenden Personen im Hause Amazon herumgesprochen. Und so habe ich bei der Produktanlage zwar die Möglichkeit, als Medium zwischen 3,5″- und 5,25″-Diskette (!!) sowie unter CD, CD-ROM und DVD-ROM auszuwählen, vom Medium Download fehlt jedoch jede Spur.


Steht die Renaissance der 5,25″-Diskette dicht bevor oder lebt man bei Amazon im Gestern?

Nun ist es nicht so, dass wir nicht versucht hätten, Amazon auf diesen Mangel hinzuweisen. Ich habe dies sogar mehrfach getan. Die Anfragen landen jedoch lediglich im Support und werden vermutlich nicht an die entsprechenden Stellen im Hause weitergeleitet.

Es könnte aber auch sein, dass die verantwortlichen Positionen mit Leuten besetzt sind, die nicht wissen, was eigentlich über Amazon verkauft wird und was die Anforderungen der Amazon-Partner sind. Ist ja auch nicht notwendig: Amazon geht es glänzend und überweist monatlich ein fürstliches Gehalt – so wie es aussieht fürs Nichtstun.

PayPal pusht eBay!

Nachrichten aus der Welt der IT und von den Finanzmärkten.
eBay verkündete bei im Rahmen der Saisonberichterstattung ein neuerliches Wachstum. Die rasant gewachsenen Auktionen spielen jedoch nur noch eine untergeordnete Rolle im Wachstumsgeschäft. Die Bezahldienste sind es die eBay antreiben. Das Tochterunternhmen PayPal entwickelt sich dabei zum Zugpferd für das Unternehmen.

Im Rahmen des Quartalsberichte hob der Vorstandsvorsitzende John Donahoe die Jahresprognose von eBay deutlich an, denn so Donahoe: „PayPal hat weltweit Marktanteile gewonnen  eBay will im aktuellen Geschäftsjahr einen Umsatz rund 9,15 Mrd. US-Dollar erzielen. Je Aktie sollen rund 1,33 US-Dollar Gewinn ausgeschüttet werden. Auch wenn der Quartalsumsatz mit rund 2,2 Mrd US-Dollar stagniert, ist die Tendenz des Gewinnwachstums deutlich erkennbar, selbst wenn man das Ergebnis um Einmaleffekte, wie den Verkauf der Internettelefonie Tochter Skype, Bereinigt. Die Bezahldienste steigen dabei mit einem Umsatzplus von rund 22 Prozent zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum auf 838 Millionen US-Dollar. Im Vergleich hierzu wuchs der Umsatz im Bereich der Auktionen nur um 3 Prozent auf 1,4 Milliarden US-Dollar.


Die plattformunabhängige Verbreitung von PayPal ist für eBay zum zweiten Standbein geworden. Der Einsatz in fremden Online-Shops und bei den eigenen Auktionen rentiert sich für das Unternehmen, gerade vor dem Hintergrund der wachsenden Konkurrenz aus dem Haus Amazon das eigene Kerngeschäft betreffend. Amazon punktet in letzter Zeit immer häufiger mit Rabatten und frachtfreiem Versand. Punkte die eBay seinen Kunden in der jetzigen Struktur nicht anbietet. Der Ausbau der Festpreisangebote und der damit verbundenen Ausrichtung zu einer Handelplattform will seit Jahren nicht richtig fruchten. Zwar beteuert Donahoe, dass gerade in der „Vorzeigeregion“ Deutschland dieser Wandel gelungen sein, die Zahlen aus diesem Bereich weisen jedoch noch keine Erfolge aus.

Die wirtschaftliche Macht im Bereich der Online-Bezahldienste locken nun auch verstärkt Internet-Betrüger, die verstärkt mit Phishing-Attacken versuchen an die Kreditkartendaten und die Passwörter von PayPal-Kunden zu gelangen. PayPal warnt eindringlich vor gefälschten PayPal-Seiten im Internet und E-Mails. Hierüber berichten wir auf unserer Seite Phishing-ABC.de.

Sparen im Netz – Gutschein gewinnen

Tolle Aktion bei sparen-im-netz. Linkbait mal sinnvoll eingesetzt.“Bait” heißt Lockmittel. Mittels eines solchen Lockmittels ist es möglich innerhalb kurzer Zeit sehr viele Links für die eigene Seite zu generieren. Diese Links sorgen für ein besseres Ranking einer Seite. Das bessere Ranking hat unmittelbar Auswirkung auf die Besucherzahlen. Es gibt verschiedene Arten des Linkbaits – kostenlose und kostenpflichtige.

Bei sparen-im-netz hat man sich für die kostenpflichtige Variante entschieden, daher erhalten die ersten 100 Blogger die die Teilnahmebedingungen erfüllen, einen 5 € Gutschein für Amazon.

Die Teilnahmebedingungen sehen vor, dass folgende Punkte erfüllt werden:

Und schon hat man einen Link erzeugt und einen Amazon Gutschein gewonnen.