Dear Diary– Warum blogst du?
Basierend auf einer Mail von Jörg Wege, die unsere Aktivität und Qualität in diesem Blog betraf, will ich heute an dieser Stelle kurz über den Sinn und Unsinn des Blogs und des “Blog-Schreibens” reflektieren. Ausgehend von folgender Fragestellung möchte ich meine Beweggründe darlegen und erläutern warum ich zu der Überzeugung komme, dass auch unser Allgemein-Blog seine Daseinsberechtigung hat:
- Was macht einen guten Blogger aus? Wie sehen Beiträge von höchster Qualität aus – was macht ein guten Thema in diesem Zusammenhang aus?
- Sollte ein Blogger eine spezielle Persönlichkeitsstruktur aufweisen? Anders: Muss man positiv bekloppt sein um zu bloggen oder darf nur ein Nerd bloggen?
- Was unterscheidet demnach ein gutes Blog von anderen und welchen Status hat unser Blog?
Was ist ein Blog?
Ein Blog definiert sich nach Wikipedia wie folgt:
Häufig ist ein Blog „endlos“, d. h. eine lange, abwärts chronologisch sortierte Liste von Einträgen, die in bestimmten Abständen umgebrochen wird. Der Herausgeber oder Blogger steht… als wesentlicher Autor über dem Inhalt, und häufig sind die Beiträge aus der Ich-Perspektive geschrieben.
Demnach erfüllt unser Blog schon einmal die objektiven Kriterien. Wir schreiben in der Ich-Perspektive, stehen zu unseren Beiträgen und schreiben bisher „endlos“. Pausen im Blog sind aus verschiedenen Gründen normal, es sei denn man hat eine entsprechenden Reputation und kann während der Auszeiten aus Urlaubs-, Krankheits- oder anderer Gründen auf einen Pool der eigenen unveröffentlichten Werke zurückgreifen oder Gastautoren sein Werk weiterführen lassen. Diesen Luxus haben wir noch nicht erreicht.
Häufigkeit der Blog-Beiträge
In der letzten Zeit fällt es mir schwer, mich unbeschwert hinzusetzen und etwas Sinnvolles lesenswert nieder zuschreiben. Zur Zeit liegt es einfach an meiner laufenden Arbeit, die mich so sehr vereinnahmt, dass zuletzt nur wenig Zeit für diese Hobby – und nichts anderes soll es sein – blieb. Um das an dieser Stelle nochmals klar zustellen, dieses Blog wird als Hobby betrieben. Es hat keine missionarische Aufgabe, keinen spezialisierten technischen Ansatz oder dient in erster Linie zum Geldverdienen. Die Auseinandersetzung mit der Materie der Online-Publikationsformen führte dazu, dass WordPress eines Tages auf der Tagesordnung stand. Und ich gebe ehrlich zu, in dieses System habe ich mich verliebt. Und damit war diese Blog geboren mit dem globalen Ansatz, dass Männer hier Themen aus allen sozialen Bereichen für Männer und natürlich auch für Frauen niederschreiben können.
Qualität der Beiträge
Ich denke die Qualität eines Blogs ist weniger mit der Häufigkeit der Veröffentlichung neuer Beiträge zu bemessen, als vielmehr mit der sorgfältigen Auswahl themenrelevanter Inhalte, deren gründlichen Recherche und verständlichen Darstellung. Dies bietet dem Leser den Mehrwert, nach dem er sucht. Denn sind wir mal ehrlich, die meisten Leser kommen nach einer Suchmaschinen Anfrage auf das Blog und finden dort das was Sie lesen wollen. Vielleicht bleiben Sie auch und können künftig als regelmäßige RSS-Feed Leser begrüßt werden, allerdings sicher ist dies nie. Geprägt durch humanistische Bildung und die glückliche Fügung deutsche Muttersprachler zu sein, sollte es Jörg und mir gelingen, die Minimalanforderungen eines geschrieben Beitrags zu erfüllen:
- Vollständiger und korrekter Satzbau
- Ein roter Faden in dem Beitrag
- Verwendung einer „interessanten“ Sprache, die den Leser an den Artikel fesselt
Diese Minimalanforderungen werden in vielen deutschsprachigen Blogs, die ich im Laufe der Zeit beobachtet habe, nicht immer erfüllt. Die verständliche Darstellung wäre also gewährleistet, und themenrelevante Inhalte lassen sich auf Grund des globalen Überbegriffs immer finden. Zur Qualität zählt aber eben auch die Recherche. Anders als im Journalismus, mit dem ich während meiner Schulzeit letztmalig engeren Kontakt hatte, kommt die Recherche beim Bloggen seltener vor. Blogger schreiben eher Kommentare zu Fakten und Ereignissen, von denen sie der Meinung sind, diese beurteilen zu können und die sie mit ihrer Ansicht anreichern wollen. Wenige Blogs basieren auf Themen, die selbst erarbeiten wurden. Mit anderen Worten: Ein gut geschriebener Kommentar mit der Würze der eigenen Ansicht und dem Geschmack der eigenen Fähigkeiten macht heute einen guten Blogbeitrag aus.
Persönlichkeit eines Bloggers
Extrovertierte Menschen tragen ihre Haut zu Markte und präsentieren sich wo sie können. Menschen, die den Medienzirkus steuern und für sich zu nutzen wissen, wie Lady Gaga oder Paris Hilton, sind in der Lage die Sozialen Medien für sich zu vereinnahmen. Diese bieten dem Leser allerdings nur bedingt einen Mehrwert, da die eigene Vermarktung zumeist das einzige Ziel ist.Der Nerd schreibt über seine Materie in einer Art und Weise, dass der Normalsterbliche an einer Lösung für sein spezifische Problem suchende Mensch, die vorliegende Lösung zumeist nicht als solche erkennen wird. Der Nerd wird auch immer nur in einer Sparte bloggen, denn er schaut nicht über den Tellerrand. Es gibt gottlob Ausnahmen.
Wir könnten hier nun die ganze Bandbreite der menschlichen Naturen durchgehen, kämen irgendwann an das schüchterne Mauerblümchen, das sicherlich nicht die Charakterfestigkeit aufweist, mit kritischen Kommentaren in einem Blog umzugehen, und hätten am Ende ausgearbeitet, dass der Blogger eigentlich ein normaler Mensch mit einer hohen Online-Affinität ist.
Für meinen Teil stelle ich fest, dass ich an diesem „Tagebuch“ festhalten werde, weil ich der Ansicht bin schreiben zu können, weil ich Inhalte mitzuteilen habe, weil ich Ereignisse kommentieren möchte, weil ich Erfahrungen auf Grund von Lebensalter und beruflicher Laufbahn habe, an denen ich Dritte teilhaben lassen möchte.
Ich habe ab und an nicht die Zeit regelmäßig Inhalte zu verbreiten, dennoch stelle ich fest, dass basierend auf den Zahlen der letzten Jahre unser Blog sich für die kargen Verhältnisse positiv entwickelt hat. Die Resonanz einiger Kommentatoren, die Kontakte, die sich auf Basis des Blogs ergeben haben und auch das technische Verständnis rund um das Thema WordPress sind unbezahlbar. Dafür lohnt es sich, ein wenig seiner Freizeit zu opfern und den Anschluss an das „SOCIAL ONLINE MEDIA LIVE“ zu halten.
Darüber hinaus habe ich im ersten Jahr mit diesem Blog soviel über Suchmaschinenoptimierung lernen können, wie es die ganzen Gurus und Pseudo-Experten nicht in Büchern zusammengeschrieben haben. Und auch an anderen Themen der Onlinevermarktung kommt man nicht ohne Weiteres vorbei, wenn man sich mit dem Thema Blog auseinandersetzt. Hierbei sind die Wesensmerkmale durchaus nicht uninteressant und man findet neben viel Scharlatanerie auch wahre Rohdiamanten im Sumpf der Online-Landschaft.
Und am Ende ist doch wunderschön, von einem BVB Fan zu lesen, wie er seine Mannschaft zu Meisterschaft begleitet. Also lieber Jörg es geht weiter denn…
…wir machen weiter – wie bisher!
Finanzkrise nun auch in der Türkei?
Galoppierende Inflation in Klein Istanbul — hat die Finanzkrise nun auch die Türkei erreicht?

Am Dienstag Abend hatte ich auf der Suche nach einem abendlichem Imbiss in einer kulinarisch nicht so dicht besiedelten Umgebung in der schönsten Stadt der Welt — Hamburg — an einem S-Bahnhalt einen bezahlbaren türkischen Imbiss mit angeschlossenem Kiosk gefunden. Der sehr schmackhaft „Döner im Brot“ schlug mit angemessenen 3,50 EUR zu Buche.
Ich habe mich dann entschlossen, auch gleich eine Flasche Mineralwasser zum Ausgleich meines Wasserhaushalts mitzunehmen. Der freundliche Kiosk-Mitarbeiter wies mir dabei dem Weg zum Kühlschrank und ich entschied mich für 1,5 Liter Ja! Natürliches Mineralwasser, welches meines Wissens im örtlichen Rewe-Supermarkt für rund 40 EUR-Cent angeboten wird. Der freundliche anatolische Verkäufer bot mir die Flasche für 1,05 EUR inklusive des Pfands an. Ein geringer Aufschlag, der akzeptabel erscheint.
Zwei Tage später, am heutigen Abend, bin ich nach einer dreistündigen Erkundungstour durch die Speicherstadt und die Hafencity der Hansestadt Hamburg erneut an der zuvor beschriebener S-Bahnhaltestelle ausgestiegen und kam an besagtem Kiosk vorbei. Durstig durch die Wanderung entschied ich mich erneut, eine Flasche “Ja Natürliches Mineralwasser“ in dem türkischen Kiosk einzukaufen.
Durch die vorherige Begebenheit wusste ich, wo ich den Kühlschrank finde und entnahm eine Flasche, um diese an der Theke zu bezahlen. Der gleiche Verkäufer verlangte nun in gebrochenem Deutsch 2,20 EUR. Irritiert hinterfragte ich sein Begehr und erhielt erneut die Ansage, dass die Flasche mit 1,5 Litern Wassers 2,20 EUR inklusive Pfand kosten soll. Auf meinen Einwand, dass vor zwei Tagen die selbe Ware weniger als die Hälfte gekostet hätte, meinte er, dass alles teurer wird, das sei halt die Weltwirtschaft.
Puh — wenn das so weiter geht, kann ich mir in zwei Wochen wahrscheinlich nicht mal mehr ne Tasse Kaffee bei Tchibo leisten. Eins ist damit definitiv bewiesen, die Finanzkrise hat den Bosporus erreicht und schlägt in großen Wellen von Südeuropa nach Norden. Der von Türken geführte Kiosk an einem Bahnhalt macht deutlich, dass die Finanzkrise längst in Deutschland angekommen ist.
Fotopost24 – Neukundenaktion mit 20 Abzügen gratis
Fotodienstleister, Bildersteller, Gratisausdrucker, Schnellentwickler und Photografieanbieter gibt es im weltweiten Netz wie Sand am Meer. Unter Ihnen befinden sich einige die kostenlos und manchmal auch umsonst die digitalen Machwerke der eigenen Kamera zu Papier bringen. Die meisten sind recht brauchbar und in ihrer Auswahl der Ausgabemedien äußerst kreativ. Fotoabzüge und Fotobücher werden gerne und häufig angeboten, allerdings geht der von mir getestete Anbieter wesentlich weiter.
Fotopost24, ein Fotoservice von Mathias Meinert aus Werder a.d. Havel, bietet Fotoabzüge, Passbilder, Fotokalender, Poster, Leinwand, Fotobuch, Fotogeschenke, Fotokarten, Grusskarten, Fotosticker, Scan-Service in unterschiedlichen Größen und Ausführungen zumeist innerhalb von 24 Stunden ausgeliefert. Der Versandkostenanteil liegt zwischen 2,49 EUR (normale Abzüge) und 5,99 EUR(speziell verpackte Poster). Das Upload der eigen Bilder bei Fotopost24 ist kinderleicht und lässt sich auch per drag and drop erledigen. Für Menschen die lieber ein Medium verschicken, bietet Herr Meinert einen eigenes Versandformular mit dem der Auftrag, der auch aus Bildern per Upload und den Fotos der CD bestehen kann, und die postalisch gesendete CD vereinigt werden können. So werden auch große Datenmengen bei kleinen Leitungen kinderleicht bewältigt.
Der registrierter Benutzer von Fotopost24 kann mit einigen nützlichen Onlinefunktionen schnell und einfach Bildkorrekturen durchführen. Diese Tool laufen online (ohne Installation) und so kann man seine digitalen Bilder bereits im Internetcafe am Urlaubsort bearbeiten und den Druckauftrag erteilen. Fotopost24 bietet bei einer Online-Fotobestellung auch eine automatisierte Bildkorrektur für jedes Bild, so dass der Nutzer nicht mehr jedes einzelne Bild bearbeiten muss, sondern dies automatisch vor der Ausbelichtung durch das Fotolabor erledigt wird. Dieser Dienst wird ergänzt um die aufpreis pflichtige manuelle Korrektur der Fotos.
Fazit:Für einen Versandkostenanteil von 2,49 EUR kann man ruhig mal 20 Bilder im Rahmen der Neukundenaktion im Format 9×13 ordern uns sich von der Qualität und den Bearbeitungsmöglichkeiten beeindrucken lassen. Lasst euch von dem Service Herrn Meinert überzeugen, mich hat er auf jeden Fall als Kunde gewonnen!
Siemens Kleingeräte Kundenservice – Fortsetzung die II.
Am 17.08.2010 telefonierte ich mit dem Kleinteile- und Hausgerätekundendienst der Firma Siemens AG, einem renommierten Unternehmen, weil ich wissen wollte, welche Arbeiten die Damen und Herren am 15.04.2010 bei ihrer Reparatur unseres High-End Toaster im Porsche Design ausgeführt hatten.
Die Dame am Telefon, die sich nach dreimaligen verbinden, obwohl ich die Telefonnummer abgelesen von der Siemens-Rechnung angerufen hatte, zuständig fühlte, konnte oder wollt mir keine Auskunft geben. Was unter “Modul gewechselt” zu verstehen sein, konnte Sie sich ebenso wenig wie ich mir vorstellen. Warum ich Sie denn während ihrer kostbaren Arbeitszeit belästigen würde? Weil der Toaster im Porsche Design wiedereinmal sein Geist aufgegeben hat.
Dann solle ich das Gerät doch erneut einschicken. Meine Anmerkung, dass die Einsendung zu Lasten der Siemens AG erfolgen würde, weil das Gerät je nach Reparatur eine entsprechende Gewährleistung hätte, führe bei der Dame zu wahren Gefühlsausbrüchen. Die Siemens AG wird die Annahme nicht ausreichend frankierter oder gar unfrei versendeter Waren verweigern. So schickte ich nun zum dritten mal den Porsche Toaster durchs Ländle in der Hoffnung nun endlich ein vollständig repariertes Gerät zurückzuerhalten.
Die Fehlerbeschreibung lautete diesmal: ” … nun funktioniert das Auswerfen der Toastes nach Beendigung des Toastvorgangs nicht mehr. Der Toast verbleibt in der tiefen Stellung und wird zu allem Überfluss auch weiter gebräunt.” Mit dieser Fehlerbeschreibung wurde das Gerät gut verpackt am 19.08.2010 zur Zentralwerkstatt für kleine Hausgeräte der Siemens AG gesendet.
Am 30.08.2010 kam das Gerät zurück. Die Verpackung war wiedereinmal recycled worden, was ich prinzipiell befürworte. Allerdings konnte ich schon bei der Entnahme aus dem Karton erkennen, dass mein geliebter Aludeckel nicht mit Klebeband arretiert wurde. Diesem Umstand und sicherlich auch die Umsichtigkeit der Mitarbeiterder beauftragten Beförderungsunternehmen ist es zu verdanken, dass der an vier Haltepunkten angeschweißte Aludeckel wie nach der ersten Reparatur ohne Funktion war. Der Funktionstest ergab, dass unser High-End Toaster im Porsche Design augenscheinlich instand gesetzt wurde.
Der Toast kam nach Ablauf der voreingestellten Bräunungszeit wieder zum Vorschein, und das Gerät schaltete freiwillig ab. Die beiliegende Rechnung war mit 0,00 EUR ausgewiesen. Die Fehlerbeschreibung war erschreckend: “kein Fehler festgestellt”. Nach kurzer Überlegung, habe ich das Gerät wieder verpackt und dem Kundendienst der Siemens AG am 09.09.2010 erneut zugesandt, natürlich auf meine Kosten, mit der Bitte die Zerstörung am Aludeckel des Toasters zu beheben. Mittlerweile die vierte Reise die der Toaster zur Reparatur angetreten hat.
Den wunderschönen Toaster im Porsche Design habe ich mittlerweile zurück erhalten, wie er nun aussieht, zeige ich in einem Video in einem weiteren Beitrag. Servicewüste Deutschland wird fortgesetzt…
Noch bis zum 30. September: 100 Fotos gratis
Seitdem ich digital fotografiere, hatte ich bis vor Kurzem noch nie Abzüge auf Fotopapier erstellen lassen. Stattdessen verteilen sich die Digitalfotos über mehrere Festplatten auf verschiedenen Geräten – es wird Zeit, dass ich diesbezüglich mal aufräume.
Letzen Mittwochabend stieß ich zufällig auf ein Angebot von Lidl Fotos „100 Fotos gratis“. Und da dachte ich mir, das wäre doch ein schönes Thema für meine neue Blog-Kategorie Kostenlos im Web. Ganz kostenfrei ist das Angebot indes nicht, denn die Transportkosten in Höhe von € 1,99 muss der Besteller tragen, was ich als verschmerzbar empfinde.
Der Besteller hat die Wahl zwischen zwei kostenlosen Formaten, dem 9er Format für Bilder bis zu 8,9 x 18 cm und dem 10er Format für Abzüge bis zu einer Größe von 10,2 x 18 cm. Ich entschied mich für das 10er Format in matter Ausführung. Dank einer auf Java-basierenden Software waren die Bilder auf meinem PC schnell ausgewählt, der anschließende Upload dauerte jedoch fast zwei Stunden, da die einzelnen Bilder im Schnitt etwa 3 MB groß waren. Im Verlaufe des Bestellvorgangs war noch der Gutscheincode lidlabzug888 einzugeben.
Zwei Tage später erhielt ich eine Bearbeitungsbestätigung und Samstagmorgen lagen die Bilder bereits bei mir im Briefkasten. Sie erreichten mich unbeschädigt in einem stabilen Pappumschlag, der mit dem Vermerk „Bitte nicht knicken“ versehen war, enthalten zwei Taschen mit je 50 Fotos. Die Bilder sind auf Fujicolor Crystal Archive Paper Supreme-Fotopapier ausbelichtet, das sich durch lebensechte Farben auszeichnen soll. Eine leicht rauhe Oberfläche macht die Abzüge unempfindlich gegen Fingerabdrücke und lässt die Bilder sehr wertig erscheinen.
Fazit: Für den Transportkostenanteil von € 1,99 kann man nichts falsch machen. Die Bilder überzeugen durch natürliche Farben, sind kontrastreich und lösen auch kleinste Details noch fein auf. Klare Empfehlung!
Siemens Kleingeräte Kundenservice
Vor gut zwei Jahren haben wir ein Set von Siemens Haushaltsgeräten geschenkt bekommen. Dieses Set beinhaltet einen Siemens Toaster, wie abgebildet, und einen Wasserkocher. Beide Geräte sind auf Grund ihrer Gestaltung mit dem Zusatz versehen “Porsche Design“. Das gebürstete Aluminium und die stylische Verwendung von im Hintergrund blau beleuchteten Einstellknöpfen machen diese normalen Alltagsgeräte zu turboschnellen Porsches in der Küche.
Am 09.03.2010 musste der by Porsche designte Toaster auf Grund der defekten Arretierung zur Reparatur. Der Toaster im Porsche Design kostet in der Anschaffung rund 150 EUR. Die telefonische Anfrage beim Siemens Kundenservice ergab, dass es zwei Varianten der Reparatur gibt entweder für rund 30 EUR oder für 60 EUR pauschal. Nach eingehender Begutachtung des Toasters werde man uns einen Serviceauftrag mit den festgestellten Mängeln und den Kosten zukommen lassen. Entsprechend der Wertigkeit des Porsche Toasters habe ich ihn am gleichen Tag sorgsam verpackt und mit UPS an die auf der Webseite angegebene Adresse gesendet. Dem Paket legte ich ein Schreiben bei, mit sinngemäß folgendem Inhalt “…. bitte melden Sie sich telefonisch oder per E-Mail um das weitere Vorgehen….” Nach gut einer Woche am 17.03.2010 rief meine Frau erneut bei der Siemens Kundendienst Service Rufnummer an, um zu erfahren, dass unser Porsche – Toaster eingegangen sei und für rund 60 EUR Pauschale wieder instandgesetzt werden könnte. Hierzu hätte man ja bereits den Serviceauftrag an uns versandt. Leider hat man vergessen wie dieser Serviceauftrag versandt wurde,, daher sendete man diesen flux per E-Mail (die E-Mail Adresse musste meine Frau am Telefon erneut benennen) zu. Am 17.03.2010 habe ich dann den Serviceauftrag unterschrieben und wie auf Geheißen per Fax zurückgesandt.
Rund zwei Wochen später am 30.03.2010 wagte meine Frau eine erneute Nachfrage bei den Siemens Kundendienst Servicemitarbeitern, die zwischenzeitlich den Serviceauftrag auch noch postalisch an uns gesendet hatten. Die Aussage des Servicemitarbeiter, dass unser von Porsche designter Toaster eigentlich unrepariert auf die Rücksendung wartet, irritierte uns sehr. Der Fehler war schnell gefunden, denn es lag kein unterschriebener Serviceauftrag für die Reparatur vor. Das Fax ist wohl verloren gegangen. Am nächsten Morgen habe ich dann erneut den Serviceauftrag gefaxt und sicherheitshalber auch noch mal postalisch versendet. Das uns wenige Tage später ein weiteres Serviceauftragsformular postalisch zuging haben wir auf den Übereifer des Service Mitarbeiters im Call-Center der Siemens Kundenservice Abteilung geschoben.
Am 08.04.2010 also fast nach einem Monat nach Einsendung kam unser Toaster im Porsche Design übrigens sehr Umweltschonend in der gleichen Verpackung zu uns zurück. Die ersten Test an der neuen Toastrennstrecke verliefen problemlos, bis die Boxengasse geschlossen werden sollte. Eine Disziplin die der Porsche Toaster bislang beherrschte. Der Schließmechanismus der aus gebürstetem Aluminium bestehenden oberen Abdeckung des Toasters versagt seinen Dienst. Nun muss man nicht mehr während des Toastvorgangs neben dem Gerät verweilen sonder immer wenn nicht getoastet wird und der Deckel geschlossen sein sollte. Daher haben wir unseren Toaster heute wieder liebevoll in der gleichen Verpackung per UPS an den Siemens Kleingeräte Kundendienst zurückgeschickt, natürlich mit einem Schreiben, „man möge uns anrufen oder schreiben um weiteres Vorgehen abzustimmen“.
Siemens unterhält einen Kundendienst in Deutschland. Die Qualität des Dienstes beurteilen Kunden laut Forenauskünften sehr unterschiedlich. Daher wird diese Serie wohl fortgesetzt….
Juchhee, das Netzteil ist da!
Erst vorgestern hatte ich von meinem Frust über den Medion-Service berichtet. Sollte doch die Bearbeitungszeit für den Autausch eines defekten Noteook-Netzteils ganze fünfzehn Werktage betragen. Für ein Gerät, das beruflich genutzt wird, geht das ja schon mal garnicht. Also habe ich ein Netzteil für rund 16 Euro bei Amazon bestellt, das prompt gestern früh angeliefert wurde. Schön wäre es gewesen,wenn der Sendung auch gleich eine Rechnung beigelegen hätte, aber wer will schon immer nur meckern.
Heute früh schellte dann schon wieder ein DHL-Mitarbeiter bei mir an. Ihr werdet es schon erraten haben: Er hielt eine Sendung von Medion in Händen; Inhalt ein Notebook-Netzteil. Zwar ein anderes Modell als das Original-Netzteil, aber mit den gleichen Leistungsdaten. Ich nehme an, dass Medion den Zulieferer gewechselt hat. Glücklicherweise lag der Sendung auch ein Retouren-Aufkleber bei, mit dem ich das defekte Netzteil kostenfrei zurücksenden kann. Glückwunsch an Medion, der Reklamtionsfall wurde in einem Drittel der prognostizieren Bearbeitungszeit bewältigt. Eine Bearbeitungszeit von 5 Werktagen für einen einfachen Austausch ist realistisch gesehen jedoch viel zu lang. Bei Optimierung der Arbeitsabläufe müsste sich ein derartiger Vorgang innerhalb von 2 Werktagen bewältigen lassen.
Das Paket für die Retoure ist bereits fertig gepackt und wenn ich gleich zur Postannahmestelle gehe, werde ich am Unitymedia-Laden vorbeikommen. Aber das liefert Stoff für mindestens eine weitere unendliche Geschichte aus der Servicewüste Deutschland.
Servicewüste Medion AG
Es war der 20.05.2009 als ich mich entschloss, mir einen Medion Notebook zuzulegen. Genau genommen hatte ich das Gerät nicht für mich persönlich gekauft und bezahlt hat es auch mein Arbeitgeber, aber das tut hier jetzt nichts zur Sache.
Es handelt sich dabei um ein Akoya S5610 Slimline, das Ende 2008 noch 699 Euro gekostet hatte. Im Mai 2009 ein echtes Schnäppchen mit Intel Core 2 Duo Prozessor P3750, ATI Mobility Radeon Grafikkarte mit HDMI-Ausgang, 320GB-Festplatte, entspiegeltem 15,4″-Bildschirm, 4GB Arbeitsspeicher und, und, und für ganze 499 Euro.
Wie bei den verbauten Komponenten nicht anders zu erwarten, erfreut das Notebook mit hohem Arbeitstempo bei allen Anwendungen. Da ist auch das recht deutlich vernehmbare Arbeitsgeräusch noch zu verschmerzen. Eher störend empfinde ich da die klapprige, unpräzise wirkende Tastatur; aber wohlmöglich bin ich diesbezüglich von meinem Lenovo auch etwas verwöhnt.
Von Anfang an war mir aufgefallen, dass das mitgelieferte Ktec-Schaltnetzteil vergleichsweise heiss wurde, allerdings liefert es auch starke 90 Watt, wohingegen die Netzteile zweier Vergleichsrechner nur auf eine Leistung von 65 Watt kommen, dabei jedoch deutlich kühler bleiben. Kurz bevor ich das Notebook jetzt mit nach Berlin nehmen wollte, wurde das Netzteil dann so heiß, dass es komplett abschaltete, allerdings nach Abkühlung wieder funktionierte.
Also begab ich mich auf die Website der Medion AG und suchte dort den Service-Bereich auf. „Ihre Zufriedenheit ist uns wichtig. Deshalb bieten wir Ihnen zusätzlich zu unserer Hotline die Möglichkeit, per E-Mail Kontakt mit uns aufzunehmen. Dies ist innerhalb der Garantiezeit natürlich vollkommen kostenlos. So sparen Sie Telefonkosten und bekommen auch auf diesem Weg schnell Antworten auf Ihre Fragen und Lösungen für Ihre Probleme.“ Diesen Weg wollte ich nutzen. Also füllte ich das bereitgestellte Kontaktformular mit allen gewünschten Daten, teilte der Medion AG die Geräte- und Seriennummer meines in der Garantiezeit befindlichen Notebooks mit und fragte nach, wie denn wohl ein Austausch eines defekten Netzteils vonstatten gehen sollte. Ferner wollte ich gerne wissen, ob es wohl möglich sei, mir Ersatz für die verloren gegangenen Gummipuffer an der Unterseite meines Notebooks, zuzusenden. Die gesamte Anfrage wurde bis heute nicht beantwortet!
Am 30.03. entschloss ich mich dann – das Netzteil war nun endgültig defekt – meine Reklamation telefonisch vorzutragen. Dazu ist eine kostenpflichtige Rufnummer zu wählen, der Anruf aus dem Festnetzt kostet 14 Cent pro Minute. Nach der obligatorischen Wartezeit, die mir mit Werbung verkürzt wurde, gelangte ich dann alsbald an einen kompetenten Mitarbeiter. Nachdem er meine Daten aufgenommen und mir meine Kundennummer mitgeteilt hatte, durfte ich auch meine Reklamation vorbringen. Wie froh war ich, als der freundliche Mitarbeiter mir von sich aus das Angebot eines Vorab-Austauschs machte! Da war mein Ärger über die nicht beantwortete E-Mailanfrage gleich wieder verflogen und die Gummipuffer leider auch vergessen.
Nachdem der Mittwoch, der Donnerstag und auch der Samstag vergangen waren, ohne dass ein freundlicher DHL-Fahrer an meiner Tür geschellt hätte, rief ich heute nochmals bei Medion an, um zu erfahren, wann denn mein Ersatzteil versandt worden sei. Die Antwort, dass ich für einen derartigen Austausch mit einer Bearbeitungszeit von 15 Werktagen zu rechnen hätte, hat mich dann vorübergehend sprachlos gemacht.
Ich habe mir jetzt ein kompatibles Netzteil für rund 16 Euro über meinen Lieblingsanbieter Amazon bestellt. Das wird 100%-ig sicher morgen hier sein. Genauso sicher ist, dass dieses Notebook der letzte Artikel ist, den ich jemals aus dem Hause Medion bezogen habe.
Und was lernen wir daraus: Wer ein Notebook beruflich einsetzt, sollte nicht an der falschen Stelle sparen.
Erfahrungsbericht Teil 3: Silex SX-1000U
Silex verspricht, mit dem USB Device Server SX-1000U USB-Geräte netzwerkfähig zu machen. Dass dies prinzipiell gut funktioniert habe ich in Teil 2 meines Erfahrungsberichts beschrieben, während ich im 1. Teil das Gerät grundsätzlich vorgestellt haben. Heute wollen wir mal schauen, wie sich das Gerät in der Praxis schlägt, wenn mehrere Anwender auf die angeschlossenen USB-Geräte zugreifen möchten und wie es insbesonders um die Eignung des Silex SX-1000U als Printserver bestellt ist.
Um die Funktionalitäten des USB Device Servers auf allen Rechnern im Netz nutzen zu können, ist auf jedem PC die Anwendungssoftware SX Virtual Link zu installieren. Sowohl unter Windows Vista als auch unter Windows 7 ist dies mit wenigen Mausklicks erledigt. Auf der CD befindet sich auch eine Version für Mac OS X, die ich allerdings – mangels Mac- nicht testen konnte.
Nachdem SX Virtual Link gestartet wurde, kann ich alle USB-Geräte sehen, die am Silex SX-1000U angeschlossen sind. Sind die Geräte frei, kann ich die Kontrolle darüber mit einem einfachen Doppelklick der linken Maustaste übernehmen. Nun kann es natürlich vorkommen, dass ein Gerät gerade durch einen anderen Anwender in Benutzung ist. In diesem Fall ist kein direkter Zugriff möglich. Wie im obigen Bild dargestellt kann die Freigabe jedoch mit einem Klick der rechten Maustaste bei dem Benutzer, der das Gerät zur Zeit verwendet, angefordert werden.

Anfrage zur Freigabe eines USB-Gerätes
Bei dem Angefragten geht darauf hin ein Popup-Fenster auf und er kann entscheiden, ob er das USB-Gerät freigeben möchte. Gibt er das Gerät frei, steht es dem Anfrager unmittelbar zur Verfügung.
Für einen eiligen Druckjob ist diese Vorgehensweise vielleicht doch ein wenig zu kompliziert, deshalb kann der USB Device Server auch einen Printserver simulieren. Dazu ist an jedem einzelnen Client jedoch ein wenig Konfigurationsarbeit notwendig. Jedoch reichen auch hier wieder schon wenige Mausklicks aus, um den Drucker so einzurichten, dass eine Verbindung zum Drucker über „Auto Connect“ nur dann hergestellt wird, wenn ein Druckauftrag vorliegt. In der Praxis funktioniert das tadellos.
Bliebe noch zu erwähnen, dass man das Silex SX-1000U über die Geräte-IP auch über eine Webschnittstelle oder via Telnet administrieren kann.
Kommen wir zu einer abschließenden Beurteilung:
Ich spreche dem Gerät eine Empfehlung aus. Das Silex SX-1000U ist hervorragend geeignet, um USB-Geräte im Netzwerk verfügbar zu machen. Ausnahmen sind Massenspeichergeräte oder andere Geräte, die einen hohen Datendurchsatz erfordern. Dank deutsprachiger Software ist die Inbetriebnahme und die Anwendung auch durch Personen mit geringer PC-Erfahrung möglich. Leider verfügt das Gerät über keinen An-/Ausschalter. Bei einem Stromverbrauch von 5 Watt fallen für den Betrieb etwa 8 Euro Stromkosten im Jahr an. Die günstigsten Anbieter habe ich bei Amazon gefunden, was nicht ausschließt, dass es günstigere Anbieter gibt.
Erfahrungsbericht Teil 2: Silex SX-1000U
Gestern hatte ich beschrieben, was mich zum Kauf des USB Device Servers „Silex SX-1000U“ bewegt hatte und was zum Lieferumfang des Gerätes gehört. Heute möchte ich mich mit der Installation und der Funktion der kleinen Kiste beschäftigen.
Der USB Device Server ist mit seinen Abmessungen von 80 x 28 x 100 mm sehr handlich und wiegt gerade einmal 100 Gramm. Er ist ausgestattet mit einem Eingang für das Netzteil, einer USB 1.1/2.0 Full Speed-Schnittstelle sowie einer 10 BASE-T/100 BASE-TX-Netzwerkschnittstelle. Verbindungskabel sind keine dabei, aber ein Netzwerkkabel findet sich mittlerweile fast in jedem Haushalt. Um mehrere USB-Geräte anzuschließen bedarf es noch eines USB-Hubs. Ich habe den günstigsten passiven 4-fach Hub, den ich finden konnte, angeschlossen und daran 4 Geräte mit USB-Schnittstelle gehängt. Mit externer Stromversorgung: einen Drucker und eine externe Festplatte; ohne Stromversorgung: einen Memory Stick und einen Datenlogger für Temperatur und Luftfeuchte. Im Anschluss habe ich den Silex SX-1000U mit einem freien Port meines WLAN-Routers verbunden und an einem meiner Notebooks die mitgelieferte CD eingeschoben und die autorun.exe ausgeführt.
Darauf öffnete sich das Installationsprogramm gleich mit der deutschen Oberfläche und ich konnte beginnen, den USB Device Server zu konfigurieren. Da mein WLAN-Router, wie alle handelsüblichen Geräte dieser Art, über DHCP verfügt, wurde die IP automatisch vergeben und mit wenigen Mausklicks war der Silex SX-1000U im Netz eingerichtet.
Die Installation von SX Virtual Link war ebenfalls mit wenigen Mausklicks erledigt und im Anschluss daran konnte ich schon die am Hub angeschlossenen Geräte erkennen.
Die Verbindung mit dem Gerät funktionierte ganz einfach mit einem Doppelklick der linken Maustaste. Im Anschluss daran stand mir jedes der Geräte (fast) so zur Verfügung als wäre es lokal an meinem Laptop angeschlossen gewesen.
Leider gibt es jetzt schon von einer nicht unwesentlichen Einschränkung zu berichten. Der Silex SX-1000U verfügt über eine USB-Schnittstelle mit USB 1.1/2.0 Full-Speed. Der Begriff „Full Speed“ ist allerdings ein wenig irreführend, bedeutet er doch eine physikalische Datenübertragungsrate von gerade einmal 12 Mbit/s (nachzulesen bei Wikipedia), und der tatsächliche Datendurchsatz liegt sogar noch darunter. Mit dieser Einschränkung ist es absolut aberwitzig, größere Datenmengen auf die im Netz bereitstehende Festplatte zu speichern. Wer das möchte, der muss zu einem Gerät wie dem Silex SX-2000U2 greifen, das über eine USB High-Speed-Schnittstelle und somit über eine phys. Datenübertragungsrate von 480 Mbit/s verfügt, oder aber gleich eine Festplatte mit Ethernet-Adapter oder ein NAS-System kaufen.
Fortsetzung folgt …












