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Sonntag den 28.03.2010 um 2:00 Uhr beenden wir die Winterzeit und stellen die Uhr um eine Stund vor. Damit hat die Sommerzeit ab dem 28.03.2010 ab 3:00 Uhr Gültigkeit.
Diese Nacht ist eine Stunde kürzer und am Montag Morgen die Gefahr sehr hoch, entweder noch müde oder eine Stunde zu spät zur Arbeit zu erscheinen.
Die erneute Einführung der Sommerzeit nach dem ersten und zweiten Weltkriegen trat erst 1980 in der Bundesrepublick Deutschland in Kraft.
Bereits 1977 als direkte Folge der Ölkrise hatten unsere westlichen Nachbarländern die Sommerzeit eingeführt. Nach der Einigung mit der DDR führten die beiden deutschen Staaten deshalb die Sommerzeit gleichzeitig 1980 ein. Die unterschiedlichen Sommerzeitregelungen in der Europäischen Union wurden 1996 vereinheitlicht. [Quelle: wikipedia]
Wie fast immer vor längeren Reisen habe ich in der Nacht nur wenig geschlafen. Heute geht es also Richtung Berlin. Die Tasche ist gepackt. Das Hotel ist gebucht und mit dem ICE dauert es nur knapp vier Stunden bis zum Bahnhof Zoo (Bahnhof Zoo, mein Zug fährt ein, ich steig aus, gut wieder da zu sein … ). Paule, der aus Wolfratshausen anreist, ist deutlich länger unterwegs.
Unsere Eintrittskarten für das Olympiastadion haben wir direkt bei der Hertha gekauft und für die Rückfahrt habe ich bei eBay noch schnell zwei Lidl-Tickets für die günstige Rückfahrt ersteigern können.

Die Berliner Wirte dürfen sich auf jeden Fall schon einmal freuen. Die BVB-Fans gelten als trinkfreudig und pflegeleicht. Und sicherlich werden viele, so wie Paule und ich, die Gelegenheit nutzen, ein komplettes Wochenende in Berlin zu verbringen.
Wir hatten die Berlin-Fahrt für dieses Jahr fest eingeplant. Allerdings sollte es zum DFB-Pokalfinale gehen, aber die Hürde VfL Osnarbrück war leider zu hoch. Schwamm drüber, jetzt wollen wir bei der Hertha drei Punkte auf dem Weg in den europäischen Wettbewerb holen. Ausgerechnet bei der Hertha, die den amtierenden Deutschen Meister in Wolfsburg mit 5:1 düpiert hat und wieder an den Klassenerhalt glaubt.
Erste Bilder aus Berlin gibt es noch heute.
Silex verspricht, mit dem USB Device Server SX-1000U USB-Geräte netzwerkfähig zu machen. Dass dies prinzipiell gut funktioniert habe ich in Teil 2 meines Erfahrungsberichts beschrieben, während ich im 1. Teil das Gerät grundsätzlich vorgestellt haben. Heute wollen wir mal schauen, wie sich das Gerät in der Praxis schlägt, wenn mehrere Anwender auf die angeschlossenen USB-Geräte zugreifen möchten und wie es insbesonders um die Eignung des Silex SX-1000U als Printserver bestellt ist.
Um die Funktionalitäten des USB Device Servers auf allen Rechnern im Netz nutzen zu können, ist auf jedem PC die Anwendungssoftware SX Virtual Link zu installieren. Sowohl unter Windows Vista als auch unter Windows 7 ist dies mit wenigen Mausklicks erledigt. Auf der CD befindet sich auch eine Version für Mac OS X, die ich allerdings – mangels Mac- nicht testen konnte.
 Der Drucker und der Datenlogger werden von anderen Anwendern verwendet
Nachdem SX Virtual Link gestartet wurde, kann ich alle USB-Geräte sehen, die am Silex SX-1000U angeschlossen sind. Sind die Geräte frei, kann ich die Kontrolle darüber mit einem einfachen Doppelklick der linken Maustaste übernehmen. Nun kann es natürlich vorkommen, dass ein Gerät gerade durch einen anderen Anwender in Benutzung ist. In diesem Fall ist kein direkter Zugriff möglich. Wie im obigen Bild dargestellt kann die Freigabe jedoch mit einem Klick der rechten Maustaste bei dem Benutzer, der das Gerät zur Zeit verwendet, angefordert werden.
 Anfrage zur Freigabe eines USB-Gerätes
Bei dem Angefragten geht darauf hin ein Popup-Fenster auf und er kann entscheiden, ob er das USB-Gerät freigeben möchte. Gibt er das Gerät frei, steht es dem Anfrager unmittelbar zur Verfügung.
Für einen eiligen Druckjob ist diese Vorgehensweise vielleicht doch ein wenig zu kompliziert, deshalb kann der USB Device Server auch einen Printserver simulieren. Dazu ist an jedem einzelnen Client jedoch ein wenig Konfigurationsarbeit notwendig. Jedoch reichen auch hier wieder schon wenige Mausklicks aus, um den Drucker so einzurichten, dass eine Verbindung zum Drucker über „Auto Connect“ nur dann hergestellt wird, wenn ein Druckauftrag vorliegt. In der Praxis funktioniert das tadellos.
Bliebe noch zu erwähnen, dass man das Silex SX-1000U über die Geräte-IP auch über eine Webschnittstelle oder via Telnet administrieren kann.
Kommen wir zu einer abschließenden Beurteilung:
Ich spreche dem Gerät eine Empfehlung aus. Das Silex SX-1000U ist hervorragend geeignet, um USB-Geräte im Netzwerk verfügbar zu machen. Ausnahmen sind Massenspeichergeräte oder andere Geräte, die einen hohen Datendurchsatz erfordern. Dank deutsprachiger Software ist die Inbetriebnahme und die Anwendung auch durch Personen mit geringer PC-Erfahrung möglich. Leider verfügt das Gerät über keinen An-/Ausschalter. Bei einem Stromverbrauch von 5 Watt fallen für den Betrieb etwa 8 Euro Stromkosten im Jahr an. Die günstigsten Anbieter habe ich bei Amazon gefunden, was nicht ausschließt, dass es günstigere Anbieter gibt.
Wie üblich bei einem Samstagabend-Spiel der Borussia sind die Kneipen, die Bundesliga-Live TV anbieten, im Dortmunder Kreuzviertel proppevoll gefüllt. Für die, die sich in Dortmund nicht auskennen: Das Kreuzviertel liegt unweit des Westfalenstadions und besitzt eine hohe Kneipendichte. Ich kehre mal wieder im Schillings ein. Das frühe Tor durch Klose wird beiläufig zur Kenntnis genommen. Die Bayern werden das schon schaukeln. Zum ersten mal Riesenjubel, als Sestak den VfL Bochum nach 14 Minuten in Bremen mit einem Rechtsschuss 1:0 in Führung bringt. Wäre das schön, wenn uns der Ruhrgebietsnachbar die Bremer ein wenig vom Leibe halten könnte. Zur Halbzeit führen die Bayern in Frankfurt 1:0 und auch Bochum kann den Vorsprung mit in die Pause nehmen. Die anderen Spiele interessieren weniger. Jetzt erst mal ein Pils!
58. Minute in Bremen, Pizarro – wer denn sonst – erzielt den Ausgleich und alle wetten darauf, dass die Bremer das Spiel jetzt drehen. Kaum 5 Minuten später erneut Begeisterung, als Dedic den VfL erneut in Führung bringt. Sollten die Bochumer tatsächlich 3 Punkte aus Bremen mitnehmen? Die Ernüchterung folgt 2 Minuten später mit dem Ausgleichstreffer von Marin. 9 Minuten vor Schluss macht der alte Frings für Bremen alles klar. Schade VfL, wir hätten es dir heute wirklich gegönnt.
Die Bayern führen noch immer knapp mit 1:0. Frankfurt spielt zwar stärker, aber da gibt es ja noch den berühmten Bayern-Dusel. Der in der 87. Minute nicht mehr hilft: 1:1 durch Tsoumou und unwillkürliche Jubelschreie. Ja, sie sind halt nicht beliebt bei uns im Pott, die Bayern. Dann geschieht das Unglaubliche. Frankfurt geht zwei Minuten nach dem Ausgleichstreffer durch Fenin verdient in Führung. Viele jubeln, andere schweigen. Man möchte jubeln, dass die Bayern wieder mal eine Last Minute-Klatsche kriegen, aber darf man das? Denn jetzt ist der Weg an die Tabellenspitze frei für Schalke – und das möchte hier wirklich auch niemand. Und so gibt es nach Abpfiff noch erhitze Diskussionen, wen man den Titel nun mehr wünscht, es ist wie die Wahl zwischen Cholera und Pest. So, jetzt noch schnell ein Pils, schon mal die Jacke anziehen, den Deckel bezahlen und ab ins Stadion.
Dort erleben 80.100 Zuschauer zwei grundverschiedene Halbzeiten. Die in der ersten Halbzeit indisponierten Dortmunder dürfen sich allein bei Roman Weidenfeller bedanken, dass es mit 0:0 in die Halbzeitpause geht. In der Pause muss Kloppo die richtigen Worte gefunden haben. Zum Schluss ergeben sich die Pillendreher ihrem Schicksal und der BVB feiert ein berauschendes 3:0. Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!
Gestern hatte ich beschrieben, was mich zum Kauf des USB Device Servers „Silex SX-1000U“ bewegt hatte und was zum Lieferumfang des Gerätes gehört. Heute möchte ich mich mit der Installation und der Funktion der kleinen Kiste beschäftigen.
Der USB Device Server ist mit seinen Abmessungen von 80 x 28 x 100 mm sehr handlich und wiegt gerade einmal 100 Gramm. Er ist ausgestattet mit einem Eingang für das Netzteil, einer USB 1.1/2.0 Full Speed-Schnittstelle sowie einer 10 BASE-T/100 BASE-TX-Netzwerkschnittstelle. Verbindungskabel sind keine dabei, aber ein Netzwerkkabel findet sich mittlerweile fast in jedem Haushalt. Um mehrere USB-Geräte anzuschließen bedarf es noch eines USB-Hubs. Ich habe den günstigsten passiven 4-fach Hub, den ich finden konnte, angeschlossen und daran 4 Geräte mit USB-Schnittstelle gehängt. Mit externer Stromversorgung: einen Drucker und eine externe Festplatte; ohne Stromversorgung: einen Memory Stick und einen Datenlogger für Temperatur und Luftfeuchte. Im Anschluss habe ich den Silex SX-1000U mit einem freien Port meines WLAN-Routers verbunden und an einem meiner Notebooks die mitgelieferte CD eingeschoben und die autorun.exe ausgeführt.

Darauf öffnete sich das Installationsprogramm gleich mit der deutschen Oberfläche und ich konnte beginnen, den USB Device Server zu konfigurieren. Da mein WLAN-Router, wie alle handelsüblichen Geräte dieser Art, über DHCP verfügt, wurde die IP automatisch vergeben und mit wenigen Mausklicks war der Silex SX-1000U im Netz eingerichtet.
Die Installation von SX Virtual Link war ebenfalls mit wenigen Mausklicks erledigt und im Anschluss daran konnte ich schon die am Hub angeschlossenen Geräte erkennen.

Die Verbindung mit dem Gerät funktionierte ganz einfach mit einem Doppelklick der linken Maustaste. Im Anschluss daran stand mir jedes der Geräte (fast) so zur Verfügung als wäre es lokal an meinem Laptop angeschlossen gewesen.
Leider gibt es jetzt schon von einer nicht unwesentlichen Einschränkung zu berichten. Der Silex SX-1000U verfügt über eine USB-Schnittstelle mit USB 1.1/2.0 Full-Speed. Der Begriff „Full Speed“ ist allerdings ein wenig irreführend, bedeutet er doch eine physikalische Datenübertragungsrate von gerade einmal 12 Mbit/s (nachzulesen bei Wikipedia), und der tatsächliche Datendurchsatz liegt sogar noch darunter. Mit dieser Einschränkung ist es absolut aberwitzig, größere Datenmengen auf die im Netz bereitstehende Festplatte zu speichern. Wer das möchte, der muss zu einem Gerät wie dem Silex SX-2000U2 greifen, das über eine USB High-Speed-Schnittstelle und somit über eine phys. Datenübertragungsrate von 480 Mbit/s verfügt, oder aber gleich eine Festplatte mit Ethernet-Adapter oder ein NAS-System kaufen.
Fortsetzung folgt …
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