Siemens Kleingeräte Kundenservice – Fortsetzung die II.

Siemens Toaster Porsche Design TT911P2 Am 17.08.2010 telefonierte ich mit dem Kleinteile- und Hausgerätekundendienst der Firma Siemens AG, einem renommierten Unternehmen, weil ich wissen wollte, welche Arbeiten die Damen und Herren am 15.04.2010 bei ihrer Reparatur unseres High-End Toaster im Porsche Design ausgeführt hatten.

Die Dame am Telefon, die sich nach dreimaligen verbinden, obwohl ich die Telefonnummer abgelesen von der Siemens-Rechnung angerufen hatte, zuständig fühlte, konnte oder wollt mir keine Auskunft geben. Was unter „Modul gewechselt“ zu verstehen sein,  konnte Sie sich ebenso wenig wie ich mir vorstellen. Warum ich Sie denn während ihrer kostbaren Arbeitszeit belästigen würde? Weil der Toaster im Porsche Design wiedereinmal sein Geist aufgegeben hat.

Dann solle ich das Gerät doch erneut einschicken. Meine Anmerkung, dass die Einsendung zu Lasten der Siemens AG erfolgen würde, weil das Gerät je nach Reparatur eine entsprechende Gewährleistung hätte, führe bei der Dame zu wahren Gefühlsausbrüchen. Die Siemens AG wird die Annahme nicht ausreichend frankierter oder gar unfrei versendeter Waren verweigern. So schickte ich nun zum dritten mal den Porsche Toaster durchs Ländle in der Hoffnung nun endlich ein vollständig repariertes Gerät zurückzuerhalten.

Die Fehlerbeschreibung lautete diesmal: “ … nun funktioniert das Auswerfen der Toastes nach Beendigung des Toastvorgangs nicht mehr. Der Toast verbleibt in der tiefen Stellung und wird zu allem Überfluss auch weiter gebräunt.“ Mit dieser Fehlerbeschreibung wurde das Gerät gut verpackt am 19.08.2010 zur Zentralwerkstatt für kleine Hausgeräte der Siemens AG gesendet.

Am 30.08.2010 kam das Gerät zurück. Die Verpackung war wiedereinmal recycled worden, was ich prinzipiell befürworte. Allerdings konnte ich schon bei der Entnahme aus dem Karton erkennen, dass mein geliebter Aludeckel nicht mit Klebeband arretiert wurde. Diesem Umstand und sicherlich auch die Umsichtigkeit der Mitarbeiterder beauftragten Beförderungsunternehmen ist es zu verdanken, dass der an vier Haltepunkten angeschweißte Aludeckel wie nach der ersten Reparatur ohne Funktion war. Der Funktionstest ergab, dass unser High-End Toaster im Porsche Design augenscheinlich instand gesetzt wurde.

Der Toast kam nach Ablauf der voreingestellten Bräunungszeit wieder zum Vorschein, und das Gerät schaltete freiwillig ab. Die beiliegende Rechnung war mit 0,00 EUR ausgewiesen. Die Fehlerbeschreibung war erschreckend: „kein Fehler festgestellt“. Nach kurzer Überlegung, habe ich das Gerät wieder verpackt und dem Kundendienst der Siemens AG am 09.09.2010 erneut zugesandt, natürlich auf meine Kosten, mit der Bitte die Zerstörung am Aludeckel des Toasters zu beheben. Mittlerweile die vierte Reise die der Toaster zur Reparatur angetreten hat.

Den wunderschönen Toaster im Porsche Design habe ich mittlerweile zurück erhalten, wie er nun aussieht, zeige ich in einem Video in einem weiteren Beitrag.  Servicewüste Deutschland wird fortgesetzt…

Siemens Kleingeräte Kundenservice

Siemens Toaster Porsche Design TT911P2

Vor gut zwei Jahren haben wir ein Set von Siemens Haushaltsgeräten geschenkt bekommen. Dieses Set beinhaltet einen Siemens Toaster, wie abgebildet, und einen Wasserkocher. Beide Geräte sind auf Grund ihrer Gestaltung mit dem Zusatz versehen „Porsche Design„. Das gebürstete Aluminium und die stylische Verwendung von im Hintergrund blau beleuchteten Einstellknöpfen machen diese normalen Alltagsgeräte zu turboschnellen Porsches in der Küche.

Am 09.03.2010 musste der by Porsche designte Toaster auf Grund der defekten Arretierung zur Reparatur. Der Toaster im Porsche Design kostet in der Anschaffung rund 150 EUR. Die telefonische Anfrage beim Siemens Kundenservice ergab, dass es zwei Varianten der Reparatur gibt entweder für rund 30 EUR oder für 60 EUR pauschal. Nach eingehender Begutachtung des Toasters werde man uns einen Serviceauftrag mit den festgestellten Mängeln und den Kosten zukommen lassen. Entsprechend der Wertigkeit des Porsche Toasters habe ich ihn am gleichen Tag sorgsam verpackt und mit UPS an die auf der Webseite angegebene Adresse gesendet. Dem Paket legte ich ein Schreiben bei, mit sinngemäß folgendem Inhalt „…. bitte melden Sie sich telefonisch oder per E-Mail um  das weitere Vorgehen….“ Nach gut einer Woche am 17.03.2010 rief meine Frau erneut bei der Siemens Kundendienst Service Rufnummer an, um zu erfahren, dass unser Porsche – Toaster eingegangen sei und für rund 60 EUR Pauschale wieder instandgesetzt werden könnte. Hierzu hätte man ja bereits den Serviceauftrag an uns versandt. Leider hat man vergessen wie dieser Serviceauftrag versandt wurde,, daher sendete man diesen flux per E-Mail (die E-Mail Adresse musste meine Frau am Telefon erneut benennen) zu. Am 17.03.2010 habe ich dann den Serviceauftrag unterschrieben und wie auf Geheißen per Fax zurückgesandt.

Rund zwei Wochen später am 30.03.2010 wagte meine Frau eine erneute Nachfrage bei den Siemens Kundendienst Servicemitarbeitern, die zwischenzeitlich den Serviceauftrag auch noch postalisch an uns gesendet hatten. Die Aussage des Servicemitarbeiter, dass unser von Porsche designter Toaster eigentlich unrepariert auf die Rücksendung wartet, irritierte uns sehr. Der Fehler war schnell gefunden, denn es lag kein unterschriebener Serviceauftrag für die Reparatur vor. Das Fax ist wohl verloren gegangen. Am nächsten Morgen habe ich dann erneut den Serviceauftrag gefaxt und sicherheitshalber auch noch mal postalisch versendet. Das uns wenige Tage später ein weiteres Serviceauftragsformular postalisch zuging haben wir auf den Übereifer des Service Mitarbeiters im Call-Center der Siemens Kundenservice Abteilung geschoben.

Am 08.04.2010 also fast nach einem Monat nach Einsendung kam unser Toaster im Porsche Design übrigens sehr Umweltschonend in der gleichen Verpackung zu uns zurück. Die ersten Test an der neuen Toastrennstrecke verliefen problemlos, bis die Boxengasse geschlossen werden sollte. Eine Disziplin die der Porsche Toaster bislang beherrschte. Der Schließmechanismus der aus gebürstetem Aluminium bestehenden oberen Abdeckung des Toasters versagt seinen Dienst. Nun muss man nicht mehr während des Toastvorgangs neben dem Gerät verweilen sonder immer wenn nicht getoastet wird und der Deckel geschlossen sein sollte. Daher haben wir unseren Toaster heute wieder liebevoll in der gleichen Verpackung per UPS an den Siemens Kleingeräte Kundendienst zurückgeschickt, natürlich mit einem Schreiben, „man möge uns anrufen oder schreiben um weiteres Vorgehen abzustimmen“.

Siemens unterhält einen Kundendienst in Deutschland. Die Qualität des Dienstes beurteilen Kunden laut Forenauskünften sehr unterschiedlich. Daher wird diese Serie wohl fortgesetzt….

USB 2.0 Tassenwärmer

Angesporn von Caschy’s nachhaltigen Berichten zur Geek Tools habe ich mich vergangene Woche auf der Webseite von getDigital.de umgeschaut. Die von Carsten vorgestellte Waage war hier nicht mein erstes Ziel, obwohl ich sicherlich sein Vorhaben „Kilos (Fitness) gegen Spende“ mit einigen Gramm unterstützen sollte.

Positiv beeindruckt hat mich der sehr aufgeräumte Shop mit großen Angebotsbreite von Unnützem Kram aus der digitalen Welt. Die Kategorien reichen von Toys bis FunWear und beinhalten alle denkbaren unmögliche technischen Spielzeuge. Bemerkenswert, dass der Shop auch für zweimeter Männer T-Shirts (zumindest in schwarz) anbietet. Also habe ich mir mein Ostergeschenk bestellt und zu Topseller dem USB Tassenwärmer und zum T-Shirt „Ich Root Du Nix“ gegriffen. Leider gibt es nur die T-Shirts und nicht die Sweat-Shirts oder Kapuzenpullover in der Größe 4 XL und dann auch nur in schwarz.

Schon drei Werktage nach Bestellung habe ich die Ware in der Hand und freudig festgestellt, dass 4Xl noch reichen (Hoffentlich nach Ostern auch noch)

Test des USB Tassenwärmers:

USB TassenwarmerDer USB Tassenwärmer kommt in einer Kartonverpackung mit einer deutschen DIN A5 großen Beschreibung. Die Anleitung ist wie üblich unsensibel aber zumindest auf deutsch übersetzt. Nach der Entsorgung der zusätzlich schützenden Plastikhüllen ist nur noch der Batterieschutzstreifen durch kräftiges ziehen zu entfernen. Damit ist die Auspackspannung schon am Ende. Vor mir steht nun ein Plastikquader mit einem USB-Kabel Anschluß, drei Knöpfen auf der Unterseite, einem Schiebschalter auf der Rückseite und je zwei USB-Anschlüssen an der Seite. Die kreisförmige Erhebung auf der oberen Seite des Geräts stellt wohl die Heizplatte dar.

USB TassenwaermerSofort nach Entfernen des Batterieschutzsteifens erleuchten im Frontdisplay die beiden digitalen Anzeigen und die grünen Statusleuchten rechts daneben, die Betriebsbereitschaft signalisieren. Die Einstellungen der Uhrzeit, und Weckzeit erfolgen über die Mode Tasten unter dem Gerät. Hier trifft der Anwender auch die Ausgabeanzeige. Zur Wahl steht die Uhrzeit, Temperatur in der Tasse und Umgebungstemperatur.

USB TassenwaermerUSB TassenwaermerDie Heizplatte wärmt erst nach gesonderter Einschaltung den Kaffee. Der Schiebeschalter hierzu ist hinten am Gerät angebracht. Rechts und links in den Flanken verbergen sich je zwei USB 2.0 Ports. Die Ports reagierten nicht alle beim ersten mal, was entweder auf die zeitgleich aktivierte Heizplatte und deren Stromaufnahme zurückzuführen ist, oder aber ein Konstruktionsmangel darstellt. Die Heizplatte soll nach Herstellerangaben bis zu 60 Grad Celius erreichen können. Im Test wurde eine hei0e Tasse Kaffee mit rund 52 Grad gemessen und gute eine Stunde bei der Temperatur gehalten (über den Geschmack von abgestandenen Kaffee kann man streiten). Die Heizleistung kann nach Angabe des Herstellers durch Anschluß eines 5 V Netzteils welches nicht im Lieferumfang enthalten ist verbessert werden.

Fazit:

getDigital.de liefert schnell und sicher Geek Stuff. Günstiger als getDigital.de können baugleiche Geräte über verschiedene Werbegeschenkanbieter bezogen werden (zu beachten: Stückzahlen und Werbeaufdrucke bestimmen bei diesen Shops den Preis).

Über den Sinn oder Unsinn mag jeder für sich entscheiden, aber ein einfaches schmuckloses vierfach USB Hub kostet auch Geld. Der Tassenwärmer hat allerdings auch echte Macken. Der Einschalter liegt ergonomisch ungünstig an der Rückseite des Geräts, was bei einer aufstehenden Tasse schon mal zu einem ungewollten Erguß von Kaffee führen kann. Die Einstellungen kann man nur an den Tasten unter dem Gerät vornehmen.  Die beiden Temperaturfühler liegen so dicht beieinander, dass bei einem aufstehenden warmen Getränk automatisch auch eine wesentlich zu hohe Raumtemperatur angezeigt wird. Die Wertigkeit der abgebildeten Materialien und des Designs werden in der Realität nicht annähernd erreicht.