Vor genau einem Jahr hat ein dreiköpfiges Team um Peter Adebahr aus Hammoor im Raum Hamburg das Shop-Trainer.de Blog begonnen. Brucker’s Blog gratuliert auf diesem Weg ganz herzlich. Wie üblich nutzen auch die Shop-Trainer diesen Anlaßssum sich gebührend feiern zu lassen. Hierzu haben die Shop-Trainern ein Gewinnspiel ins Leben gerufen in dem Sie für drei Monate eine 125×125 Pixel großen Werbeplatz, der thematisch zu einigen unserer Projekten passen würde, verlosen.
Die Visionäre mit langjähriger IT-Erfahrung und über neun Jahren Know-How im Bereich E-Commerce stellen ihre ganze Erfahrung gerne in Projekten unter Beweis. Projekte zur Beratung und Begleitung Ihrer E-Commerce Aktivitäten, sowie Einrichtung, Betrieb und Optimierung Ihres Online-Shops werden von den Shop-Trainern gerne durchgeführt.
In ihrem Blog reißen die Shop-Trainern immer wieder heiße Themen aus dem Bereich E-Commerce an. Die Welt rund um Magento, xt:Commerce und Veyton wird von den Shop-Trainern kritisch beleuchtet und teilweise mit sehr hilfreichen Berichten kommentiert.
Erst vorgestern hatte ich von meinem Frust über den Medion-Service berichtet. Sollte doch die Bearbeitungszeit für den Autausch eines defekten Noteook-Netzteils ganze fünfzehn Werktage betragen. Für ein Gerät, das beruflich genutzt wird, geht das ja schon mal garnicht. Also habe ich ein Netzteil für rund 16 Euro bei Amazon bestellt, das prompt gestern früh angeliefert wurde. Schön wäre es gewesen,wenn der Sendung auch gleich eine Rechnung beigelegen hätte, aber wer will schon immer nur meckern.
Heute früh schellte dann schon wieder ein DHL-Mitarbeiter bei mir an. Ihr werdet es schon erraten haben: Er hielt eine Sendung von Medion in Händen; Inhalt ein Notebook-Netzteil. Zwar ein anderes Modell als das Original-Netzteil, aber mit den gleichen Leistungsdaten. Ich nehme an, dass Medion den Zulieferer gewechselt hat. Glücklicherweise lag der Sendung auch ein Retouren-Aufkleber bei, mit dem ich das defekte Netzteil kostenfrei zurücksenden kann. Glückwunsch an Medion, der Reklamtionsfall wurde in einem Drittel der prognostizieren Bearbeitungszeit bewältigt. Eine Bearbeitungszeit von 5 Werktagen für einen einfachen Austausch ist realistisch gesehen jedoch viel zu lang. Bei Optimierung der Arbeitsabläufe müsste sich ein derartiger Vorgang innerhalb von 2 Werktagen bewältigen lassen.
Das Paket für die Retoure ist bereits fertig gepackt und wenn ich gleich zur Postannahmestelle gehe, werde ich am Unitymedia-Laden vorbeikommen. Aber das liefert Stoff für mindestens eine weitere unendliche Geschichte aus der Servicewüste Deutschland.
Es war der 20.05.2009 als ich mich entschloss, mir einen Medion Notebook zuzulegen. Genau genommen hatte ich das Gerät nicht für mich persönlich gekauft und bezahlt hat es auch mein Arbeitgeber, aber das tut hier jetzt nichts zur Sache.
Es handelt sich dabei um ein Akoya S5610 Slimline, das Ende 2008 noch 699 Euro gekostet hatte. Im Mai 2009 ein echtes Schnäppchen mit Intel Core 2 Duo Prozessor P3750, ATI Mobility Radeon Grafikkarte mit HDMI-Ausgang, 320GB-Festplatte, entspiegeltem 15,4″-Bildschirm, 4GB Arbeitsspeicher und, und, und für ganze 499 Euro.
Wie bei den verbauten Komponenten nicht anders zu erwarten, erfreut das Notebook mit hohem Arbeitstempo bei allen Anwendungen. Da ist auch das recht deutlich vernehmbare Arbeitsgeräusch noch zu verschmerzen. Eher störend empfinde ich da die klapprige, unpräzise wirkende Tastatur; aber wohlmöglich bin ich diesbezüglich von meinem Lenovo auch etwas verwöhnt.
Von Anfang an war mir aufgefallen, dass das mitgelieferte Ktec-Schaltnetzteil vergleichsweise heiss wurde, allerdings liefert es auch starke 90 Watt, wohingegen die Netzteile zweier Vergleichsrechner nur auf eine Leistung von 65 Watt kommen, dabei jedoch deutlich kühler bleiben. Kurz bevor ich das Notebook jetzt mit nach Berlin nehmen wollte, wurde das Netzteil dann so heiß, dass es komplett abschaltete, allerdings nach Abkühlung wieder funktionierte.
Also begab ich mich auf die Website der Medion AG und suchte dort den Service-Bereich auf. „Ihre Zufriedenheit ist uns wichtig. Deshalb bieten wir Ihnen zusätzlich zu unserer Hotline die Möglichkeit, per E-Mail Kontakt mit uns aufzunehmen. Dies ist innerhalb der Garantiezeit natürlich vollkommen kostenlos. So sparen Sie Telefonkosten und bekommen auch auf diesem Weg schnell Antworten auf Ihre Fragen und Lösungen für Ihre Probleme.“ Diesen Weg wollte ich nutzen. Also füllte ich das bereitgestellte Kontaktformular mit allen gewünschten Daten, teilte der Medion AG die Geräte- und Seriennummer meines in der Garantiezeit befindlichen Notebooks mit und fragte nach, wie denn wohl ein Austausch eines defekten Netzteils vonstatten gehen sollte. Ferner wollte ich gerne wissen, ob es wohl möglich sei, mir Ersatz für die verloren gegangenen Gummipuffer an der Unterseite meines Notebooks, zuzusenden. Die gesamte Anfrage wurde bis heute nicht beantwortet!
Am 30.03. entschloss ich mich dann – das Netzteil war nun endgültig defekt – meine Reklamation telefonisch vorzutragen. Dazu ist eine kostenpflichtige Rufnummer zu wählen, der Anruf aus dem Festnetzt kostet 14 Cent pro Minute. Nach der obligatorischen Wartezeit, die mir mit Werbung verkürzt wurde, gelangte ich dann alsbald an einen kompetenten Mitarbeiter. Nachdem er meine Daten aufgenommen und mir meine Kundennummer mitgeteilt hatte, durfte ich auch meine Reklamation vorbringen. Wie froh war ich, als der freundliche Mitarbeiter mir von sich aus das Angebot eines Vorab-Austauschs machte! Da war mein Ärger über die nicht beantwortete E-Mailanfrage gleich wieder verflogen und die Gummipuffer leider auch vergessen.
Nachdem der Mittwoch, der Donnerstag und auch der Samstag vergangen waren, ohne dass ein freundlicher DHL-Fahrer an meiner Tür geschellt hätte, rief ich heute nochmals bei Medion an, um zu erfahren, wann denn mein Ersatzteil versandt worden sei. Die Antwort, dass ich für einen derartigen Austausch mit einer Bearbeitungszeit von 15 Werktagen zu rechnen hätte, hat mich dann vorübergehend sprachlos gemacht.
Ich habe mir jetzt ein kompatibles Netzteil für rund 16 Euro über meinen Lieblingsanbieter Amazon bestellt. Das wird 100%-ig sicher morgen hier sein. Genauso sicher ist, dass dieses Notebook der letzte Artikel ist, den ich jemals aus dem Hause Medion bezogen habe.
Und was lernen wir daraus: Wer ein Notebook beruflich einsetzt, sollte nicht an der falschen Stelle sparen.
Bevor ich mich dem sportlichen Geschehen in der Bundesliga zuwende muss ein Wort zum Flaschenwurf von Hamburg erlaubt sein. Das Spiel des mit Titelambitionen in die Rückrunde gestarteten Hamburger SV gegen die weiterhin in ärgster Abstiegsnot schwebenden Hannoveraner (Endstand übrigens 0:0) hatte seinen einzigen „Höhepunkt“ erst nach Spielabpfiff. HSV-Stürmer Paulo Guerrero, nach der Halbzeitpause für van Nistelroy eingewechselt, fühlte sich durch einen pöbelnden Zuschauer provoziert und warf diesem zielsicher eine gut gefüllte Trinkflasche an den Kopf. Das hatte es in der Bundesliga bisher noch nicht gegeben! Vereinsintern wurde Guerrero dafür mit einer hohen Geldbuße, die irgendwo zwischen 50.000 und 100.000 Euro liegen soll, bestraft. Das ging nicht nur vielen HSV-Fans nicht weit genug, denn nun hat sich auch der DFB-Kontrollauschuss eingeschaltet und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Guerrero hat zu dem Vorfall schriftlich Stellung zu nehmen. Nicht auszuschließen, dass die Bundesligasaison für den Peruaner vorzeitig beendet ist. Fraglich ist auch, ob der HSV unter diesen Umständen den zum Saisonende auslaufenden Vertrag mit Guerrero, der zuletzt mit seiner Flugangst Schlagzeilen machte, verlängern wird. Ich würde nicht darauf wetten.
Sportlich bleibt es in der Bundesliga so spannend, wie man es sich als Fußballfan nur wünschen kann. So wie es scheint können die Schalker auch unter Felix Magath Ihre Schalenphobie nicht ablegen. Obwohl rund 50 Minuten in Überzahl (Altintop musste nach Ampelkarte das Feld verlassen) wirkte der S04 saft-, kraft- und mutlos und so siegte der FC Bayern völlig verdient mit 2:1 und ist nun wieder alleiniger Tabellenführer. Den einzigen Treffer der Schalker markierte übrigens Kuranyi (wer sonst), während unser Bundes-Jogi wieder seinen Stammplatz in Stuttgart eingenommen hatte.
Im Verfolgerduell zwischen dem BVB und Werder Bremen konnte sich die Heimmannschaft mit 2:1 durchsetzen. Die Bremer, die die erste Halbzeit völlig verschlafen hatten, lagen bereits nach 22 Minuten durch Treffer von Großkreutz und Subotic mit 2:0 hinten, konnten jedoch in der 65. Minute durch Hunt auf 2:1 verkürzen. Aufopferungsvoll kämpfende Schwarzgelbe hielten dem Druck der Bremer stand und verteidigten den knappen Vorsprung bis zum Schlusspfiff (umfassender Spielbericht). Bayer Leverkusen scheint auf der Zielgeraden indes die Luft auszugehen. Die Niederlage in Frankfurt (3:2) bringt den BVB bis auf einen Punkt an den Tabellendritten heran. Klar, dass die Borussenfans jetzt von der Quali zur Champions League träumen!
Hertha BSC bewies erneut seine Auswärtsstärke und darf nach dem hochverdienten 3:0-Erfolg gegen erschreckend schwache Kölner nun zumindest wieder von der Relegation träumen. Schade nur aus Berliner Sicht, dass Nürnberg ebenfalls einen Dreier landen konnte (2:0 gegen Mainz) und Hannover und Freiburg zumindest ein Pünktchen einsammeln konnten. Aber es sind noch 15 Punkte zu vergeben und vielleicht steigt ja eine Mannschaft ab, die heute noch garnicht daran denkt – und dafür zahle ich jetzt nichts ins Phrasenschwein.
Angesporn von Caschy’s nachhaltigen Berichten zur Geek Tools habe ich mich vergangene Woche auf der Webseite von getDigital.de umgeschaut. Die von Carsten vorgestellte Waage war hier nicht mein erstes Ziel, obwohl ich sicherlich sein Vorhaben “Kilos (Fitness) gegen Spende” mit einigen Gramm unterstützen sollte.
Positiv beeindruckt hat mich der sehr aufgeräumte Shop mit großen Angebotsbreite von Unnützem Kram aus der digitalen Welt. Die Kategorien reichen von Toys bis FunWear und beinhalten alle denkbaren unmögliche technischen Spielzeuge. Bemerkenswert, dass der Shop auch für zweimeter Männer T-Shirts (zumindest in schwarz) anbietet. Also habe ich mir mein Ostergeschenk bestellt und zu Topseller dem USB Tassenwärmer und zum T-Shirt „Ich Root Du Nix“ gegriffen. Leider gibt es nur die T-Shirts und nicht die Sweat-Shirts oder Kapuzenpullover in der Größe 4 XL und dann auch nur in schwarz.
Schon drei Werktage nach Bestellung habe ich die Ware in der Hand und freudig festgestellt, dass 4Xl noch reichen (Hoffentlich nach Ostern auch noch)
Test des USB Tassenwärmers:
Der USB Tassenwärmer kommt in einer Kartonverpackung mit einer deutschen DIN A5 großen Beschreibung. Die Anleitung ist wie üblich unsensibel aber zumindest auf deutsch übersetzt. Nach der Entsorgung der zusätzlich schützenden Plastikhüllen ist nur noch der Batterieschutzstreifen durch kräftiges ziehen zu entfernen. Damit ist die Auspackspannung schon am Ende. Vor mir steht nun ein Plastikquader mit einem USB-Kabel Anschluß, drei Knöpfen auf der Unterseite, einem Schiebschalter auf der Rückseite und je zwei USB-Anschlüssen an der Seite. Die kreisförmige Erhebung auf der oberen Seite des Geräts stellt wohl die Heizplatte dar.
Sofort nach Entfernen des Batterieschutzsteifens erleuchten im Frontdisplay die beiden digitalen Anzeigen und die grünen Statusleuchten rechts daneben, die Betriebsbereitschaft signalisieren. Die Einstellungen der Uhrzeit, und Weckzeit erfolgen über die Mode Tasten unter dem Gerät. Hier trifft der Anwender auch die Ausgabeanzeige. Zur Wahl steht die Uhrzeit, Temperatur in der Tasse und Umgebungstemperatur.
 Die Heizplatte wärmt erst nach gesonderter Einschaltung den Kaffee. Der Schiebeschalter hierzu ist hinten am Gerät angebracht. Rechts und links in den Flanken verbergen sich je zwei USB 2.0 Ports. Die Ports reagierten nicht alle beim ersten mal, was entweder auf die zeitgleich aktivierte Heizplatte und deren Stromaufnahme zurückzuführen ist, oder aber ein Konstruktionsmangel darstellt. Die Heizplatte soll nach Herstellerangaben bis zu 60 Grad Celius erreichen können. Im Test wurde eine hei0e Tasse Kaffee mit rund 52 Grad gemessen und gute eine Stunde bei der Temperatur gehalten (über den Geschmack von abgestandenen Kaffee kann man streiten). Die Heizleistung kann nach Angabe des Herstellers durch Anschluß eines 5 V Netzteils welches nicht im Lieferumfang enthalten ist verbessert werden.
Fazit:
getDigital.de liefert schnell und sicher Geek Stuff. Günstiger als getDigital.de können baugleiche Geräte über verschiedene Werbegeschenkanbieter bezogen werden (zu beachten: Stückzahlen und Werbeaufdrucke bestimmen bei diesen Shops den Preis).
Über den Sinn oder Unsinn mag jeder für sich entscheiden, aber ein einfaches schmuckloses vierfach USB Hub kostet auch Geld. Der Tassenwärmer hat allerdings auch echte Macken. Der Einschalter liegt ergonomisch ungünstig an der Rückseite des Geräts, was bei einer aufstehenden Tasse schon mal zu einem ungewollten Erguß von Kaffee führen kann. Die Einstellungen kann man nur an den Tasten unter dem Gerät vornehmen. Die beiden Temperaturfühler liegen so dicht beieinander, dass bei einem aufstehenden warmen Getränk automatisch auch eine wesentlich zu hohe Raumtemperatur angezeigt wird. Die Wertigkeit der abgebildeten Materialien und des Designs werden in der Realität nicht annähernd erreicht.
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