google

Micaela Schäfer – eine brünette hemmungslose Katzenberger auf RTL

Es schläft eine neue Stilikone – nette Begrifflichkeit, die auch Bruce Darnell, neben Dieter Bohlen in der Deutschland sucht den Super Star (DSDS)-Jury sitzend, als Berufsbezeichnung führt – über Deutschlands Unterschichten-TV-Sender No. One:

Micaela Schaefer nackt

Micaela Schäfer Screenshot von rtlnow

Micaela Schäfer im Unterschichtenfernsehen

Unterschichtenfernsehen bezeichnet eine Fernsehsendung oder einen Fernsehsender, der vorwiegend von einer bestimmten sozialen Gruppe konsumiert wird. Der Begriff wurde mir von Jörg nahe gebracht, als ich ihm von meinem zur Zeit allabendlichen Fernsehprogramm erzählte. Ich bekenne, ich schaue „Ich bin ein Star – holt mich hier raus“ auf dem Trash-Sender RTL. Jörg ist im übrigen NICHT der Erfinder der treffenden Wortschöpfung „Unterschichten-TV“, die als durchaus abfällig bezeichnet werden darf. Wikipedia kennt diesen Begriff schon seit Januar 2008.

Daniela Katzenberger versus Michaela Schäfer

Das ist eigentlich die falsche Überschrift. Denn die Stilikone (definiert man wohl neuerdings als Mensch, der meint sexy zu sein) und Buchautorin (Sei schlau, stell dich dumm) Daniela Katzenberger hat es bereits geschafft, mit ihren dümmlich provokanten Auftritten im Unterhaltungsfernsehen Geld zu verdienen. Micaela Schäfer ist erst auf dem Weg dahin. Sie gibt sich im australischen Dschungel teilweise schamlos freizügig und bietet dem bissigen Moderatorenpärchen Sonja Zietlow – bekannt als Moderatorin der schlechtesten 25 TV Sendungen des Jahres bei RTL — und Dirk Bach –  Moderator aller Sendungen, die übrig bleiben und Darsteller des „Heinz Wäscher“ im Theaterstück „Kein Pardon“ von Hape Kerkeling – entsprechend nackte bloßgelegte Angriffsfläche.

Ob Sie sich nun besonders bemüht gehirnblond zu wirken, oder tatsächlich eine ihrem Alter widersprechende Naivität besitzt, soll der Zuschauer beurteilen. Berücksichtigung finden muß meiner Meinung nach jedoch, dass RTL nur einen Ausschnitt des täglichen Materials am Abend ausstrahlt. Die Konzeption des Zusammenschnitts hat zum Ergebnis, dass Frau Micaela Schäfer nun die Rolle der brünetten Daniela Katzenberger im Nudistencamp zuteil wird. Durch gezielte Provokation in der Kleiderwahl wird Micaela Schäfer diesem Image gerecht.

Michaela Schaefer nackt

Micaela Schäfer Screenshot von rtlnow

Suchmaschinen finden Micaela Schäfer

Der geneigte Leser dieses Blog, welches von Männern für Männer geschrieben wird, wissen, dass die Autoren ein geringe Internetaffinität mitbringen. Daher will ich auch an dieser Stelle nicht verheimlichen, dass Micaela Schäfer nützlich für Besucherströme auf dieser und anderen Webpräsenzen sein kann. Als Beweis darf ich auf die ausführliche Ausarbeitung zu den Suchbegriffen „Daniela Katzenberger“ und „Verona Pooth“, die ich kürzlich in diesem Artikel präsentiert habe, hinweisen. Damals hatte ich schon angekündigt, dass dieses Experiment fortgesetzt wird. Mit den Blogbeitrag über den Auftritt der nackten Sila Sahin im Playboy, wurde die Grundlage für weitere statistische Erhebungen geschaffen. Und nun stößt Frau Schäfer (die sich selbst liebevoll „das Schäflein“ nennt) in den Fokus der Erhebung. Schauen wir doch vorab mal drauf:

google insight search micaela schaefer daniela katzenberger verona pooth

Auswertung Google Insight Search

 

Und schon erkennen wir, dass unsere Lieblingssuchmaschine Google einen signifikanten Anstieg der Suchanfragen für die schüchterne Dschungelamazone verzeichnet. Dahinter wirken die von mir auserkorenen Mitstreiterinnen um die Krone wie blasse aber immerhin ausreichend betuchte Zaungäste.

Vom Erotikmodell zur IT-Fachkraft

Immerhin scheint Frau Schäfer die Zeichen der Zeit erkannt zu haben, und bemüht sich im Anschluss an das Dschungelcamp um weitere spektakuläre aber wahrscheinlich besser bezahlte Auftritte in der Öffentlichkeit. Ein großer Coup wurde heute von dem aus der konservativen Schweiz kommenden Unternehmen NovaStor bekannt gegeben. Demnach konnte das Unternehmen Micaela Schäfer für einen Messeauftritt auf der Cebit buchen. In der Presseerklärung des Unternehmens heißt es:

Mit einer außergewöhnlichen Aktion unterstreicht Datensicherungsexperte NovaStor auf der diesjährigen CeBIT die Notwendigkeit von Datensicherungen. Micaela Schäfer, bekannt durch „Germany’s Next Topmodel“ und RTL’s Dschungelcamp, steht auf der CeBIT 2012 für NovaStor Modell und berichtet von den Extremsituationen des Dschungelcamps. Ausgewählte Besucher von NovaStors CeBIT-Stand erhalten zudem gemeinsame Fotos mit Micaela und handsignierte Versionen ihres Erotik-Kalenders.

Über derartige Vermarktungsstrategien seriöser Produkte mag man geteilter Meinung sein können, ich für meinen Teil denke aber ernsthaft über einen Besuch in Hannover nach. Nachdem ich im vergangen Jahr geschwänzt habe, regen solche Aussichten zum Umdenken an.

Das Fazit

Am Ende aller Tage lockt ewig nur das Weibe. Darüber und über die erfolgreiche Vermarktung der Weiblichkeit, ob hüllenlos oder pudelnackt, wird zu sprechen sein. In ein paar Wochen wissen wir mehr. Und dann berichte ich gerne über den Erfolg von Micaela Schäfer oder dem blonden Original Daniela Katzenberger.

Simsalaseo – Ein Wettbewerb hält die SEO–Profis in Atem

Auf unserem kleinen undifferenzierten Blog habe ich ab und an schon mal versucht, Suchmaschinenoptimierung zu betreiben bzw.  zu erklären. Eine nackte Daniela Katzenberger diente hierbei ebenso wie eine hüllenlose Verona Poth als Versuchsvorlage. Mit beiden Damen erzielten wir bereits beeindruckende Ergebnisse. Simsalasoe geht das aber nicht – Suchmaschinenoptimierung hängt von zahlreichen Faktoren ab, so dass ein Versuch „mal eben“ ein gutes Ranking zu erzielen, eigentlich scheitern sollte. Oder nicht?

Simsalaseo – Wettbewerb!

Martin Mißfeldt –- Künstler und Blogger – hat den heute um 14 Uhr endenden Wettbewerb mit zwei Bewertungsrunden ins Leben gerufen. Ziel ist es hierbei,  zu bestimmten Zeiten in der Google Bildersuche einen der vordersten Plätze mit einem Bild seiner Wahl zu belegen. Als Suchbegriff wählte Martin hierbei den Kunstbegriff „Simsalaseo“, der bis zum Zeitpunkt des Ankündigung des Wettbewerbs von Google nicht indexiert war. Heute gibt es zu Simsalaseo rund 83.000 Suchtreffer, die es zu schlagen gilt. Wichtig hierbei ist die Optimierung auf ein Bild mit dem Suchbegriff. Neben den tollen Preisen, dem Sieger winken 500,00 EUR in Bar, geht es den meisten teilnehmenden Profis in solchen Wettbewerben in erster Linie um Ruhm und Ehre.

Simsalaseo – Mitbewerber!

Eine Vielzahl bekannter Verdächtiger tummeln sich in diesem kleinen Spiel. Teilweise wird dabei ohne Rücksicht auf Verluste und Lesbarkeit der eigenen Webseite mit interner Verlinkung experimentiert. Andere versuchen, ihre Bilder mit gezielten Linkaufbau zu supporten. Einer der Sponsoren der Siegpreise, Sören Eisenschmidt tummelt sich mit einem Bild, welches er auf einem privaten sicherlich nicht ganz so gut gepflegtem Blog untergebracht hat, auf den vorderen Plätzen. Er verwendet hierzu den Begriff Simsalaseo als Titel und im Post selbst ohne Verwendung von Überschriften und sonstigen Auszeichnungen. Der Text ist eine inhaltslose Aneinandereihung des heiß begehrten Suchbegriffs Simsalaseo.

Jens Steigröver, der mit seinem Bild auch zur Zeit die vorderen Ränge belebt, wählt einen anderen Weg. In einem endlosen Post beschreibt er detailliert sein Vorgehen zur Optimierung des Rankings seines Bildes. Er nutzt dabei natürlich den Suchbegriff über Gebühr häufig, so dass ein Simsalaseo-Artikel entstand, der aber immer noch lesbar ist.

SeoBunny, betrieben von Hafaf Aboudou, einer Frau die in ihrem Blog über Suchmaschinenoptimierung schreibt, und zur Zeit auch vorne mitspielt, wählt einen drastischeren Weg. Seobunny nahm Anfang 2011 bereits an einem SEO-Contest teil und belegt auf Anhieb den zweiten Platz. Und in dem aktuellen Wettbewerb hat Sebunny bereits die Zwischenwertung für sich entschieden. Allerdings finde ich, dass die Lesbarkeit gerade durch die exzessive Nutzung der internen Verlinkung ihrem durchaus sehr interessantem Blog schadet. Die unendliche Vielzahl von einzelnen Post zum Wettbewerb rund um Simsalaseo machen es nicht besser.

Diese unterschiedlichen Ansätze, bei denen ich auch die zahllosen Verlinker gar nicht eingegangen bin, führten mich zu der Überlegung, ob ein spät erscheinendes Bild auf Grund seiner Aktualität nicht ebenso auf einem vorderen Rang landen könnte. Erste Erfahrungen hierzu habe ich bereits mit einem Playboy-Bild von Sila Sahin machen können.

Simsalaseo – unser Beitrag!

simsalaseo

Am 17.09.2011 beginnt das 178. Münchner Oktoberfest. Was bietet sich also mehr an, als ein Herzl (ein Symbol aus Lebkuchen) dem Simsalaseo-Wettbewerb zu widmen. Jörg hat die Idee und die Umsetzung schnell realisiert und schon ist unser kleiner Beitrag auch schon fertig. Simsalaseo – schaun mer mal was am Ende rauskommt – der Hase oder ne Nase!

 

Das Herzl hat noch eine weitere Bedeutung. Sollten wir wieder Erwarten gewinnen, werden wir den Erlös der Kette der helfenden Hände spenden.

google+ ge-facebooked – oder Warum Page den Zuckerberg-Weg geht!

Google unter neuer Führung

Marco Gomes by flickr.com/

Marco Gomes by flickr.com/

Stell dir mal vor DU bis Mitte dreißig und hast ein gutgehendes Unternehmen. Nach kurzer Auszeit entschließt du dich, sogar wieder selbst als Lenker und Denker an Bord zu gehen, um deinen Unternehmenserfolg zu maximieren und damit den Wert zu erhöhen. Deine Aktionäre freuen sich über Share-Holder-Value und du hast ja selbst auch noch ein paar Anteile – also macht dich dein erfolgreiches Handel auch noch reicher.

Gehen wir einen Schritt weiter und schauen uns an was dein Unternehmen produziert. Wie ist die Wertschöpfungskette in deinem Unternehmen aufgebaut? Welche Märkte adressierst du und wo lohnt es sich zu expandieren? Wodurch kannst du deinen Profit maximieren? Dein Unternehmen produziert nichts außer heißer Abluft, die teuer gekühlt werden muss. Dennoch nutzen mehr als 75 % aller Internetnutzer weltweit täglich die von deinem Unternehmen zur Verfügung gestellten Dienste. Die meisten Dienste stellst du deinen Kunden kostenfrei zur Verfügung; das hat dir in der Vergangenheit den hohen Marktanteil beschert. Refinanziert wird das durch ein bisschen Werbung, die du mit deinen Dienste mit auslieferst.

Ganze Generationen von Webseitenentwicklern und sonstigen Onlinegurus beschäftigen sich mit der Optimierung ihre Inhalts, damit dein geheimer Algorithmus ihre Inhalte möglichst gut findet und auf deiner Ergebnisseite weit oben auswirft.

Und irgendwann hat mal einer in deiner Unternehmung ermittelt, dass man mit dem Verkauf von Premiumdiensten noch mehr Geld verdienen könnte. Also hast du nicht nur das ganze Internet kartographiert, sondern hast auch Autos Bilder von Straßen aufnehmen lassen und Satellitenbilder für den Normalsterblichen lesbar gemacht. Mit diesen und vielen anderen Diensten bringst du es auf einen Unternehmenswert von rund 120 Milliarden US-Dollar. Über deine Markenbekanntheit brauchen wir uns an dieser Stelle nicht zu unterhalten.

Du bist Google und heißt Larry Page. Alle Welt kennt dich und viele lieben und verehren dich.

 

Wer ist denn dieser Facebook?

Und dann kommt da einer um die Ecke der stellt dein Lebenswerk in Frage. Mark Zuckerberg findet deine Suchalgorithmen zwar nicht schlecht, aber mit geschickter Marketingstrategie schafft er es, dass er die Nutzer, die seinen Dienst benutzen, kennt. Die müssen sich registrieren, um ihren Freunden ihre Welt im Internet zu zeigen. Moment, die katalogisieren auch das Internet? Irgendwie schon — allerdings basiert deren Sicht auf die Inhalte des WWW aus der subjektiven Wahrnehmung des Einzelnen und nicht auf dem unternehmenseigenen geheimen Algorithmus eines Großkonzerns.

Spielerisch bring dieser Jungspund die Nutzer auch noch dazu, dass Sie sich gegenseitig einladen und miteinander kommunizieren. Inhalte der Kommunikation ist eine wichtige Komponente der Suchergebnisverbesserung,  die du bisher nicht nutzen konntest, weil deine Nutzer meist anonym deinen Dienst genutzt haben. Und dann kommt der Oberhammer.

Goldmann Sachs und andere tolle Investmenthäuser investieren bei der Konkurrenz namens Facebook, und auf einmal ist dein eigenes Vermögen und das deines Mitstreiters Sergey Brin kleiner als das des Herrn Zuckerberg. Denn vorsichtige Analysten (Oxymoron) gehen von einem Unternehmenswert von Facebook vor dem Börsengang zwischen 70 und 100 Milliarden US-Dollar aus.

Marketing ist Alles!

Was also bleibt dir? Fange deine zahllosen User ein und baue eine von vorne herein Sicherheits- und Privatsphären-wahrende Community. Goole Plus ist online nun auch für alle – die 750 Millionen User, die Facebook zur Zeit für sich angibt, toppst du innerhalb kürzerer Zeit. Und außerdem hast du soviel tolle Dienste entwickelt, die man schön in eine solche Community implementieren könnte – das muss doch ein Erfolg werden. Denk nur mal an Google Places und Street View oder dein eigenes Mailsystem mit gmail. Außerdem bietest du deinen zahlenden Kunden ja bereits Telefone an, da brauchst du gar kein App mehr in Auftrag zu geben. Und wie wird der Premiumdienst benannt – google +!

Und wieder einmal hast du es geschafft. Du bist in aller Munde und auf einmal finden alle, dass du doch von jeher immer besser warst und freuen sich, dass du diese Idee hattest und sie so eindrucksvoll umgesetzt hast. Ab heute facebooken, xingen oder linkinen und twittern die angemeldeten Nutzer nicht nur – es wird nun auch gegoogelplust. Und unmittelbar steigt dein Unternehmenswert.

Und nun mal ehrlich…

Alles toll soweit – Googles Aktienwert steigt, weil Google durch Google Plus endlich Nutzerdaten kennt und verwenden darf. Facebook legt wahrscheinlich einen IPO aufs Parkett, der die Internetgemeinde erzittern lässt. Weil Facebook seine Nutzer kennt und liebt. Und das Geld fließt in Strömen im Land von Honig und Zuckerwatte.

Mahnend darf an dieser Stelle erinnert werden, dass 1999 bereits eine Blase aufgebauscht wurde, die dazu führte, dass Milliarden Dollar/EUR/DM zu Grabe getragen wurden. Komischerweise hatten damals wie heute Leute auf Grund von Hoffnungen in Ideen investiert, die selbst bei optimistischster Annahme langfristig nicht in einem tragfähiges Geschäftsmodell münden konnten. Erinnern wir uns doch mal an Herrn Manfred Krug, der zu dieser Zeit Telekom-Aktien empfahl und die zahllosen „Friseusen” damit um ihr Erspartes brachte.

Heute gehen Unternehmen an die Börse, die eben nur von Ihren Nutzern leben. Die Nutzerdaten sind  dem Anleger bereits ihre Einlagen wert. LinkedIn, ein ähnliches Portal wie unser deutsches Xing, startete am Börsentag mit einem Kursgewinn von 84 % über dem Ausgabewert. Je gläserner der Konsument wird, umso wichtiger ist es, die Daten des Kunden zu bündeln und auswerten zu können. Wer kann mit wem führt zu einer qualifizierten Aussagen wenn WER und WEM bekannt sind. Und bei Konsumenten noch viel wichtiger –- was kauft wer. Damit kommt der nächste Super-Börsengang auf die Anleger zu: Groupon CityDeal. Die wissen, wonach ihre registrierten Nutzer suchen und was wer wann gekauft hat und sind damit für die Blase der Informationsphantasten eine sichere Beute. (Anmerkung in eigener Sache: Die soeben genannten Unternehmen machten bislang nur operative Verluste.)

Fazit

Google hat die Zeichen der Zeit erkannt und kann neben der schon vorhandenen Monetarisierung seiner Dienst mit Google Plus auf legalisierten Datenfang gehen. Die Shoppingplattform (Einkaufsabwicklung durch Google Merchant) und das Bewegungsprofil (Places und Earth) machen den bisherigen User, der nun im Rahmen von Google Plus eine sichtbare Identität erhält, transparenter als je zuvor. Alle Daten liegen in der Hand von Google, sowohl deine Freundschaften, deine Geschäftsbeziehungen, der Familienstand, dein Einkaufsverhalten und natürlich auch die von dir besuchten Lokationen und dein Zuhause. Und Google weiß auch, welche Webseiten du besuchst und welche du deinen “Kreisen” vorgeschlagen hast. Demnächst wird die Bundesregierung den Zensus wohl bei Google in Auftrag geben.

Eurovision Song Contest 2011 in Düsseldorf – Lena das deutsche Fräuleinwunder

Guten Abend Düsseldorf * Guten Abend Deutschland * Hallo Europa — endlich ist es wieder soweit. Der Eurovision Song Contest 2011 beginnt:

Lena Meyer-Landrut ESC 2011Heute Abend verteidigt Lena Meyer Landrut — das deutsche Fräuleinwunder 2011 den Titel des Eurovision Song Contest im eigenen Land. Der Begriff Fräuleinwunder wurde in den 50 er Jahren in den USA geprägt und stand ein Jahrzehnt lang für junge, attraktive, moderne, selbstbewusste und begehrenswerte deutsche Frauen der 50er Jahre. Alle Attribute die Lena in ihrem öffentlichen und medial geprägten Leben auf sich vereinigt.

Vor rund einem Jahr schrieb ich an dieser Stelle, dass der Datenkrake Google den Sieger schon bestimmt hat. Hierzu setzt Google auf die in Europa verherrschende Datenhoheit bei den Suchmaschinenanfragen. Jede Anfrage nach einem Song oder Interpreten des Eurovision Song Contest wird darauf überprüft, aus welchem Land der Fragende kommt. Die Häufigkeit der Fragen summiert Google und interpretiert diese bezogen auf die Anzahl der Gesamtanfragen des jeweiligen Landes. Danach wird die Rangliste mit den GrandPrix Punktewerten (Höchstpunktzahl 12 Punkte) bewertet und so erhält man eine Voraussage, die der Endbewertung des ESC nahe kommt.

Vor einem Jahr lag Lena laufend weit vor den Mitbewerbern und auch heute zeigt die Auswertung, dass der Sieg nach Google bereits an Lena vergeben ist.

43 Nationen, die zum Wettbewerb um die Krone in der europäischen Schlagerwelt antreten, werden in einem erbitterten Song Contest den Titel im Jahr 2011 unter sich ausmachen. Wer in Düsseldorf die Show rockt, wird sich im Laufe der Show zeigen. Die monströse Produktion in Düsseldorf demonstriert die Gastfreundschaft der Deutschen und wir hoffen auf ein riesiges Pubic-Viewing Fest mit Freunden aus ganz Europa. Bei den ganzen Hits des Eurovision Song Contest 2011 ist für die Unterhaltung schon gesorgt.

Da Google den Sieger bereits gekürt hat, laden wir schon jetzt alle Gäste ein wieder im nächsten Jahr mit uns zu feiern. Ob das Fräuleinwunder Lena dann erneut zur Titelverteidigung antritt ist fraglich, allerdings sind auf ihrm aktuellen Album noch einige Hits mit Potential für den nächsten grßen Hit.

Katzenberger und Pooth nude – Google Analyse

Am 04.10.2010 habe ich von einer Aktion berichtet, die helfen soll Besucher auf das Blog zu locken. In den Kommentaren war zu lesen, dass seit youporn.com die Suchanfragen für nackte Inhalt nachlassen würden. Das kostenfreie Überangebot von Hardcore Inhalten macht eine Suche nach der nackten Daniela Katzenberger ebenso überflüssig, wie die Suchfrage nach Verona Pooth oder Verona Feldbusch mit der Sucheinschränkung “nude” oder “oben ohne”. Dennoch zeigt die Auswertung, dass Artikel, die nur das Ziel haben Besucher anzulocken, die durch den Inhalt des Blogs zu regelmäßigen Nutzern werden, Erfolg haben können. Auf unser Blog wirkte sich der Artikel wie folgt aus:

Daniela Katzenberger und Verona Pooth als nackte Tatsache

Die Google-Anaytics Auswertung zeigt, dass die nackte Verona Pooth in Zusammenarbeit mit der nackten Daniela Katzenberger zu über 850 Seitenaufrufen in 58 Tagen geführt haben. Das Traumduo der deutschen Fernsehlandschaft schafft also mehr als 15 Zugriffe am Tag mit ihren nackten Tatsachen auf unserem kleinen Blog. Mit steigender Tendenz wie die Grafik verdeutlicht. Nicht unwesentlich ist die Absprungrate. Goolge definiert die Absprungrate wie folgt: “Die Absprungrate ist der prozentuale Anteil von Zugriffen auf nur eine Seite oder von Zugriffen, bei denen die Besucher dieWebsite bereits auf der Einstiegsseite (Zielseite) wieder verlassen haben.” Mit anderen Worten rund 85 % der Besucher haben auf der angezeigten Seite nicht gefunden was sie suchten und die Seite wieder verlassen. 15 % der Besucher haben sich aber noch weiter im Blog umgeschaut, obwohl keine Nacktbilder von Verona Pooth oder Daniela Katzenberger zu finden waren. Immerhin könnten diese Besucher durch die anderen Inhalte zu regelmäßigen Stammlesern werden. Eine Kennziffer, die sich mir in diesem Zusammenhang nicht erklärt, ist die Besuchszeit auf der Seite.  Der ganze Artikel besteht aus einem Bild und 115 Worten mit insgesamt 691 Zeichen. Ein potenter Mann im mittleren Alter liest ca. 250 Worte pro Minute bei durchschnittlicher Lesegeschwindigkeit. Ausgehend davon hätte ich den Wert deutlich unter einer Minute erwartet. Und das eingebettete Bild des Artikels zeigt eine Momentaufnahme eines Textes also keineswegs Frau Katzenberger oder Frau Pooth in Eva Kostüm. Ein weiterer Anreiz für einen Suchenden schnell weiter zu ziehen, aber donnoch verweilen die Besucher im Schnitt 1,13 Minuten. Woher kommen die Besucher:

Google Analyticsauswertung Verona Pooth und Daniela Katzenberger

Rund dreiviertel der User kommen über Suchbegriffe und Suchmaschinen auf die Seite.  Mehr als 650 Seitenaufrufe also rund 75 % aller Seitenaufrufe werden über 131 Suchworte generiert. Damit wäre wiederlegt, dass die freizügigen sexuellen Inhalte von youporn.com und Co. für eine Abriss der Besucherströme sorgen. Die Natur des Menschen (hier wahrscheinlich speziell die des Mannes) möchte gerne Prominente, oder solche die sich als prominent bezeichnen, auch mal hautnah und daher nackt sehen. Die Katzenberger und Frau Feldbusch/Pooth gehören durch ihre mediale Präsenz eben zu solcher gesuchten Gruppe. Glücklicherweise hat der Artikel ein entsprechendes Ranking bei den starken Keywords erlangt und sorgt daher auch in Zukunft noch für weitere Besucherströme. Das Ranking der Keywords habe ich nicht weiter ausgewertet, allerdings möchte ich euch folgende Aufstellung nicht vorenthalten:

Suchanfragen
Keyword mtl.global mtl.lokal
daniela katzenberger nackt 22.200 18.100
verona pooth nackt 5.400 4.400
katzenberger nackt 27.100 27.100
verena pooth 90.500 74.000
veronika pooth 74.000 60.500
verena feldbusch 22.200 18.100
verona pooth oben ohne 9.900 8.100
yvonne catterfeld nacktszene 4.400 4.400
verona feldbusch oben ohne 3.600 3.600
bilder von verona pooth 2.900 2.400

Die Auswertung stammt aus dem Google Adwords Keyword Tool basierend auf der Abfrage der drei häufigst verwendeten Suchstrings (daniela Katzenberger nackt, verona pooth nackt, katzenberger nackt) die zum Besuch der Seite geführt haben. Die folgenden Vorschläge des Tools habe ich nach dem möglichen Suchvolumen sortiert. Leider zeigt sich hier für Frau Katzenberger, dass es mit dem Promistatus zumindest in der Websuche noch nicht weit her ist. Verona Feldbusch/Pooth oder auch liebevolle “Veronika Pooth” generieren mehr Suchanfragen als irgendetwas mit Katzenberger. Selbst Yvonne Catterfeld nackt wird häufiger gesucht. Hierbei wird deutlich, dass auch Schreibfehler wie bei Veronika Pooth zu hohem Suchvolumen führen. Mit einer guten Seite erzielt man bei Nutzung solchen Fehlern schneller und einfacher ein gutes Suchmaschinenranking,  als mit der tausendfach von Mitbewerben verwendeten richtigen Schreibweise. Zusammenfassend sind solche Aktionen sicherlich nicht für jede Webseite geeignet, aber gerade in einem populistischen Blog können sie gezielt und sinnvoll eingesetzt werden um Besucherströme ab zugreifen und langfristig neue Stammleser zu gewinnen. Wesentlich ist dabei, die Qualität der wichtigen Inhalte nicht aus den Augen zu verlieren. Daher werde ich die Beobachtungen zum Thema der nackten Promis fortsetzten. In unregelmäßigen Abständen werde ich weiter über die mit diesem  Blog gewonnen Erkenntnissen berichten.

Wie schreibt man ein Blog

Seit rund 120 Tages existiert unser kleines Blog und hat mittlerweile 64 Artikel online und weitere 22 Entwürfe oder geplante Artikel in der Pipeline. 28 genehmigte Kommentare und 2.277 Aufrufe bisher sprechen eigentlich eine deutliche Sprache. Allerdings:

Ein Blog zu schreiben ist nicht einfach – und wer das Gegenteil behauptet lügt :-) !

Helden der Bloggerszene, die mit minimalem Aufwand mehr als 30 Artikel im Monat produzieren und das mit nur selbst erklärten 2 Stunden je Artikel, die oftmals mehr als 1.000 Worten enthalten, genießen meine Hochachtung. Peer Wandiger betreibt dabei nicht nur ein Blog und verdient mit anderen Arbeiten wohl auch noch ein Zubrot.  Meinem Enthusiasmus des ersten Monats mit 28 Artikel ist der Notwendigkeit der Aufteilung der Arbeiten gewichen. Leider hat das Blog darunter gelitten. Bedauerlicherweise gehöre ich (noch) nicht zu den  von mir verehrten Bloggern, die basierend auf ihrem Netzwerk jeden Tag auch mehrfach über Dinge berichten können, wie Carsten Knobloch , die auch noch interessant sind. Und auch Carsten geht „nebenbei“ noch einer Beschäftigung nach.

Inhaltliche Präsentation und der Content / Inhalt schlechthin bereiten mir zur Zeit große Probleme. Die zeitliche Umsetzung von tollen Ideen scheitern oftmals bereits an dem Aufwand, der für eine vernünftige Recherche betrieben werden müsste. Inhalte zu kopieren und wiederzugeben ist nicht meine Art, daher ist die Artikelanzahl zur Zeit auch drastisch rückläufig. Fundiert ermittelter Content / Inhalt gepaart mit dem nötigen Wortwitz und in einem anspruchsvollen Schreibstil präsentiert, diesen Werten wollen wir, hier nehme ich meinen Co-Autor mit ins Boot, genügen.

Neben der Belastung durch die Arbeit an den Haupteinkunftsquellen – nein mit diesem Blog wird noch kein Geld verdient um der Frage gleich vorzubeugen – macht mir auch die Organisation des Blogs bzw des Schreibens der Inhalte / Content selbst zu schaffen. Wie organisiere ich die Recherchen für den geplanten Content / Inhalt. Das Blog offline  mit einem Editor zu schreiben, so wollte ich anfänglich vorgehen, hat sich wegen der häufigen Wechsel der Maschinen als unpraktikabel herausgestellt. Hatte ich an der Arbeitsplatzmaschine mit einem Artikel begonnen so konnte ich ihn oft abends am Heim-PC nicht weiterbearbeiten. So wurde brandaktuelle und heiße Inhalt / Content kalt und alt.

Mittlerweile arrangiere ich mich mit dem WordPress Dashboard und organisiere dort nicht nur meine Recherchen sondern auch gleich meine Ideen. Die zeitkritischen Inhalte / Contente werden dabei als geplante Artikel angelegt, die dann auch mahnend auf der Webseite als Vorschau zu finden sind. Leider ist es hier ab und an passiert, dass die ein oder andere Idee (mit Links die ich recherchiert habe, Texte die ich zusammen kopiert habe und auch Bilder) vor der finalen Bearbeitung auf Grund ihres Zeitstempels online ging. In der Zukunft werde ich solche Fehler durch Arbeit an meinem Zeitmanagement vermeiden.

Ich würde mich riesig freuen, wenn ihr mir euer Vorgehen bei der Artikelanlage und Inhaltsaufbereitung schildert. Wie und wo sammelt ihr Ideen und womit schriebt ihr letztendlich? Lehrjahre sind keine Herrenjahre – eine Weisheit die in meinem Leben mehrfach zutraf und auch bei dem Blogprojekt einen gewissen Wahrheitsgehalt hat.

Aber dennoch kann sich die Statistik durchaus sehen lassen. Einzig die Aufenthaltsdauer die Google Analytics zur Zeit ausgibt, gibt Anlass zur Kritik. Einige Artikel im Mai waren auch Besuchfang ausgerichtet und haben ihren kurzfristig Zweck auch deutlich erfüllt. Ich gehe davon aus, dass diese Artikel mir den verbundenen Besuchermasse den Schnitt der Verweildauer insgesamt stark negativ beeinflusst hat. Im Schnitt blieben die Besucher im vergangen Monat rund 30 Sekunden. Erstaunlich ist hierbei, dass immer Sonntags die Verweildauerzeiten deutlich anstieg und am 13.06.2010 die Besucher sogar über 3 Minuten auf der Webseite waren. Im Juni erreicht dieses Blog trotz hoher Ziele nur eine einstellige Anzahl von Artikeln.

Dies soll die neu gewonnen Leser aber nicht abschrecken, denn es werden noch viele mehr folgen – VERSPROCHEN!

Eurovision 2010 in Oslo – Datenanalyse nach Google Art

Hier stand mal ein iframe mit einem coolen Google App – leider ist das defekt – “http://eurovisiongadget.appspot.com/?lang=de”

Das weltweite Netz ist heute eine schier unerschöpfliche Quelle von nützlichen und weniger brauchbaren und zumeist kostenlosen Informationen. Analysten durchforsten das Netz häufig auf der Suche nach gewinnbringenden Informationen. Kommentare, Foreneinträge und Bewertungen die von Heerscharen Nutzern hinterlassen werden, führen bei richtiger Auswertung zu gewinnbringenden Erkenntnissen über das Konsumverhalten der Verbraucher/Netznutzer.

Trendforscher entwickeln heute basierend auf solchen Datensammlungen Auswertungen die Prognosen über den Ausgang von Wahlen möglich machen (beispielsweise die Präsidentenwahl in USA). Ebenso ist es Verhaltensforschern möglich Datenbankmodelle zum Konsumverhalten von Verbrauchern basierend auf Herkunft, Alter und Ausbildung zu entwerfen, die, ohne aufwendige Offline-Umfragen, rein auf den gewonnen Daten des weltweiten Netzes präzise Aussagen über Konsumverhalten zu lassen. Hierzu werden oftmals ergänzend kleinere Online-Umfragen auch in sozialen Netzwerken wie Facebook oder StudiVZ durchgeführt.

Die Statistiker unter uns werden nun aufschreien, besonders wenn von Präzision gesprochen wird, denn die Menge der Nutzer/Verbraucher, die der Auswertung zu Grunde liegt, ist anders als bei persönlichen Umfragen beschränkt auf die Bevölkerungsschichten die einen Internetanschluss haben und diesen benutzen. Bei einer Offline-Umfrage werden im Idealfall alle sozialen Schichten einer Bevölkerung aus jeder Altersgruppe im Anteil ihres empirischen Auftretens erfasst.

Die Frage nach dem Adressaten der Studien ist hierbei von besonderer Bedeutung. Ein Hersteller der eine Käuferschicht mit starker Online Affinität ansprechen möchte, wird die Daten aus dem Data Mining des weltweiten Netzes bevorzugen, hingegen sind Wahlprognosen wohl immer noch sicherer durch Umfragen von aktiven Wählern zutreffen.

Und Google? Natürlich ist die Datenkrake besonders durch die Auswertung der Suchanfragen von potentiellen Kunden noch eher in der Lage, deren Wünsche und Tendenzen zu erkennen, als Trendforscher die dazu eine Vielzahl von Beobachtungen an den unterschiedlichsten Webseiten anstellen müssen.

Basierend auf Google-Suchanfragen zeigt das oben angezeigte Gadget die Popularität jedes Teilnehmers des Eurovision Song Contest in Oslo 2010 und berechnet die Punktzahl, die dieser erhalten würde, fände die offizielle Abstimmung heute statt. 50% der Bewertung fließen durch eine professionelle Jury ein, die Google bedauerlicherweise nicht vorhersagen kann.

Subjektiv hoffe ich, dass Lena Meyer-Landrut am Finaltag ihr bestes für Deutschland gibt und einen gute Platzierung mit nach Hause nehmen kann. Finaltag ist Samstag der 29. Mai. Bereits um 18.45 Uhr  startet die ARD mit dem Porträt “Lena – Unser Star in Oslo”. Ab 20.15 Uhr sendet das Erste live von der Reeperbahn. Die Vergabe der deutschen Länderpunkte liegt dieses Jahr in besonderen Händen: Hape Kerkeling wird die acht, zehn und zwölf Punkte von der Reeperbahn aus verkünden.

Marktmacht – Apple vor Microsoft

Nach Jahren der schmerzhaften Erfahrung das der zweite Platz der erste Verlierer ist, kann Steve Jobs und Apple nun jubeln. Die Aktionäre schafften es gestern, dass Apple’s rund 900 Millionen Aktien mit einem Kurs von 205,75 EUR einen Gesamtwert von rund 185.200.000.000,00 EUR an den Börsen hatten. Der Erzrivale Microsoft brachte es zur gleichen Zeit bei rund 8,9 Mrd Aktien mit einem Kurs von 20,80 EUR auf 185.120.000.000,00 EUR.

Goolge liegt mit rund 122 Mrd EUR Börsenwert abgeschlagen hinter den größtn Technologieunternehmen der Welt. Apple war Ende der achtziger Jahre keinen müden Heller wert und schaffte mit der Rückkehr des Vordenkers Steve Jobs im Jahr 1997 diese beeindruckende Kehrtwende. Zur Zeit ist nominell mit rund 226 Mrd EUR nur das Öl Unternehmen Exxon Mobile mehr wert.

Bei der Bewertung der Marken hatte Apple den Rivalen Microsoft laut der Ende April von Millward Brown veröffentlichten Studie der „TOP 100 Most Valuable Global Brands“ mit einem Sprung von von Platz 6 im Vorjahr auf Platz 3 hinter sich gelassen. Einzig Google und IBM stehen dem Sieg in dieser Kategorie noch entgegen.

Mit den permanenten Innovationen und der Markdurchdringung, forciert unter anderem durch die ständig wachsende Fanboy Gemeinde der Apple Jünger, sollte es Steve Jobs allerdings spätestens im nächsten Jahr gelingen auch bei dieser Disziplin Boden gutzumachen.

Und ehrlicher weise gestehe ich, dass eine Apple iPhone durchaus brauchbar ist und nicht durch unmotivierte Abfragen oder Abstürze auffällt. Das gelungene Design aus der Apple Schmiede bei allen Produkten ist ein weiterer Erfolgsgarant der den Anstieg des Börsenwerts von Apple seit 1997 bis heute um 7800% ermöglichte.

Da ist es nur allzu verständlich, dass ein kleines Unternehmen aus Berlin dem großen Apfel mit einer vorsorglichen Namensänderung des bereits eingeführten Produktnamens aus dem Weg geht. Mehr dazu wie aus dem WePad nun WeTab wurde lesen Sie hier.

Tolle Tools: Synergy+ der Software KVM

Ein KVM-Switch (KVM = Keyboard – Video – Mouse) verbindet mehrere PC/Server/Computer und ermöglicht es so, dass mehrere Computer mit nur einer Maus, einer Tastatur und einem Bildschirm gesteuert werden. In Serverräumen werden somit nicht zahllose Monitore für die in einem Schrank eingebauten zahllosen Server benötigt, sondern nur je ein Monitor, Maus und Keyboard und der entsprechende Umschalter inklusive Verkabelung.

Synergy+ (synergy-plus) ist ein Open Source Projekt, welches es einem User gestattet, mehrere Arbeitsplätze/Computer mit nur einer Maus und Tastatur zu bedienen. Das Anwendungsszenario sieht an einem Heimarbeitsplatz oft wie folgt aus: Der Spielerechner mit großem Monitor und ordentlich Power steht neben dem Firmen-Notebook und daneben steht vielleicht  noch der alte 15 Zoll-TFT, der nur angeschaltet wird wenn der Home-Server unter dem Schreibtisch konfiguriert wird. Mit einem KVM-Switch entfielen nun zwei von drei Ausgabe- und Eingabegeräten. Es bliebe ein Monitor, eine Maus und eine Tastatur, mit denen man alle drei Geräte individuell steuern könnte.

Synergy+ verfolgt einen anderen Ansatz. Hier bleiben die Monitore auf dem Schreibtisch, jedoch wird ein PC auserkoren (zumeist der Rechner der stationär am häufigsten an ist) um als “Server” zu dienen. Nachdem dieser Rechner entsprechend konfiguriert wurde, kann man darüber die Clientrechner per Maus und Tastatur steuern und die Daten der unterschiedlichen Rechner über die Zwischenablage austauschen (per Copy&Paste oder per Drag&Drop). Ein Riesenvorteil, den Synergy+ bietet, denn mit einem Switch ist ein Austausch der am Bildschirm der Rechner angezeigten Daten nicht möglich.

Genug der grauen Theorie. Wie funktioniert das Ganze? Da die Beschreibungen und das Programm leider nur auf englisch erhältlich sind, folgt hier eine kurze Anleitung auf Deutsch zu Synergy+ am Beispiel zweier PCs unter Microsoft Windows XP SP3. Im Anschluss an den Download – auf der Download Seite stehen alle möglichen Pakete für verschiedene Betriebssysteme wie  MacOS, Debian Linux und Microsoft Windows zur Verfügung – installiert man die Anwendung durch [Ausführen] oder doppelten Mausklick. Nach Bestätigung der GNU General Public License ist das Programm binnen Sekunden installiert. Dieser Vorgang ist auf allen anzuschließenden Rechnern zu wiederholen.

Beim ersten Programmaufruf erscheint folgende Maske:

Hier legt man fest, in welchem Modus der Rechner verwendet werden soll. Ist gewünscht, dass ein anderer Rechner die Steuerung für diesen Rechner übernehmen soll, wählt man die Standard-Einstellung Client.
Wenn allerdings die an DIESEM Rechner angeschlossene Maus und Tastatur zur Steuerung aller anderen Rechner genutzt werden soll, so ist der Server-Modus zu wählen. Unter Info findet man auch den dringend für die Konfiguration benötigten Host/Computernamen. Diesen kann man auch über “Start+Systemsteuerung+System+Registerkarte|Computername” oder die Tastenkombination [WINDOWS-LOGO]+[PAUSE] ermitteln.

Synergy plus Info

Im Client-Betrieb ist dieser Computername einzutragen und das Programm mit “Start” auszuführen – erkennbar an dem Systemtray Icon mit querliegendem Blitz. Die Einstellungen für den Serverbetrieb werden unter “Configure” vorgenommen:

Die “Screens” werden in diesem Fenster durch das “+” erfasst. Die “Screens” sollten hierbei die Host-/Computernamen sein.

Synergy plus Screeneinstellung

Weitere Einstellmöglichkeiten sind hier für ambitionierte Anwender gegeben. So können Alias-Namen festgelegt oder Tastenverwendungen umkonfiguriert werden und Bereiche definiert werden, wo kein Übergang zum anderen Bildschirm erfolgen soll (Dead Corners).  Die Übergänge werden im vorherigen Fenster “Screens&Links” unter “Links” eingestellt. Meine Rechner heißen “HP72992595726″ und “arne”. Der HP steht links von arne. Und Arne steht rechts vom HP. In dieser Einstellung geht der Mauszeiger am rechten Rand des HP-Bildschirms auf den Bildschirm des Rechners “arne” über und umgekehrt. Weitere Möglichkeiten, den Bildschirmbereich zu verlassen, sind noch “oben=top” und “unten=bottom”.

Nachdem die Einstellungen an den Clients und dem Server vorgenommen wurden, führt man das Programm mit “Start” aus. Alle eingerichteten Rechner, die sich im gleichen Netz befinden, können ab sofort mit einer Maus und Tastatur gesteuert werden. Hat man nun auf dem Clientrechner einen tollen Text verfasst, lässt sich dieser mit Copy&Paste (Zwischenablage) einfach auf jeden anderen Rechner bringen. Leider können Dateien zurzeit noch nicht per Drag&Drop einfach von einem auf den anderen Rechner verschoben werden.

Synergy+ kann den klassischen KVM-Switch sicherlich nicht ersetzten, da jeder Rechner einen Monitor benötigt. Aber für eine Multi-Monitor- und Multi-Rechner-Umgebung ist dieses Tool einfach Klasse, da es eben auch verschiedenste Betriebssysteme unterstützt. Einen KVM-Switch im Home Bereich können sicherlich Fernwartungstools wie RealVNC oder TeamViewer ersetzten.

Google – Weltherrschaft

“Weltherrschaft ist die Herrschaft über die gesamte Menschheit. Dieser unerreichte Zustand war das Ziel verschiedener Bewegungen.” nachzulesen in Wikipedia.

Es wurde kürzlich bekannt, dass die US-Stadt Topeka in Kansas den symbolischen Namen “Google” erhalten soll um deutlich zu machen, dass die 120.000 Einwohner Stadt als eine der ersten mit Super-Internet ausgestattet wird. Das Glasfasernetz kann bis zu 1 Gigabit pro Sekunde an Daten übertragen und ist somit das schnellste Internet der Welt.

Ein libanesischer Softwareentwickler hat seinen im September 2009 in Schweden geborenen Sohn “Oliver Google Kai” genannt. Der Vater hat einen Doktortitel im Bereich Suchmaschinen-Marketing. Rumänische Eltern können bei kurioser Namensgebung durchaus mithalten. Sie nannten ihren im Januar geborenen Sohn Yahoo, weil Sie sich über das Internet kennen gelernt haben.

Der Browser von Google – Google Chrome ist kostenlos für Microsoft Windows XP, Vista und Windows 7 sowie Mac und Linux erhältlich und die Installation dauert nur wenige Sekunden Google Chrome startet schnell und lädt Webeisten in Sekundenbruchteilen. Google Chrome unterstütz sogenannte PlugIns, mit denen der Browser zusätzliche Funktionen übernehmen kann und das Aussehen personalisiert werden kann.

Google OS, auch “Chrome OS“ und „Chromium OS” genannt, ist ein auf Linux (Debian) basierendes Betriebssystem. Der von Google eigens entwickelte Code wird mit Marktreife  als Open Source verfügbar sein. Google OS wird rund um den Google Chrome-Browser entwickelt. Es soll kein reines Desktop OS entstehen, mit dem man über den Browser ins Internet gelangt, sondern das Google OS stellt eine unmittelbare Verbindung zu einer Cloud im Internet her, von dieser aus man Programme und Apps starten kann. Google OS wird damit ähnlich wie Google Chrome schlank und schnell sein.

Die Federal Energy Regulatory Commission (FERC) der Vereinigten Staaten von Amerika hat der Google Tochter Google Energy die Lizenz erteilt, Strom auf dem Markt zu kaufen und zu verkaufen. Google Energy kontrolliert und besitzt zur Zeit aber weder Kraftwerke noch Übertragungswege. Google will ein klimaneutrales Unternehmen werden. Die Zukunft wird zeigen, welche Auswirkungen die rund 6 Mio US-Dollar Forschungsgelder mit Zielsetzung Steigerung der Energieeffizienz, die Google an US-Universitäten ausgibt, haben. Google behauptet trotz eigener Solarstrom Anlage, die zur Zeit nur den eigenen Bedarf deckt, kein Energielieferant oder -produzent für Endkunden werden zu wollen.

Fazit:

Spinnen wir die Entwicklung einmal weiter. Über das Stromnetz lassen sich bekanntlich auch Daten verbreiten. Mit dem Erwerb eines effizienten Stromnetzes wäre Google in der Lage die Grundversorgung, nämlich Strom und Information für jeden Haushalt abzudecken. Mit IP-Telefonie würde man dann die Telefongesellschaften ablösen und durch multimediale Inhalte deckt man auch den TV Bedarf eines Normalbürgers. Welche Auswirkungen eine solche Entwicklung auf Namensgebungen haben wird, mag jeder für sich entscheiden.

Suchen

Kategorie

Schlagwort: