Wie schreibt man ein Blog

Seit rund 120 Tages existiert unser kleines Blog und hat mittlerweile 64 Artikel online und weitere 22 Entwürfe oder geplante Artikel in der Pipeline. 28 genehmigte Kommentare und 2.277 Aufrufe bisher sprechen eigentlich eine deutliche Sprache. Allerdings:

Ein Blog zu schreiben ist nicht einfach – und wer das Gegenteil behauptet lügt :-)!

Helden der Bloggerszene, die mit minimalem Aufwand mehr als 30 Artikel im Monat produzieren und das mit nur selbst erklärten 2 Stunden je Artikel, die oftmals mehr als 1.000 Worten enthalten, genießen meine Hochachtung. Peer Wandiger betreibt dabei nicht nur ein Blog und verdient mit anderen Arbeiten wohl auch noch ein Zubrot.  Meinem Enthusiasmus des ersten Monats mit 28 Artikel ist der Notwendigkeit der Aufteilung der Arbeiten gewichen. Leider hat das Blog darunter gelitten. Bedauerlicherweise gehöre ich (noch) nicht zu den  von mir verehrten Bloggern, die basierend auf ihrem Netzwerk jeden Tag auch mehrfach über Dinge berichten können, wie Carsten Knobloch , die auch noch interessant sind. Und auch Carsten geht „nebenbei“ noch einer Beschäftigung nach.

Inhaltliche Präsentation und der Content / Inhalt schlechthin bereiten mir zur Zeit große Probleme. Die zeitliche Umsetzung von tollen Ideen scheitern oftmals bereits an dem Aufwand, der für eine vernünftige Recherche betrieben werden müsste. Inhalte zu kopieren und wiederzugeben ist nicht meine Art, daher ist die Artikelanzahl zur Zeit auch drastisch rückläufig. Fundiert ermittelter Content / Inhalt gepaart mit dem nötigen Wortwitz und in einem anspruchsvollen Schreibstil präsentiert, diesen Werten wollen wir, hier nehme ich meinen Co-Autor mit ins Boot, genügen.

Neben der Belastung durch die Arbeit als IT – Consultant – nein mit diesem Blog wird noch kein Geld verdient um der Frage gleich vorzubeugen – macht mir auch die Organisation des Blogs bzw des Schreibens der Inhalte / Content selbst zu schaffen. Wie organisiere ich die Recherchen für den geplanten Content / Inhalt. Das Blog offline  mit einem Editor zu schreiben, so wollte ich anfänglich vorgehen, hat sich wegen der häufigen Wechsel der Maschinen als unpraktikabel herausgestellt. Hatte ich an der Arbeitsplatzmaschine mit einem Artikel begonnen so konnte ich ihn oft abends am Heim-PC nicht weiterbearbeiten. So wurde brandaktuelle und heiße Inhalt / Content kalt und alt.

Mittlerweile arrangiere ich mich mit dem WordPress Dashboard und organisiere dort nicht nur meine Recherchen sondern auch gleich meine Ideen. Die zeitkritischen Inhalte / Contente werden dabei als geplante Artikel angelegt, die dann auch mahnend auf der Webseite als Vorschau zu finden sind. Leider ist es hier ab und an passiert, dass die ein oder andere Idee (mit Links die ich recherchiert habe, Texte die ich zusammen kopiert habe und auch Bilder) vor der finalen Bearbeitung auf Grund ihres Zeitstempels online ging. In der Zukunft werde ich solche Fehler durch Arbeit an meinem Zeitmanagement vermeiden.

Ich würde mich riesig freuen, wenn ihr mir euer Vorgehen bei der Artikelanlage und Inhaltsaufbereitung schildert. Wie und wo sammelt ihr Ideen und womit schriebt ihr letztendlich? Lehrjahre sind keine Herrenjahre – eine Weisheit die in meinem Leben mehrfach zutraf und auch bei dem Blogprojekt einen gewissen Wahrheitsgehalt hat.

Aber dennoch kann sich die Statistik durchaus sehen lassen. Einzig die Aufenthaltsdauer die Google Analytics zur Zeit ausgibt, gibt Anlass zur Kritik. Einige Artikel im Mai waren auch Besuchfang ausgerichtet und haben ihren kurzfristig Zweck auch deutlich erfüllt. Ich gehe davon aus, dass diese Artikel mir den verbundenen Besuchermasse den Schnitt der Verweildauer insgesamt stark negativ beeinflusst hat. Im Schnitt blieben die Besucher im vergangen Monat rund 30 Sekunden. Erstaunlich ist hierbei, dass immer Sonntags die Verweildauerzeiten deutlich anstieg und am 13.06.2010 die Besucher sogar über 3 Minuten auf der Webseite waren. Im Juni erreicht dieses Blog trotz hoher Ziele nur eine einstellige Anzahl von Artikeln.

Dies soll die neu gewonnen Leser aber nicht abschrecken, denn es werden noch viele mehr folgen – VERSPROCHEN!

Arne

schreibt seit 2009 unregelmäßig an diesem Blog unter anderem über die Themen Fußball (HSV), Technik und Software. Unter anderem auch unterwegs Twitter, Google+, Facebook und XING

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