Messenachlese: CeBIT 2011 - ein Ausblick

Meine Begeisterung für die diesjährige CeBIT hielt sich bekanntlich in sehr engen Grenzen. Nach dem Messe-Ende ist bekanntlich vor der Messe. Daher ziehen viele nun ein Fazit und diskutieren über die Ausrichtung der CeBIT im nächsten Jahr. Nachdem die CeBIT in den vergangen Jahren kontinuierlich geschrumpft ist, nicht nur in der Besucherzahl sondern auch in der Anzahl der Aussteller und der Dauer der Messe, soll im kommenden Jahr ein Befreiungsschlag gelingen.

„Die CeBIT 2010 hat aus Wachstumshoffnungen konkrete Geschäfte gemacht. Die Branche lässt jetzt die Krise hinter sich und startet durch“ erklärte Messe-Vorstand Ernst Raue zum Abschluss der diesjährigen CeBIT, bei der die Zahl der Aussteller erneut gesunken war, und führte weiter aus „Wir greifen an“. Laut Angaben der Deutschen Messe AG war der Anteil der professionellen Besucher mit 80 Prozent konstant zum Vorjahr. Jeder fünfte Messebesucher kam aus dem Ausland. Die Zahl der Teilnehmer aus Asien stieg im Verhältnis zu Besuchern aus Amerika deutlich an.

Die CeBIT 2011 bietet im Kern vier Säulen: „CeBIT Pro“ für geschäftliche Anwender, „CeBIT Gov“ für die öffentliche Hand, „CeBIT Lab“ für Forschungseinrichtungen und Institute und „CeBIT Life“ für die Internetwelt und Privatkonsumenten. Mit einer Fokussierung auf Top-Trends soll die Messe zurück auf den Wachstumspfad geführt werden.

Gegen die starke Konkurrenz wie Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas und dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona will die CeBIT 2011 wieder wachsen und zwar mit Hilfe der Privatkonsumenten, die von vielen Ausstellern als treibender Motor für Innovationen im professionellen Bereich gesehen werden. Die CeBIT setzt damit den Trend, der dieses Jahr mit kostenfreiem Eintritt für Besucher unter 16 Jahren eingeleitet wurde, fort, und setzt verstärkt auf Privatverbraucher. Die zusammenwachsenden Welten der IT Branche und die Fortschreitung der Vernetzung wird nach Ansicht von Experten durch den privaten Nutzer und Konsumenten gefördert.

Es bleibt abzuwarten – vielleicht am Dienstag 01. bis Samstag 05. März 2011

Google - Weltherrschaft

“Weltherrschaft ist die Herrschaft über die gesamte Menschheit. Dieser unerreichte Zustand war das Ziel verschiedener Bewegungen.” nachzulesen in Wikipedia.

Es wurde kürzlich bekannt, dass die US-Stadt Topeka in Kansas den symbolischen Namen “Google” erhalten soll um deutlich zu machen, dass die 120.000 Einwohner Stadt als eine der ersten mit Super-Internet ausgestattet wird. Das Glasfasernetz kann bis zu 1 Gigabit pro Sekunde an Daten übertragen und ist somit das schnellste Internet der Welt.

Ein libanesischer Softwareentwickler hat seinen im September 2009 in Schweden geborenen Sohn “Oliver Google Kai” genannt. Der Vater hat einen Doktortitel im Bereich Suchmaschinen-Marketing. Rumänische Eltern können bei kurioser Namensgebung durchaus mithalten. Sie nannten ihren im Januar geborenen Sohn Yahoo, weil Sie sich über das Internet kennen gelernt haben.

Der Browser von Google – Google Chrome ist kostenlos für Microsoft Windows XP, Vista und Windows 7 sowie Mac und Linux erhältlich und die Installation dauert nur wenige Sekunden Google Chrome startet schnell und lädt Webeisten in Sekundenbruchteilen. Google Chrome unterstütz sogenannte PlugIns, mit denen der Browser zusätzliche Funktionen übernehmen kann und das Aussehen personalisiert werden kann.

Google OS, auch “Chrome OS“ und „Chromium OS” genannt, ist ein auf Linux (Debian) basierendes Betriebssystem. Der von Google eigens entwickelte Code wird mit Marktreife  als Open Source verfügbar sein. Google OS wird rund um den Google Chrome-Browser entwickelt. Es soll kein reines Desktop OS entstehen, mit dem man über den Browser ins Internet gelangt, sondern das Google OS stellt eine unmittelbare Verbindung zu einer Cloud im Internet her, von dieser aus man Programme und Apps starten kann. Google OS wird damit ähnlich wie Google Chrome schlank und schnell sein.

Die Federal Energy Regulatory Commission (FERC) der Vereinigten Staaten von Amerika hat der Google Tochter Google Energy die Lizenz erteilt, Strom auf dem Markt zu kaufen und zu verkaufen. Google Energy kontrolliert und besitzt zur Zeit aber weder Kraftwerke noch Übertragungswege. Google will ein klimaneutrales Unternehmen werden. Die Zukunft wird zeigen, welche Auswirkungen die rund 6 Mio US-Dollar Forschungsgelder mit Zielsetzung Steigerung der Energieeffizienz, die Google an US-Universitäten ausgibt, haben. Google behauptet trotz eigener Solarstrom Anlage, die zur Zeit nur den eigenen Bedarf deckt, kein Energielieferant oder -produzent für Endkunden werden zu wollen.

Fazit:

Spinnen wir die Entwicklung einmal weiter. Über das Stromnetz lassen sich bekanntlich auch Daten verbreiten. Mit dem Erwerb eines effizienten Stromnetzes wäre Google in der Lage die Grundversorgung, nämlich Strom und Information für jeden Haushalt abzudecken. Mit IP-Telefonie würde man dann die Telefongesellschaften ablösen und durch multimediale Inhalte deckt man auch den TV Bedarf eines Normalbürgers. Welche Auswirkungen eine solche Entwicklung auf Namensgebungen haben wird, mag jeder für sich entscheiden.

Blau-weiße Meisterträume

Das war ein Bundesliga-Spieltag ganz nach dem Geschmack der Schalke-Fans. Tabellenführer Bayern kommt über ein 1:1 in Köln nicht hinaus und Titelaspirant Leverkusen fängt sich die erste Saisonniederlage ausgerechnet bei den abstiegsbedrohten Nürnbergern ein.

Die junge Schalker Mannschaft hingegen lässt sich durch den Ausfall von Bordon und Farfan nicht beeindrucken und gewinnt in Franfurt mal eben 4:1, vielleicht um ein Tor zu hoch, aber in jedem Fall hochverdient. Auch als Nicht-Schalke-Fan muss man die Arbeit, die Felix Magath in Gelsenkirchen leistet, anerkennen. Das System Magath funktioniert. Dass eine von Magath trainierte Mannschaft topfit auf den Platz kommt, kann man mittlerweile als gegeben voraussetzen. Es ist aber vor allem die Effizienz der Schalker Mannschaft vor dem gegnerischen Tor, die die Gegner in Angst und Schrecken versetzt. Man hat zumeist nicht viele Chancen, aber man nutzt sie. Hinten steht eine stabile Abwehr und sollte doch einmal ein Schuss aufs Schalker Tor kommen, steht mit Manuel Neuer der zur Zeit beste deutsche Torhüter zwischen den Pfosten, der auch mal einen „Unhaltbaren“ aus dem Winkel fischt.

Das Restprogramm der Schalker hat es indes in sich. In den nächsten beiden Partien hat man sich mit den Euro League-Aspiranten aus Stuttgart und Hamburg zu messen, im Anschluss daran warten die direkten Konkurenten im Titelkampf Bayer und Bayern.

Schalkes Restprogramm:
26. Spieltag
Schalke 04 – VfB Stuttgart
27. Spieltag Hamburger SV – Schalke 04
28. Spieltag Bayer Leverkusen – Schalke 04
29. Spieltag Schalke 04 – Bayern München
30. Spieltag Hannover 96 – Schalke 04
31. Spieltag Schalke 04 – Gladbach
32. Spieltag Hertha BSC – Schalke 04
33. Spieltag Schalke 04 – Werder Bremen
34. Spieltag Mainz 05 – Schalke 04

Bislang konnte man sich immer darauf verlassen, dass Schalke im Kampf um die Meisterschaft Nerven zeigt. Unter Magath könnte das in dieser Saison anders werden. Schaun mer mal.

Abofalle im Internet

Durch einen Bekannten wurde ich auf die Webseite kino.to aufmerksam gemacht. Die Webseite stellt Informationen über verfügbare Quellen von allen Arten von cineastischen Produkten zur Verfügung. Dort kann man den aktuellen Kinofilm “Männer, die auf Ziegen starren” mit Ewan McGregor, Jeff Bridges und Georg Clooney aktuell auf 14 bekannten Quellen anschauen.

Viele dieser Quellen führen auf Seiten, bei denen man sich für eine vorerst kostenlose Anmeldung an eine sogenanntem File-Sharing Portal registrieren muss, um den gewünschten Film sehen zu können. Interessanter sind allerdings die Links auf Webseiten, die hartnäckig behaupten man sollte eine neue Version von DivX oder dem Flash Player installieren, selbst wenn die letze Version auf dem eigenen System installiert ist.

Die zahlreich angebotenen Links dieser Landingpages, die auch als “Einstiegs- oder Anlockseiten” bekannt sind, führen auf die eigentliche Downloadseite auf der sämtliche persönliche Angaben ausgefüllt werden müssen. Auf den Seiten selbst sind kleine Verweise in folgender Art zu lesen:

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Wikipedia schreibt:

Kino.to ist eine deutschsprachige Video-on-Demand-Website, die auf Kinofilme, Serien und Dokumentationen spezialisiert ist. Kino.to gehörte laut Alexa Internet im Juli 2009 zu den 50 meistbesuchten Websites in Deutschland.Nach Angaben der Betreiber wird die Seite von rund vier Millionen Zuschauern im Monat besucht. Schätzungen gehen von ca. 400.000 verschiedenen Benutzern täglich aus.

Interessant ist, dass es weder bei kino.to noch auf den Einstiegsseiten möglich ist, den Betreiber der Webseite mittels der Angaben aus dem Impressum zu ermittel. Die Angaben im Impressum auf den unterschiedlichen Downloadseiten führen häufig zur Antassia GmbH. Wie dieses Unternehmen und wahrscheinlich auch die anders Anbieter auf die aus kino.to heraus verwiesen wird, agieren kann man eindrucksvoll auf www.abzocknews.de nachlesen.

Secunia berichtet von einer kritischen Sicherheitslücke in Opera

Im Sicherheitsadvisor von Secunia wird auf eine “sehr kritische” Schwachstelle im Opera Browser 10.50 aufmerksam gemacht. Auch weitere Versionen sollen von der Sicherheitslücke betroffen sein. Durch den Opera Browser, der als “The fastest browser on Earth” beworben wird, kann durch einen Angriff auf die Sicherheitslücke laut Secunia Schadcode auf den Systemen der User eingeschleust werden.

Laut eigenem Bekunden von Opera führten Angriffe dieser Sicherhietslücke bislang zum Absturz des Browsers. Die Entwickler von Opera führten aus diesem Grund zur Zeit Tests durch.

Eingefleischte Anwender sind von der Qualität der Version 10.50 die noch nicht per autoupdate von Opera bereitgestellt wird, bislang enttäuscht. Die Geschwindigkeit mit der die Opera Entwickler die neue Version gepusht haben, machen die User für die zahlreichen Unzulänglichkeiten verantwortlich. Das schnelle Release des Opera Browsers 10.50 war notwendig um mit dem Browser in das Microsoft Windows Auswahlfenster zur Browserauswahl bei der Installation zu kommen.

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  • Abzocke bei Onlinegames
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